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Nachrichten - Archiv 2021

31.03.2021 - Gesundheit:

Chaos um 'AstraZeneca'-Impfstoff bremst Impffortschritt

Die Wendungen betreffend den Impfstoff des britisch-schwedischen Konzerns 'AstraZeneca' nehmen kein Ende. War er mangels ausreichender Erkenntnisse anfangs nur für Personen unter 65 Jahren zugelassen, gilt nun das beinah genaue Gegenteil. Nach den ersten Fällen von schweren Nebenwirkungen waren Impfungen mit dem Vakzin in Deutschland zeitweise gänzlich ausgesetzt worden. Trotz des statistisch überdurchschnittlichen Auftretens von Sinusvenen-Thrombosen im Gehirn, teils mit Todesfolgen, wurde der Impfstoff wieder freigegeben und von der Ständigen Impfkommission (STIKO) für alle Altersgruppen empfohlen.

Die zunehmende Anzahl von gleichartigen "sehr seltenen, gleichwohl sehr schweren Nebenwirkungen" - aktuell sind 31 Fälle mit neun tödlichen Verläufen bekannt - veranlaßte mehrere namhafte Kliniken gestern, ihren Mitarbeiterinnen von einer Impfung mit 'AstraZeneca' abzuraten. Kurz danach schlossen sich einzelne Behörden, am Abend Bund und Länder den wachsenden Bedenken an, die Impfungen wurden kurzfristig fast bundesweit gänzlich ausgesetzt. Aufgrund der neuen Erkenntnisse empfiehlt die 'STIKO' das Vakzin jetzt - entgegen der Ersteinschätzung - uneingeschränkt nur noch für die über 60-Jährigen.

Dies hat spürbare Auswirkungen auf das Impfgeschehen, denn der Impfstoff wurde zuletzt großteils für medizinisches Personal, Erzieher/innen und Grundschul-Lehrer/innen verwandt. Dies kann kurzfristig kaum kompensiert werden, weil Impfstoffe anderer Anbieter zunächst vollständig verplant sind und nach der Impfpriorisierung für Ältere vorgesehen waren. Daß die bedenklichen Nebenwirkungen überwiegend, aber nicht ausschließlich, bei Frauen aufgetreten sind, könnte an deren großem Anteil in den genannten Berufsgruppen liegen. Ob das Ausbleiben der Nebenwirkungen bei älteren Jahrgängen ebenfalls an diesen Faktoren liegt, ist unklar.

Der Impfstoff von 'AstraZeneca', so die Empfehlung der 'STIKO' in Abstimmung mit dem Ethikrat und der Nationalen Akademie der Wissenschaften 'Leopoldina', soll zukünftig für Personen im Alter von über 60 Jahren verwandt werden. Sie kommen somit früher zum Zuge, falls sie diesen Impfstoff noch akzeptieren. Für Jüngere sei ein Einsatz des Vakzins "nach ärztlichem Ermessen und bei individueller Risiko-Akzeptanz nach sorgfältiger Aufklärung möglich", so Bundeskanzlerin Angela Merkel am Abend. Dies sei aber nicht mehr in den Impfzentren, sondern nur noch bei Hausärzten durchführbar. "Wer's will und wer sich traut, soll die Möglichkeit haben", so Bayerns Ministerpräsident Markus Söder.

Zunächst werde es Veränderungen bei Lieferplänen und der Verteilung vom Impfstoff an die Impfzentren und Hausärzte geben. Letztere sollten nach Ostern in den Impfprozeß eingebunden werden. - Noch keine Lösung gibt es für das Problem derjenigen, deren Zweitimpfung mit 'AstraZeneca' noch aussteht. Diese Gruppe umfasst 2,2 Millionen Personen. Die Verwendung eines anderen Impfstoffs als zweite Dosis ist noch nicht freigegeben. Die 'STIKO' will nach weiteren Auswertungen bis Ende April eine Empfehlung zur diesbezüglichen Problematik aussprechen. (cs)


30.03.2021 - Kreisverwaltung, Gesundheit, Recht, Wirtschaft, Freizeit:

Kreisverwaltung zieht vorauseilend die 'Corona-Notbremse'

An politische oder behördliche Handlungen entgegen zuvor getroffener Regelungen hat man sich in der Corona-Pandemie bereits gewöhnt. Nun hat sich auch der Rhein-Sieg-Kreis in eine solche Vorgehensweise eingereiht. So sollte nach dem jüngsten Bund-Länder-Beschluß in Landkreisen und kreisfreien Städten die "Notbremse" in Form neuerlicher Einschränkungen für persönliche Kontakte und den Handel gezogen werden, wenn die jeweilige 7-Tages-Inzidenz an drei Tagen hintereinander über 100 liegt.

Im Kreisgebiet war der Inzidenzwert vor dem Wochenende für nur zwei Tage über den Schwellenwert geklettert, dann wieder für zwei Tage gefallen. Heute liegt er mit 107,4 den ersten Tag wieder über der maßgeblichen Grenze. Dennoch wurde - wie die Kreisverwaltung schreibt in Abstimmung mit den Kommunen - schon jetzt die "Notbremse" gezogen. Noch vor vier Tagen hieß es seitens des Kreises dagegen wörtlich : "Die Corona-Notbremse wird dann gezogen, wenn die "7-Tages-Inzidenz" der Neuinfektionen mindestens drei Tage in Folge über dem Wert von 100 liegt."

Für die Wirtschaft bedeutet dies, daß ab Gründonnerstag (01.04.) der Einzelhandel (Ausnahme sind Waren des täglichen Bedarfs) nicht mehr für alle Kunden nach Terminvereinbarung öffnen darf, sondern gemäß der eingeräumten "Test-Option" nur noch für Personen mit einem tagesaktuell bestätigten negativen Schnelltest-Ergebnis (Selbsttests ausgenommen). Unbeachtet bleibt dabei, daß nach übereinstimmenden aktuellen Untersuchungen im Handel nur ein äußerst geringes Infektionsrisiko besteht - im Gegensatz zu Kontakten im persönlichen Umfeld und an Arbeitsstellen mit langandauernden Kontakten.

Auswirkungen gibt es damit auch für die zwischenmenschlichen Kontakte. Statt bis zu fünf Personen aus zwei Haushalten dürfen die Mitglieder eines Haushalts ab dem 1. April nur noch mit einer einzigen Person aus einem anderen Haushalt zusammentreffen (Kinder bis 14 Jahren werden jeweils nicht mitgezählt). Doch hier gibt es gleich zu Beginn der Maßnahme eine Ausnahme :  Vom Gründonnerstag bis Ostermontag (5. April) gelten über die Feiertage die bisherigen Kontaktregelungen, die Verschärfung greift erst ab dem 6. April. (cs)


29.03.2021 - Stadtverwaltung, Vereine, Verkehr, Umwelt:

'ADFC' sieht Verbesserungsbedarf bei Fahrrad-Infrastruktur

Eine Information der Lohmarer Stadtverwaltung :  Das Fahrradklima in Lohmar hat sich nach einer über mehrere Jahre währenden Abwärtsbewegung aktuell wieder leicht erholt. Dies ist das Ergebnis des Fahrradklima-Tests, einer Befragung von Radfahrenden, die der 'Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club' (ADFC) alle zwei Jahre mit Unterstützung des Bundesverkehrs-Ministeriums bundesweit durchführt.

Die aktuelle Befragung, an der 221 Personen aus Lohmar teilnahmen, wurde im Herbst 2020 durchgeführt. Die Ergebnisse liegen seit Mitte März vor. Danach liegt die Gesamtbewertung für Lohmar auf einer Schulnotenskala nun bei 3,52 (2018 : 3,66). Die detaillierten Ergebnisse für Lohmar stellte der 'ADFC' nun gemeinsam mit der Stadtverwaltung der Öffentlichkeit vor.

"Im kreisweiten Vergleich steht Lohmar, wie auch in den vergangenen Jahren, relativ gut da : Hinter Meckenheim (2,65) befindet sich Lohmar unter den Kommunen des Rhein-Sieg-Kreises auf Platz 2", so Bürgermeisterin Claudia Wieja zufrieden über das Gesamtergebnis. "Für uns ist die Auswertung ein wichtiger Hinweis, in welchen Bereichen wir noch nachsteuern müssen - als fahrradfreundliche Stadt haben wir einen hohen Anspruch."

Positiv bewertet wurden in Lohmar die Erreichbarkeit des Stadtzentrums mit dem Fahrrad und die Wegweisung (beide 2,5), die schlechtesten Bewertungen erhielt Lohmar für die Fahrradmitnahme im ÖPNV (4,5) und für öffentliche Fahrrad-Leihsysteme (4,7). Bei dem letzten Kriterium schlägt sich nieder, dass ein solches Leihsystem in Lohmar derzeit noch nicht existiert, während dies in vielen anderen Kommunen des Rhein-Sieg-Kreises zum Zeitpunkt der Befragung eingeführt war oder gerade eingeführt wurde, was sich auch entsprechend in der Bewertung dieses Kriteriums niederschlägt.

"Hier erwarten wir, dass dies bei der nächsten Befragung 2022 besser bewertet wird, nachdem das "RSVG-Bike" dann ab Mitte 2021 auch nach Lohmar ausgerollt sein wird", sagte Peter Lorscheid, verkehrspolitischer Sprecher des 'ADFC' im rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreis. Bei denjenigen Kriterien, die den Befragten am wichtigsten sind, schneidet Lohmar durchschnittlich ab. Diese besonders wichtigen Kriterien sind Konflikte mit KFZ (3,7), das Sicherheitsgefühl (3,5) und die Akzeptanz der Radfahrenden als Verkehrsteilnehmer (3,3). "Bei diesen Kriterien geht es vor allem um das Miteinander der Verkehrsteilnehmer", betonte Lorscheid. "Dass hier Luft nach oben ist, hat oft ganz handfeste Gründe in der Radinfrastruktur, in unterdimensionierten, schlecht geführten oder fehlenden Radwegen. Hier besteht auch in Lohmar noch Verbesserungsbedarf", sagte Lorscheid.

"Konkret vermissen die Radfahrenden in Lohmar einen befestigten und somit auch bei Nässe nutzbaren Weg in die Nachbarstadt Troisdorf, aber auch Radwege, die in die Dörfer außerhalb der Täler von Agger und Sülz führen", wusste Martin Heringer, Sprecher der 'ADFC'-Ortsgruppe Lohmar, aus den Antworten auf die offene Frage zu berichten. Eine detaillierte Auswertung steht unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterhttps://kreisverbaende.adfc-nrw.de/kv-bonn/startseite-kv-bonn/newsbeitrag/article/fahrradklimatest-die-region-kommt-nicht-voran.html .

Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterErgebnisse des Fahrradklimatests 2020 für Lohmar  (PDF-Datei)


29.03.2021 - Stadtverwaltung, Feuerwehr, Gesundheit:

Feuerwehren schnellstens vor Corona-Infektionen schützen

Eine Information der Stadtverwaltung :  Mit einer einstimmig verabschiedeten Resolution wendet sich der Verbandsausschuss des Verbandes der Feuerwehren in NRW an die Gesundheitsminister von Bund und Land Nordrhein-Westfalen und fordert, die Feuerwehren schnellstens vor Corona-Infektionen zu schützen. Mit ihrer Forderung möchten die Feuerwehren nicht nur einen angemessenen Schutz der einzelnen ehrenamtlichen Kräfte sicherstellen, sondern die Funktionsfähigkeit der Feuerwehren insgesamt gewährleisten können. So könnte durch verhängte Quarantäne-Maßnahmen ganzer Feuerwehr-Einheiten der Brandschutz und notwendige Hilfeleistungen gefährdet sein.

Die Forderung, auch die ehrenamtlichen Feuerwehr-Angehörigen, die nicht im Rettungsdienst tätig sind, in der Impfprioritäten-Liste nicht immer weiter nach hinten zu schieben, unterstützt auch Bürgermeisterin Claudia Wieja : "Gerade in Lohmar sind wir auf ehrenamtliche Kräfte angewiesen, die Feuerwehr in Lohmar ist eine rein freiwillige, ehrenamtliche Feuerwehr. Um den Schutz der Bevölkerung in Lohmar gewährleisten zu können, ist es wichtig, ihre Bereitschaft aufrechtzuerhalten, ihren riskanten Einsatz anzuerkennen und ihnen daher schnellstmöglich einen angemessenen Schutz vor dem Corona-Virus zu bieten."

Die vollständige Resolution im Wortlaut verdeutlicht die Problematik :


29.03.2021 - Verkehr, Polizeimeldungen:

Behinderungen auf der BAB 3 nach LKW-Unfall in Rösrath

In Fahrtrichtung Frankfurt sind aktuell (6 Uhr) und im Verlauf des weiteren Tages Behinderungen auf der Autobahn 3 zu erwarten. Am frühen Morgen ist zwischen dem Rasthof "Königsforst-West" und der Autobahn-Ausfahrt "Rösrath / Lohmar-Nord" (30a) ein LKW verunglückt. Nach ersten Informationen liegt der 40-Tonner in der Kurve am Ende der langen Geraden auf dem Grünstreifen neben der Fahrbahn auf der Seite, Feuerwehr und Rettungsdienst sind vor Ort. Derzeit kommt es nur zu geringen Behinderungen, während der bevorstehenden Bergung sind größere Einschränkungen zu erwarten. (cs)


28.03.2021 - Landesregierung, Gesundheit, Recht:

Rhein-Sieg-Kreis vorerst nicht von 'Notbremse' betroffen

Bei der jüngsten Ministerpräsidenten-Konferenz zur Corona-Pandemie wurde beschlossen, daß Regionen oder Länder, die an drei aufeinanderfolgenden Tagen eine 7-Tages-Inzidenz von über 100 aufweisen, eine strikte "Notbremse" einzuhalten haben. Diese bedeutet eine Rückkehr zum Status von vor den Lockerungen vom 8. März. Anders als bei früheren Regelungen gelten diese Einschränkungen in Nordrhein-Westfalen (Inzidenz aktuell 128,8) nicht landesweit, sondern nach der aktuellen Corona-Schutzverordnung nur für die jeweils betroffenen Landkreise und kreisfreien Städte.

Nachdem der Rhein-Sieg-Kreis die 100er-Marke am Freitag (105,7) und Samstag (105,4) überschritten hatte, fiel die 7-Tages-Inzidenz am heutigen Sonntag wieder auf 92,5. Damit ist das Kreisgebiet in der kommenden Woche zunächst nicht von der "Notbremse" betroffen. Demnach werden zum Beispiel die persönlichen Kontakt-Beschränkungen (Treffen von maximal fünf Personen aus zwei Haushalten zuzüglich Kindern bis 14 Jahre) nicht wieder verschärft, der Handel darf mit vorheriger Terminvergabe geöffnet bleiben und muß nicht zur reinen Abholregelung ("Click & Collect") zurückkehren.

Gleiches gilt für den benachbarten Rheinisch-Bergischen Kreis, dessen Inzidenzzahl ebenfalls nach zwei Tagen wieder unter den Schwellenwert fiel. Anders der Oberbergische Kreis, der seit nunmehr 18 Tagen eine 7-Tages-Inzidenz über 100 aufweist (aktuell 158,4). Wie für die meisten der von der "Notbremse" betroffenen 37 Landkreise oder kreisfreien Städte in NRW gilt hier aber die "Test-Option" über eine Allgemeinverfügung. Das heißt, daß die Einschränkungen für Personen mit einem bestätigten negativen Schnell- oder Selbsttest, der nicht älter als 24 Stunden ist, ausgesetzt werden, davon ausgenommen sind aber die strengeren Kontakt-Beschränkungen. (cs)


28.03.2021 - Vereine, Umwelt, Soziales:

Turnverein Donrath-Mitglieder bei Müllsammelaktion aktiv

(Foto : Turnverein Donrath)

Eine Information des Turnverein Dorath :  Die Gym-Walkinggruppe des Turnverein Donrath hat trotz aller Corona-Einschränkungen mit Abstand ein "Donrath fegt los" auf die Beine gestellt.
 Alle Gruppenmitglieder haben in dieser besonderen Zeit dem Verein die Treue gehalten und das Freiluft-Sportangebot wurde auch während der nass-kalten Jahreszeit wahrgenommen.
 Die Stöcke schwingend ging es durch den Winterwald, und jetzt erst recht, wo die Natur wieder erwacht.

Um ungetrübte Freude zu empfinden, wurde am 23. März dann die Gegend in und um Donrath von Müll und Unrat unterschiedlichster Form befreit.
 Alte Wahlplakate, eine gefühlte Million unverrottbarer Zigarettenkippen, gefüllte Hundekotbeutel, Pappbecher sowie der Abfall rund um die überfüllten Mülleimer wurden eingesammelt. Mit Zangen und Müllbeuteln ausgerüstet wurde ein ganzer Anhänger voll gesammelt. Der Turnverein Donrath hatte die Gerätschaften und den Abtransport des Mülls organisiert und so hoffen wir, dass es eine Weile so sauber bleibt und vielleicht irgendwann so eine Aktion überflüssig wird !  
Ein großes Danke schön an alle Helfenden !


28.03.2021 - Vermischtes:

Letztmalige (?) Umstellung auf die Sommerzeit ist erfolgt

In der vergangenen Nacht fand die jährliche Umstellung auf die - in Deutschland erneut im Jahre 1980 zur Harmonisierung des europäischen Binnenmarktes eingeführte - Sommerzeit statt. Der heutige Sonntag hat daher nur 23 Stunden. Somit ist es in den nächsten Monaten abends wieder eine Stunde länger hell.

Nach einer Online-Umfrage der EU-Kommission unter den Bürgerinnen und Bürgern der Mitgliedsstaaten im Jahre 2018 und einem entsprechenden Beschluß des EU-Parlaments im Folgejahr sollte zukünftig auf eine Zeitumstellung verzichtet werden. 2021 war als letztes Jahr mit einem Wechsel zwischen Normal- und Sommerzeit vorgesehen. Danach sollte es den einzelnen Staaten überlassen werden, welche Zeitregelung sie ganzjährig beibehalten wollen. Die damalige Umfrage ergab die Bevorzugung einer dauerhaften Sommerzeit, welche auch von den meisten Staaten präferiert wird.

Ob es allerdings in diesem Jahr tatsächlich noch zu entsprechenden Verordnungen oder gesetzlichen Neuregelungen durch die Einzelstaaten kommen wird, ist angesichts der Beschäftigung der Behörden mit der aktuellen Corona-Pandemie sehr unwahrscheinlich. (cs)


27.03.2021 - Vereine, Karneval, Soziales, Kindergärten, Schulen:

'Ortsring Birk' verteilte Spenden statt 'Kamelle'

(Fotos : 'Ortsring Birk')

Eine Information des 'Ortsring Birk' :  Jedes Jahr, wenn es klingelt und die fleißigen Sammler des Ortsrings Birk vor der Tür stehen und Spenden für "Kamelle" sammeln, wissen die Birker "Bald ist es wieder soweit !  D’r Zoch kütt !". Doch in diesem Jahr sollte alles anders kommen. Die strahlenden Kinderaugen am Straßenrand wichen den medizinischen Masken. Aber wie einst schon Goethe sagte : "Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen."

In seinem Selbstverständnis als Dachverband 15 ortsansässiger Vereine ließ der Ortstring Birk es sich also nicht nehmen, den Kindern unserer Dörfer doch noch eine Freude zu bereiten. "Es müssen ja nicht immer die "Kamelle" sein !  Wieso nutzen wir unsere Gelder nicht auch, um unsere Kindergärten und Schulen zu unterstützen ?!", so der Vorsitzende des Vereins, Hubert Müller, der die großzügige Spende von insgesamt 1.500 Euro an den katholischen Kindergarten 'Sankt Mariä Geburt' In Lohmar-Heide, den evangelischen Kindergarten 'Regenbogenhaus' in Lohmar-Birk sowie an die Grundschule Birk überreichte.

Das Geld käme genau zum richtigen Zeitpunkt, so Vertreter der Grundschule Birk, die die Spende für die Neuanschaffung von Schulbüchern nutzen wird.
 Der Ortsring Birk freut sich, dass die alternativen "Kamelle" in diesem Jahr gut investiert werden konnten und hofft, in der nächsten Zeit auch wieder das Vereinsleben und die Geselligkeit im Dorf aufleben lassen zu können. Bis dahin heißt es weiterhin negativ und gleichzeitig optimistisch zu bleiben !


26.03.2021 - Kreisverwaltung, Gesundheit:

Impfungen für die Generation Ü70 starten am 8. April

Eine Information der Kreisverwaltung :  Ab dem 8. April können die ersten Personen der Generation Ü70 geimpft werden. Das legt der aktuelle Impf-Erlass des Landes NRW fest, den der Rhein-Sieg-Kreis jetzt erhalten hat.

Wie bereits bei der Generation Ü80 können Termine auch diesmal ausschließlich über die Kassenärztliche Vereinigung (KV) vereinbart werden. Anders als bei der ersten "Impfgruppe" erfolgt der Aufruf zur Impfung aber diesmal jahrgangsweise, das heißt, im ersten Schritt sind zunächst die 79-Jährigen dran. Sie erhalten in Kürze vom Rhein-Sieg-Kreis ein entsprechendes Informationsschreiben. Anschließend folgen sukzessive die weiteren Jahrgänge. Durch die konsequente Trennung soll eine Überlastung der Terminbuchungs-Systeme vermieden werden. Gemeinsame Terminbuchungen für Lebenspartnerinnen und Lebenspartner sollen aber auch diesmal möglich sein.

Ab dem 6. April werden die Buchungssysteme freigeschaltet. Termine können dann entweder auf der Website der Kassenärztlichen Vereinigung unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.116117.de  oder telefonisch unter der zentralen Rufnummer 0800 / 11611701 vereinbart werden. - "Ich bin sehr froh, dass es nun auch für die zweite Altersgruppe losgeht", betont Landrat Sebastian Schuster. "Nur, wenn es uns gelingt, die Bevölkerung zügig zu immunisieren, können wir dem Virus Paroli bieten und uns die Normalität zurückerobern."

Ebenfalls ab dem 6. April sollen nach dem Erlass Personen mit Vorerkrankungen der Priorität 2 durch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte geimpft werden können. Hierzu gehören beispielsweise Personen nach einer Organtransplantation, mit behandlungsbedürftigen Krebs- und chronischen Lungenerkrankungen. Die komplette Impfreihenfolge ist auf der Internetseite des Bundesgesundheits-Ministeriums ( Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.zusammengegencorona.de ) abrufbar.

Ganz wichtig :  Die vom Land NRW eröffnete Möglichkeit, freie Termine in den Impfzentren zu nutzen, um Personen mit Vorerkrankungen aus der Priorität 2 "vorzuziehen", greift im Rhein-Sieg-Kreis nicht. "Wir haben in unserem Impfzentrum mangels Impfstoffs keine Möglichkeit, weitere Termine freizuschalten. Durch die besondere Altersstruktur des Rhein-Sieg-Kreises läuft dort aktuell auch noch die Immunisierung der Generation Ü80", erläutert Landrat Sebastian Schuster. Mehr als 40.000 Einwohnerinnen und Einwohner des Rhein-Sieg-Kreises gehören aufgrund ihres Alters zur Priorität 1.


26.03.2021 - Polizeimeldungen:

Fußgängerin beim Entleeren eines Altglascontainers verletzt

(Foto : Kreispolizeibehörde)

Eine Information dre Kreispolizeibehörde :  Ein sehr untypischer Unfall mit glücklicherweise glimpflichen Ausgang ereignete sich am Donnerstagmittag (25.03.) gegen 12.30 Uhr im Wendehammer der Parkstraße in Lohmar. Der 51-jährige Fahrer eines Recycling-Unternehmens wollte einen gefüllten Glascontainer entleeren. Der Mann aus Bonn hatte dazu seinen LKW mit Kran neben dem Container abgestellt und das Behältnis zum Entleeren in den LKW angehoben.

Dabei geriet der Glascontainer nach seinen Angaben leicht ins Wanken und stieß gegen einen daneben aufgestellten Altkleidercontainer. Der Altkleidercontainer fiel nach hinten um und verletzte dabei eine 62-jährige Passantin aus Lohmar, die auf dem Gehweg der Parkstraße ging. Zur Behandlung ihrer blutigen Armverletzung kam die Frau ins Krankenhaus.


26.03.2021 - Polizeimeldungen, Kindergärten:

Kindergarten-Einbrüche in Breidt, Birk, Wahlscheid & Umland

Eine Information der Kreispolizeibehörde :  Insgesamt vier Mal musste die Polizei am Donnerstagvormittag (25.03.) zu Einbrüchen in Kindergärten in Lohmar und Neunkirchen-Seelscheid ausrücken.

Los ging es um 7.20 Uhr im städtischen Kindergarten "Breidter Strolche" in Lohmar-Breidt. Über den angrenzenden Spielplatz waren die Täter in der Nacht von Mittwoch (24.03.) auf Donnerstag auf das Gelände des Kindergartens gelangt. Sie hebelten ein Fenster zum Waschraum auf und stiegen ein. Sie durchsuchten alle Gruppenräume und fanden eine schwarze Geldkassette mit etwas Bargeld, die sie stahlen.

Während die Polizeibeamten noch am Tatort in Breidt waren, meldete sich eine Erzieherin aus dem evangelischen Kindergarten "Regenbogenhaus" in Lohmar-Birk auf der Polizeileitstelle. Auch hier waren im Laufe der Nacht Einbrecher am Werk und auch hier wurde mit einem Hebelwerkzeug ein Fenster aufgebrochen. Nach bisherigen Einschätzungen waren die Täter aber nicht in das Kindergartengebäude gelangt und verursachten lediglich Sachschaden.

Von dort fuhren die Beamten zum 'AWO'-Kindergarten "Aggerwichtel" nach Lohmar-Wahlscheid. Hier hatten die Einbrecher eine rückwärtige Nebeneingangstür aufgebrochen. Sie durchsuchten das Büro der Kindergartenleitung und die Küche nach Beute. Gefunden haben sie offensichtlich nichts und entfernten sich ohne Beute vom Tatort.

Mehr Glück hatten die Einbrecher dann in Neunkirchen im katholischen Kindergarten 'Sankt Margareta'. Hier erbeuteten sie aus einem verschlossenen Büroschrank zwei Fotokameras und etwas Portogeld. Um einzubrechen hatten sich die Diebe zunächst an einer massiven Metalltür versucht. Nachdem sie die Tür nicht aufbekommen hatten, hebelten sie ein Fenster, zwar auf der falschen Anschlagseite, schließlich aber doch erfolgreich brachial auf. Der Sachschaden an Fenster und Tür beläuft sich auf rund 1.000 Euro.

Ob die Taten von denselben Tätern begangen wurden, ist unklar. Wer hat etwas in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag beobachtet ?  Hinweise an die Polizei unter der Rufnummer 02241 / 5413121.

Weitere Fälle ereigneten sich in der gleichen Nacht in Overath :


26.03.2021 - Gesundheit, Kreisverwaltung:

Status Quo der Infektionszahlen im Kreis und der Stadt

Von den bundesweit steigenden Fallzahlen von "SARS-CoV-2"-Infektionen ist auch der Rhein-Sieg-Kreis nicht unverschont geblieben, wenn auch mit einer zeitlichen Verzögerung. Die bundesweite 7-Tages-Inzidenz (Infektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche) ist am heutigen Freitag auf 119,1 angestiegen. Der niedrigste Wert dieses Jahres wurde am 19. Februar mit 56,8 verzeichnet, seither gab es also mehr als eine Verdoppelung. Kurz vor Weihnachten lag die Inzidenz mit 197,6 allerdings nochmals deutlich höher.

In Nordrhein-Westfalen entspricht die 7-Tages-Inzidenz fast genau dem Bundes-Durchschnitt, sie beträgt aktuell 119,9. Auch der Rhein-Sieg-Kreis - am 3. März noch bei beim Jahres-Tiefststand von 36,8 - hat die für neuerliche Einschränkungen maßgebliche Grenze von 100 überschritten. Am heutigen Freitag ist der Wert auf 105,7 gestiegen, Tendenz nach oben. - Aber woran liegt der Anstieg ?  Der dürfte mehrere Gründe haben. Einen Anteil haben die nun fast flächendeckend in den Kommunen kostenfrei angebotenen Schnelltests. Hier werden auch symptomfreie Infizierte ermittelt. Diese Feststellungen und ihre Konsequenzen (Meldung ans Gesundheitsamt, PCR-Test, bei Bestätigung Quarantäne) senken das Infektionsrisiko, lassen die Inzidenzzahlen zunächst aber zusätzlich ansteigen.

In absoluten Zahlen heißt das für den Rhein-Sieg-Kreis, daß sich bislang - nach Test bestätigt - 17.328 Menschen mit dem aktuellen Virus inclusive seiner Abwandlungen (aktueller Anteil schon 54,6 %) infiziert haben, somit knapp 2,9 Prozent der Bevölkerung. Die Akutfälle haben sich seit dem 23. Februar (327) mit derzeit 1.040 mehr als verdreifacht. Ähnliches gilt für die Anzahl der in "häuslicher Absonderung" befindlichen Menschen, deren Zahl stieg im gleichen Zeitraum von 1.263 bis gestern auf 3.055. Verlangsamt hat sich dagegen die Zunahme der Todesfälle in Verbindung mit einer "COVID-19"-Erkrankung, in den letzten sieben Tagen wurden "nur noch" zwei im gesamten Kreisgebiet registriert.

Die Zahlen in Lohmar sind nach dem Rückgang bis zum Ende der ersten Märzwoche (9 Akutfälle) fast linear angestiegen. Mit 39 Akutfällen wurde diese Woche der höchste Wert seit sechs Wochen erreicht. Die Gesamtzahl der Infektionen seit März 2020 summiert sich aktuell auf 814 (knapp 2,7 Prozent der Einwohner/innen). Nach mehr als drei Wochen ohne Veränderung erhöhte sich die Zahl der an oder mit der Erkrankung verstorbenen Personen am vergangenen Wochenende von 23 auf 24.

Verstärkt hat sich der Trend, daß sich das Infektions-Geschehen - soweit überhaupt nachvollziehbar - von einem Schwerpunkt bei den Seniorenheimen auf die Kindergärten und Schulen verlagert hat, wenn dort auch zumeist nur Einzelfälle vorliegen. Nach den jüngsten Zahlen des Kreisgesundheitsamtes sind kreisweit schon 24 Kindertagesstätten (insgesamt 33 Infektionsfälle) und 20 Schulen (35 Fälle) betroffen. Einen starken Anstieg verzeichneten jüngst Wohnheime oder Werkstätten für gehandicapte Personen. Es sind zwar "nur" sechs Einrichtungen tangiert, diese aber mit 65 Fällen. Seniorenheime oder Pflegedienste sind mit 30 Fällen in zehn Häusern vertreten, Wirtschaftsbetriebe mit 56 Fällen in vier Firmen.

In diesem Zusammenhang nochmals zurück nach Lohmar :  Hier liegen nach der jüngsten bekannten Erhebung vom Dienstag dieser Woche Infektionsfälle in zwei Kindertagesstätten vor. (cs)


24.03.2021 - Gesundheit, Recht:

Unausgegorene 'Ruhetage' über Ostern zurückgenommen

Erst in der Nacht auf Dienstag hatte die Ministerpräsidenten-Konferenz mit Bundeskanzlerin Merkel die Einführung von zwei "Ruhetagen" am Gründonnerstag (01.04.) und Karsamstag (03.04.) "verordnet". Demnach hätten an besagtem Samstag nur Lebensmittelgeschäfte im engeren Sinne öffnen dürfen. Aber was bedeuten solche nirgends definierten "Ruhetage" für die Wirtschaft und andere Lebensbereiche im Allgemeinen - eine Zwangspause ?  Darüber herrschte weitgehend Verwirrung.

Ein weiterer Kritikpunkt bei einer kompletten Schließung des Handels am Donnerstag war das zu erwartende verstärkte Einkaufsgeschehen in Supermärkten am Mittwoch und Samstag - kontraproduktiv zur beabsichtigten Reduzierung von Kontakten. Unverständnis gab es auch von Seiten der Kirchen, trotz eingeübter Hygiene-Konzepte gerade zu Ostern auf Präsenz-Gottesdienste verzichten zu sollen.

Die bittere Konsequenz läßt an der Sinnhaftigkeit der Beschlüsse der Ministerpräsidenten zweifeln :  Nach nicht einmal zwei Tagen wurde der unausgegorene Schnellschuß der "Ruhezeit zu Ostern" zurückgenommen, Bundeskanzlerin Angela Merkel nahm die Schuld auf sich und entschuldigte sich heute mittag öffentlich für die Vorgabe. Die verordneten "Ruhetage" an besagtem Donnerstag und Samstag sind damit vom Tisch. (cs)


24.03.2021 - Stadtverwaltung, Freizeit:

Viele Gesellschaftsspiele in der Stadtbibliothek ausleihbar

Die Stadtbibliothek bietet viele unterhaltsame Gesellschaftsspiele an - (Foto : Stadt Lohmar)

Eine Information der Stadtbibliothek Lohmar :  Rechtzeitig zu den Osterferien bietet die Stadtbibliothek neue Gesellschaftsspiele an. Viele Familien verbringen bedingt durch Corona viel Zeit zuhause, da bieten Spiele beste Unterhaltung :  Sie regen zum Nachdenken an, fördern das Lernen und sind ein großartiges Gemeinschaftserlebnis.

Beim Spieleangebot der Bibliothek ist für jeden Geschmack und jedes Alter etwas dabei :  Vom einfachen Lernspiel für ganz Kleine bis zum anspruchsvollen Strategiespiel für Jugendliche und Erwachsene. Wie wäre es zum Beispiel mit "Pictures", dem Spiel des Jahres 2020, oder dem "Wolkenmacher", einem Familienspiel mit Wunderwetter nach Rezept ?

In den Stadtbibliotheken Lohmar und Wahlscheid sind über 200 Spiele zum Ausleihen vorhanden. Eine Übersicht steht unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.lohmar.de/familienfreundlichkeit-bildung-und-kultur/bibliotheken/stadtbibliothek/dokumente  oder im Online-Katalog  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterhttp://biblio.lohmar.de/wopac116/index.asp?DB=bib116 .

zu den Öffnungszeiten der Bibliotheken siehe unter  Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterBüchereien


23.03.2021 - Gesundheit, Recht, Landesregierung:

Shutdown verschärft, 'Ruhetage' an Ostern, Reisen paradox

Nach den Beratungen der virtuellen Ministerpräsidenten-Konferenz mit der Bundeskanzlerin vom gestrigen Tag wurden die Resultate in einer Pressekonferenz in der Nacht um 2.45 Uhr vorgestellt. Demnach werden - mit Wirkung ab dem 29. März - die am 3. März beschlossenen Regelungen des Shutdowns weitere drei Wochen bis zum 18. April fortgeführt, wenn sie nicht durch neue Verordnungen ersetzt werden. Die seinerzeit vereinbarte "Notbremse" bei einer 7-Tages-Inzidenz von über 100 (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche) an drei aufeinanderfolgenden Tagen soll konsequent angewendet werden.

Damit ist gemeint, daß in diesem Falle eine Rückkehr zu den Bestimmungen von vor dem 8. März zur Anwendung kommt (unter anderem Rücknahme der Öffnung des Einzelhandels nach Terminvereinbarung, nur noch kontaktlose Abholung mittels "Click & Collect"). Dies gilt nach dem aktuellen Beschluß für das Bundesland oder die Region. Nach der bisherigen Handhabung würde dies für NRW auf die landesweite Inzidenz hinauslaufen. Weil diese - im Gegensatz zur niedrigeren Inzidenz im Rhein-Sieg-Kreis (86,2) - seit nun drei Tagen über 100 liegt, sind also Verschärfungen zu erwarten.

Aufgrund der bundesweit steigenden Infektionszahlen sollen - hier allerdings ausdrücklich in Landkreisen - bei einer 7-Tages-Inzidenz von über 100 zusätzliche Maßnahmen greifen. Dies können, wie es im Beschluß schwammig heißt, Ausgangsbeschränkungen, verschärfte Kontakt-Beschränkungen und die Tragepflicht medizinischer Masken bei Autofahrten mit haushaltsfremden Personen sein.

Über das lange Oster-Wochenende werden neben den drei Feiertagen zusätzlich einmalig "Ruhetage" am Gründonnerstag (01.04.) und Samstag (03.04.) definiert, um das Infektionsgeschehen durch weitgehende Kontaktbeschränkungen zu brechen. An diesen fünf Tagen ("erweiterte Ruhezeit zu Ostern") sind private Zusammenkünfte auf die Angehörigen des eigenen Haushalts mit einem weiteren Haushalt beschränkt, zusätzlich auf maximal fünf Personen plus Kinder bis zum Alter von 14 Jahren, wobei Paare unabhängig von ihrer Wohnsituation als ein Haushalt gelten.

Für diese fünf Tage werden Ansammlungen im öffentlichen Raum grundsätzlich untersagt. Die Außengastronomie, soweit sie je nach Region überhaupt zulässig ist, bleibt in dieser Zeit geschlossen. Am Samstag vor Ostern (03.04.) darf ausschließlich der Lebensmittel-Einzelhandel im engeren Sinne öffnen. Kirchen und andere Religions-Gemeinschaften werden lediglich gebeten, Versammlungen nur virtuell durchzuführen.

Private Inlandsreisen sind weiterhin praktisch nicht möglich, da das strenge Beherbergungsverbot unverändert in Kraft bleibt. Es wird auch keine Lockerungen für Angebote ohne oder mit minimalem Infektionsrisiko geben, das heißt, auch Übernachtungen in Ferienwohnungen, Wohnmobilen oder Wohnwagen mit eigener Sanitäranlage sind in Deutschland weiterhin untersagt.

Auslandsreisen sind dagegen ohne definierte Einschränkungen möglich. Es wird lediglich appelliert, auf nicht zwingend notwendige Reisen zu verzichten. Neu ist nur, daß eine generelle Testpflicht vor einem Rückflug als Voraussetzung zur Einreise eingeführt wird, unabhängig vom dortigen Infektionsgeschehen. Rückkehrer mit anderen Verkehrsmitteln werden nicht ausdrücklich erwähnt. -  Bei Rückreisen aus Risikogebieten (7-Tages-Inzidenz über 50) bleibt eine anschließende Quarantäne verpflichtend (10 Tage, kann nach 5 Tagen durch negativen PCR-Test beendet werden), bei Rückreisen aus Gebieten mit Virusmutanten-Aufkommen gelten noch striktere Regeln (verbindliche Quarantäne von 14 Tagen).

Nach den Ostertagen setzen die Regierungschefs /-chefinnen auf eine verstärkte Anwendung von Schnell- oder Selbsttests. Mit steigender Verfügbarkeit sollen flächendeckende Tests in Kindergärten und Schulen eingeführt werden, "baldmöglichst werden zwei Testungen pro Woche angestrebt". Auch Unternehmen werden - neben der zu bevorzugenden Home Office-Regelung - aufgefordert, den Beschäftigten regelmäßige Testangebote zu unterbreiten.

Für die von der Pandemie und den Verordnungen besonders betroffenen Wirtschafts-Branchen mit teils in ihrer Existenz bedrohten Betrieben - die Gastronomie, der Einzelhandel, die Kulturschaffenden und die Veranstaltungs-Branche, die Beherbergungs-Betriebe sowie die Tourismus-Branche - gibt es weiterhin keine realistische Perspektive einer Besserung in absehbarer Zeit. - Die nächste Runde der Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten /-tinnen ist auf den 12. April terminiert. Ob der Shutdown dann weiter bis in den Mai verlängert wird ? (cs)


22.03.2021 - Landesregierung, Wirtschaft, Gesundheit, Recht:

Landesregierung schränkt Einzelhandel wieder stärker ein

Eine Information der Landesregierung NRW :  Aufgrund der heutigen Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Nordrhein-Westfalen zur vorläufigen Außervollzugsetzung der Beschränkungen für den Einzelhandel hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales umgehend am Montag, 22. März, eine angepasste Corona-Schutzverordnung erlassen.

Die vom Oberverwaltungsgericht ausdrücklich als insgesamt verhältnismäßig eingestuften Beschränkungen für den Einzelhandel bleiben damit weiterhin bestehen. Dies gilt vor allem für die Beschränkungen in den Geschäften, die erst seit dem 8. März mit Terminvereinbarung ("Click and Meet") und einer Personenbegrenzung von einer Kundin/einem Kunden je 40 Quadratmeter Verkaufsfläche öffnen dürfen.

Da das Oberverwaltungsgericht eine unzulässige Ungleichbehandlung darin gesehen hat, dass Schreibwarengeschäfte, Buchhandlungen und Gartenmärkte ab dem 8. März ohne diese Beschränkungen öffnen durften, gelten die Pflicht zur Terminvereinbarung und die 40 Quadratmeter-Begrenzung mit der jetzt geänderten Verordnung auch für diese Geschäfte.

Minister Laumann : "Die Landesregierung setzt die Maßgaben des Gerichts konsequent um. Damit werden aus Gleichheitsgründen auch für Schreibwarenläden, Buchhandlungen und Gartenmärkten Terminvereinbarungs-Lösungen vorgesehen. Wichtig ist, dass das Gericht grundsätzlich die Verhältnismäßigkeit unserer Maßnahmen erneut bestätigt hat. Alles Weitere ist nach der heutigen Ministerpräsidenten-Konferenz zu entscheiden."


22.03.2021 - Wirtschaft, Gesundheit, Recht:

Beschränkungen im Einzelhandel vorläufig außer Vollzug

Bis zu einer rechtskonformen Neuregelung durch die Landesregierung darf der Einzelhandel in Nordrhein-Westfalen derzeit nahezu uneingeschränkt öffnen. Diese Entscheidung vom vergangenen Freitag hat das Oberverwaltungsgericht in Münster heute mittag bekanntgegeben :

Eine Information des Oberwaltungsgerichts für das Land NRW :  Das Oberverwaltungsgericht hat mit - heute bekannt gegebenem - Beschluss vom 19. März 2021 auf den Eilantrag eines 'Media-Marktes' die Vorschriften der Corona-Schutzverordnung zur Beschränkung des Einzelhandels vorläufig außer Vollzug gesetzt, weil sie mit dem Gleichbehandlungs-Grundsatz nicht vereinbar sind.

Auf der Grundlage der aktuellen nordrhein-westfälischen Corona-Schutzverordnung können seit dem 8. März 2021 wieder alle Einzelhändler öffnen. Für die schon bislang von einer Schließung ausgenommenen Geschäfte (etwa Lebensmittelhandel) bleibt es bei der bisherigen Regelung, die eine Kundenbegrenzung auf eine Person pro 10 Quadratmeter Verkaufsfläche beziehungsweise pro 20 Quadratmeter für die 800 Quadratmeter übersteigende Gesamtver­kaufsfläche vorsieht. Im übrigen Einzelhandel ist der Zutritt grundsätzlich nur für einen Kunden pro 40 Quadratmeter Verkaufsfläche und auch nur nach vorheriger Terminvergabe zulässig. Ausgenommen sind hiervon allerdings die zuvor ebenfalls geschlossenen Buchhandlungen und Schreibwarengeschäfte. Gleiches gilt für Blumengeschäfte und Gartenmärkte, die bislang nur verderbliche Schnitt- und Topfblumen sowie Gemüsepflanzen und Saatgut verkaufen durften. Für sie gelten ebenfalls die günstigeren Öffnungsmodalitäten. Diese Regelungen hat das Oberverwaltungsgericht nun insge­samt vorläufig außer Vollzug gesetzt.

Zur Begründung hat der 13. Senat ausgeführt :  Die Beschränkungen verstießen in ihrer derzeitigen Ausgestaltung gegen den verfassungsrechtlichen Gleichbehandlungs-Grundsatz. Bei der Pandemie-Bekämpfung bestehe zwar ein Gestaltungsspielraum des Verordnungsgebers, der sich in einer komplexen Entscheidungssituation befinde und nur mit Prognosen zu den Auswirkungen von Beschränkungen und Lockerungen arbeiten könne. Es sei auch zulässig, schrittweise zu lockern, wobei es zwangsläufig zu Ungleichbehandlungen verschiedener Bereiche komme. Der Ver­ordnungsgeber habe es deshalb grundsätzlich für Geschäfte wie den Lebensmittel-Einzelhandel bei den bisherigen Regelungen belassen dürfen, während für andere Betriebe vorläufig nur eine reduzierte Kundenzahl zugelassen werde und eine vorherige Terminbuchung erforderlich sei. Die schrittweise und kontrollierte Öffnung weiterer Bereiche des Handels müsse aus Gründen der Gleichbehandlung nicht zwingend mit einer Verschärfung der Öffnungsbedingungen für die bereits bislang von der Schließung ausgenommenen Geschäfte einhergehen.

Der Verordnungsgeber über­schreite aber seinen Spielraum, wo ein einleuchtender Grund für eine weitere Differenzierung fehle. Dies sei der Fall, soweit nunmehr auch Buchhandlungen, Schreibwarenläden und Gartenmärkte mit ihrem gesamten Sortiment unter vereinfachten Bedingungen (größere Kundenzahl, ohne Terminbuchung) betrieben werden dürften. Es erschließe sich nicht und werde durch den Verordnungsgeber auch nicht begründet, warum dessen Annahme, diese Betriebe deckten ebenfalls eine Art Grundbe­darf, für sich genommen andere Öffnungsmodalitäten rechtfertigen sollte als beim übrigen Einzelhandel. Da nach der nunmehr geltenden Rechtslage sämtliche Geschäfte öffnen dürften, könne das Kriterium, ob ein Warensortiment Grundbedarf sei, eine Besserstellung nicht mehr ohne Weiteres begründen. Erforderlich wäre vielmehr, dass der angenommene Grundbedarf gerade die Differenzierung in den Öffnungsmodalitäten nahelege.

Wegen des untrennbaren Zusammenhangs der Regelungen zum Handel hat das Gericht diese insgesamt vorläufig außer Vollzug gesetzt. Das bedeutet, dass ab so­fort im gesamten Einzelhandel in Nordrhein-Westfalen keine Kundenbegrenzung pro Quadratmeter mehr gilt und das Erfordernis der Terminbuchung entfällt. Der Senat hat allerdings darauf hingewiesen, dass es dem Land unbenommen ist, auch kurzfristig eine Neuregelung zu treffen, die keine unzulässigen Differenzierungen enthält. Die durch den 'Media-Markt' geltend gemachten grundlegenden Bedenken an der Verhältnismäßigkeit der Beschränkungen für den Einzelhandel teilte der Senat nicht. Insbesondere sei die Beschränkung der Grundrechte der Einzelhändler angesichts der gravierenden Folgen, die ein erneuter unkontrollierter Anstieg der Neuansteckungen für Leben und Gesundheit einer Vielzahl von Menschen hätte, voraussichtlich gerechtfertigt. - Der Beschluss ist unanfechtbar. (Aktenzeichen : 13 B 252/21.NE)


22.03.2021 - Vereine, Soziales, Gesellschaft, Gesundheit:

Initiative Tschernobyl-Kinder sagt Kindererholung 2021 ab

Tschernobyl-Denkmal in Hoiniki (Belarus) mit den Inschriften aller Ortschaften, die der Katastrophe zum Opfer gefallen sind - (Foto : 'Initiative Tschernobyl-Kinder Lohmar')

Eine Information der 'Initiative Tschernobyl-Kinder Lohmar' :  Wir veranstalten seit Jahren als zentrale Maßnahme erfolgreich Kindererholungen für belarussische / weißrussische Kinder im Alter von 9 bis 14 Jahren aus dem Gebiet nördlich von Tschernobyl. Ziel der Kindererholung ist es, die Gesundheit, vor allem die Abwehrkräfte der Kinder zu stärken, da ihr Immunsystem aufgrund der immer noch vorhandenen Strahlenbelastung in ihrer Heimat geschwächt ist. Corona-bedingt musste die letztjährige Kindererholung leider abgesagt werden.

Schweren Herzens haben wir uns entschieden, auch die diesjährige Kindererholung, welche für den Zeitraum 27. Juni bis 21. Juli geplant war, nun abzusagen, um unseren Gasteltern Planungssicherheit zu geben und die Kinder und deren Eltern in Belarus frühzeitig zu informieren. Selbst wenn die Inzidenzzahlen im Sommer grundsätzlich die Kindererholung vielleicht zulassen würden, so ist es uns derzeit unmöglich, ein ausreichend sicheres Programm für die Kinder, bestehend aus zahlreichen Besuchen in Schwimmbädern, Zoo, Freizeitpark, Tanzschule, etc. auf die Beine zu stellen.

Auch wenn es für uns schwere Zeiten sind, so freuen wir uns dennoch, dass wir dieses Jahr unser 30-jähriges Bestehen feiern. In welchem Rahmen und zu welchem Zeitpunkt wir dann auch eine angemessene Veranstaltung durchführen können, ist derzeit jedoch leider noch ungewiss. Wir werden rechtzeitig darüber informieren. Weiterhin wollen wir daran erinnern, dass sich die Katastrophe von Tschernobyl am 26. April diesen Jahres zum 35. Mal jährt. Wir bedanken uns bei allen unseren Mitgliedern, Gasteltern, Unterstützern und Gönnern, dass sie uns auch in diesen schwierigen Zeiten weiterhin zur Seite standen und hoffen, dieses Jahr unsere Jubiläumsfeier und nächstes Jahr endlich wieder unsere Kindererholung durchführen zu können. Bleiben Sie alle gesund.


21.03.2021 - Vereine, Soziales, Kulturelles, Kunst, Finanzen:

1. Kulturpreis der Bürgerstiftung Lohmar ausgeschrieben

Eine Information der Bürgerstiftung Lohmar :  Finanzspritze für den Neustart aus dem Corona-Blues :  Trotz vieler Rückschläge - das Licht am Ende des Tunnels wird heller. Deutschland macht erste Lockerungsübungen, und auch in Lohmar erwacht die Kulturszene zu neuem Leben. "Wir wollen den Kulturschaffenden, die von der Pandemie ausgebremst wurden, bei ihrem Neustart ein wenig unter die Arme greifen", erklärt Gabriele Willscheid, Geschäftsführerin der Bürgerstiftung Lohmar. Deshalb lobt die Stiftung in diesem Jahr erstmals einen Kulturpreis aus, der mit insgesamt 6.000 Euro dotiert ist. Zusätzlich schreibt die Stiftung einen mit 1.000 Euro dotierten Förderpreis für junge Kulturschaffende aus.

Bewerben können sich bis 30. Juni alle Lohmarer Kulturschaffenden ab 18 Jahren aus den Sparten Bildende Kunst, Darstellende Kunst und Musik. Der Förderpreis steht jungen Talenten im Alter bis einschließlich 17 Jahren offen. Einzelne Personen sind ebenso eingeladen wie Tanzensembles, Chöre, Orchester, Theatergruppen oder Kunstteams. Gefragt sind Beiträge zum Thema "2021 - eine Zeitenwende ?  Neustart nach dem Corona-Blues."

"Ein anspruchsvolles und vielschichtiges Thema", räumt die Geschäftsführerin ein. "Doch die Lohmarer Kulturszene ist bunt und überaus kreativ", ist Gabriele Willscheid überzeugt und schon ganz gespannt auf möglichst viele und faszinierende Wettbewerbsbeiträge. Das könne, erläutert sie, ein ausdrucksvoller Tanz ebenso sein wie ein kurzes Theaterstück, eine Pantomime oder auch ein kabarettistischer Sketch. Gefragt sind gleichfalls instrumentale Kompositionen für Solo oder Orchester sowie selbstgetextete Lieder. Breit ist vor allem das Spektrum der Bildenden Kunst - ob Malerei, Skulptur, Fotografie, Video oder Installation :  Alles ist möglich, auch inhaltlich.

Die Beiträge können die ganz persönlichen Ängste und Hoffnungen genauso thematisieren wie die gesellschaftlichen Herausforderungen und Veränderungen während und vor allem nach der Corona-Krise. Wie haben Lohmars Kreative die düsteren Monate der Pandemie empfunden, die Einsamkeit einerseits, die neu erstarkte Solidarität andererseits ?  Welche Lehren ziehen aus der Pandemie ?  Welche Hoffnungen verbinden sie mit dem Neustart aus dem Corona-Blues ?

Für die Bewerbungen um den ersten Kulturpreis der BürgerStiftungLohmar sind aussagekräftige Unterlagen wie Audio- oder Videoaufzeichnungen und Fotos sowie kurze Erläuterungen und Biografien erforderlich. Die Bewerbungen können per Post an die Bürgerstiftung Lohmar, Auf der Hardt 55, 53797 Lohmar und möglichst zusätzlich per E-Mail an  Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailinfo(at)buergerstiftunglohmar.de  gesandt werden. Über die Verteilung des Preisgeldes entscheidet eine Jury aus Fachleuten der jeweiligen Sparten. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Präsentiert werden die prämierten Beiträge, falls es die dann aktuelle Corona-Lage zulässt, im Herbst bei der geplanten dritten Auflage der Benefiz-Gala "SinnSation - ein Abend, der die Sinne berührt", mit der die Bürgerstiftung Lohmar ihr 15-jähriges Bestehen feiern will. "Wir sind sicher, dass die Lohmarer Kulturschaffenden unsere Geburtstagsfeier bereichern werden", meint die Geschäftsführerin schon voller Vorfreude. Weitere Fragen beantwortet Gabriele Willscheid gerne unter Telefon 02246 / 9481158 oder per e-mail unter  Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailgabriele.willscheid(at)buergerstiftunglohmar.de .


21.03.2021 - Vereine, Sport, Kinder, Jugend:

'Lohmar Lions Kids' : Trainingsbeginn für unter 15-Jährige

(Foto : 'Turnverein 08 Lohmar')

Eine Information des 'Turnverein 08 Lohmar' :  Die 'Lohmar Lions'-Kids trafen sich am vergangenen Dienstag erstmals seit Oktober wieder zu einem corona-konformen Training. Nach dem aktuellen Stand der Corona-Schutzverordnung in NRW ist ein Training im Freien mit bis zu 20 Kindern bis einschließlich 14 Jahren erlaubt. Die Verantwortlichen des Turnverein Lohmar hörten also mal bei den Kindern nach, wie denn das Interesse so wäre - und waren von der Rückmeldung überwältigt :  Nahezu zwei Drittel der Kinder, die im Oktober in der Halle aktiv waren, wollten nun wieder teilnehmen.

Dann kam der Dienstag mit einer Wetterprognose von 7 Grad Außentemperatur und reichlich Regen, zwanzig Minuten vor dem angesetzten Trainingsbeginn ging ein kräftiger Hagelschauer nieder - aber pünktlich standen 15 Kinder am Sportplatz und nahmen glücklich das Angebot an. Auch wenn das Training aufgrund der Abstandsregeln hauptsächlich aus Kraft-, Konditions-, Koordinations- und Technikübungen bestand, waren die Teilnehmer/innen mit Feuereifer bei der Sache und ließen sich auch nicht vom immer mal wieder einsetzenden kalten Regen abhalten.

Aufgrund der großen Nachfrage bietet der Turnverein Lohmar ab sofort jeweils dienstags und donnerstags zwei Trainingseinheiten auf dem Freifeld am Lohmarer Sportplatz an, Interessenten melden sich bitte beim Abteilungsleiter Uwe Kögler (Telefon 02263 / 801037 beziehungsweise e-mail  Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailuwekoegler(at)gmx.de ).

Der Vorstand des 'Turnverein 08 Lohmar' setzt in Corona-Zeiten ein weiteres Zeichen :  Nach der bereits kommunizierten Beitragsreduzierung 2021 für die aktiven Mitglieder des Vereins hat der um die Abteilungsleiter erweiterte Vorstand in seiner letzten Sitzung einstimmig beschlossen, für das Jahr 2020 auf Auszahlung einer Ehrenamts-Pauschale zu verzichten, um so den finanziellen Druck auf den Verein abzumildern. Denn auch wir stehen, wie so viele andere Vereine, vor schwierigen Zeiten. Die Zahlung einer Ehrenamts-Pauschale würdigt symbolisch das ehrenamtliche Engagement der Abteilungsleiter und Funktionsträger und ist in den letzten Jahren stets gezahlt worden.
der Vorstand


21.03.2021 - Verkehr, Polizeimeldungen, Feuerwehr:

Fünf Leichtverletzte bei Kollision dreier PKW in Lohmar

Ein ungewöhnlicher Zufall führte am Samstagabend (20.03.) gegen 20.45 Uhr dazu, daß bei einem Verkehrsunfall auf der Hauptstraße am Ortsrand von Lohmar fünf junge Männer im Alter von jeweils 19 Jahren verletzt wurden. Dabei waren die fünf in drei verschiedenen Fahrzeugen unterwegs. Die Polizei wollte sich an der Unfallstelle noch nicht auf einen konkreten Hergang des Unfallgeschehens festlegen, doch das Spurenbild läßt kaum einen Zweifel zu.

Danach beabsichtigte der Fahrer eines mit zwei Personen besetzten 'VW Tiguan' - aus Richtung Donrath kommend - am Ortseingang von Lohmar nach links auf das Tankstellen-Gelände abzubiegen. Ein nachfolgender 'VW Polo' wollte dem Hindernis offenbar nach links ausweichen. Dabei streifte der Kleinwagen den SUV und kollidierte mit einem entgegenkommenden 'Opel Corsa', in dem wiederum zwei Personen saßen. Welche Berührung zuerst erfolgte, ist unklar. Der Opel geriet durch den Zusammenstoß außer Kontrolle, wurde nach links abgelenkt, querte den Radweg und kam erst an einem Baum zum Stehen. (cs)


19.03.2021 - Verkehr, Baumaßnahmen:

Sperrung der Zeithstraße zwischen Stallberg und Siegburg

(Foto : rhein-sieg.info)

Eine Information der 'Autobahn GmbH' :  Von Samstagmorgen (20.03.) um 5 Uhr bis Montagmorgen (22.03.) um 5 Uhr ist die Zeithstraße in Siegburg im Bereich der A 3-Unterführung vollgesperrt. Die Umleitung für den KFZ-Verkehr erfolgt über die B 56. Für Fußgänger und Radfahrer sind Umleitungen über die Seehofstraße und die 'Viehtrift' eingerichtet. Die Rhein-Sieg-Verkehrsgesellschaft richtet im betroffenen Streckenabschnitt einen Pendelbusverkehr ein.

Im Rahmen der Gesamtinstandsetzung der Autobahn 3 erneuert 'Die Autobahn GmbH Rheinland' das Brückenbauwerk Zeithstraße. Nach Abriss des alten Teilbauwerks werden an diesem Wochenende weitere Betonfertigteile für die neue Brücke eingehoben.


19.03.2021 - Stadtverwaltung, Kindergärten:

Neue Kinder-Großtagespflegestelle 'Donrather Spatzen'

von links nach rechts : Ivonne Mankel (Fachliche Leitung 'Alternative Lebensräume') und die Tagespflege-Personen Irene Pries, Nicole Stolz und Jil Kümmler-Lutomski mit Bürgermeisterin Claudia Wieja, Jugendamtsleiterin Gela Kremer und Abteilungsleiterin Bronja Faßbender vor der neuen Großtagespflegestelle "Donrather Spatzen" - (Foto : Jürgen Morich)

Eine Information des städtischen Amtes für Jugend und Familie :  Die Stadt Lohmar eröffnete am 1. März eine weitere Großtagespflegestelle für Kinder unter drei Jahren. Die "Donrather Spatzen" werden, wie schon die Großtagespflegestelle "Aggernest" in Wahlscheid, in Kooperation mit der 'Alternative Lebensräume GmbH' betrieben. Bei den "Donrather Spatzen" werden neun Kinder in der Zeit von 8 bis 14 Uhr durch drei Kindertagespflege-Personen betreut und gefördert.

Die Stadt Lohmar hat hierfür ein zentral gelegenes Einfamilienhaus im Ortsteil Donrath kindgerecht und altersbezogen umgebaut. Die freundlichen, liebevoll eingerichteten und gestalteten Räumlichkeiten laden die jüngsten Lohmarer Kinder zum Wohlfühlen und Verweilen ein. Bürgermeisterin Claudia Wieja konnte bereits einen ersten Eindruck der Großtagespflegestelle gewinnen. "Ich freue mich über die Ergänzung des städtischen Betreuungsangebotes und hoffe, dass auch noch eine offizielle Eröffnungsfeier, die aufgrund der Pandemie derzeit nicht möglich ist, im Sommer folgen kann."

Für Fragen rund um das Betreuungsangebot steht die Fachberatung für Kindertagespflege, Annett Basler, unter der Telefon-Nummer 02246 / 15320 oder per Mail an  Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-MailAnnett.Basler(at)lohmar.de  zur Verfügung.


19.03.2021 - Vereine, Vermischtes:

Gewinnerin holte 'Lions'-Adventskalender-Hauptgewinn ab

von links nach rechts : Olimpia und Markus Prengel, Rolf Schug, Hans-Walter Schug, Marion Hoßbach und Oliver Mülln - (Foto : Heinz-Gerd Pahl)

Eine Information des 'Lions Club Lohmar' :  In einer Massage-Praxis wurde in der Vorweihnachtszeit der Kalender mit dem Hauptgewinn verkauft. Die Gewinnerin kommt aus Siegburg und kauft jedes Jahr dort Ihre Kalender. Nach einer qualifizierten Online-Beratung durch die Inhaber von '2Rad-Service Aggertal', Olimpia und Markus Prengel, hat sich dann Marion Hoßbach ein auf Ihre Bedürfnisse angepasstes Marken E-Bike ausgesucht und konfiguriert.

Das neue Marken E-Bike konnte coronagerecht an die glückliche Gewinnerin übergeben werden. Die anwesenden Hauptsponsoren, Bank-Regionaldirektor Oliver Mülln und Rolf Schug sowie die Eheleute Prengel und 'Lions'-Präsident Hans-Walter Schug beglückwünschte die jetzt stolze Besitzerin eines E-Bikes.

Mit 4.000 verkauften 'Lions'-Adventskalendern in 2020 war die Aktion vom 'Lions Club Lohmar' wieder ein großer Erfolg. Durch die großzügigen Spenden der Hauptsponsoren und des qualifizierten Fahrradgeschäftes in Wahlscheid konnte ein Marken E-Bike als Hauptgewinn im Werte von 2.500 Euro im Kalender verlost werden.

Der 'Lions Club Lohmar' möchte sich auch nochmals bei allen Sponsoren dieser Aktion für Ihre Teilnahme bedanken. Dies war in der Corona-Zeit sicherlich nicht selbstverständlich. Unser Dank gilt auch allen Käufern des Adventskalenders. In Zukunft wird der 'Lions Club' mit dem Verkaufserlös wieder viele soziale Projekte in der Jugend- und Seniorenarbeit in Lohmar unterstützen.
Heinz-Gerd Pahl, Beauftragter für Presse-/ Öffentlichkeitsarbeit



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