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Nachrichten - Archiv 2021

31.01.2021 - Feuerwehr, Verkehr:

Ölspur zog sich auf der B 484 von Donrath bis Wahlscheid

Es sind nicht immer Stürme, Verkehrsunfälle oder Brände, die Einsätze der Feuerwehr hervorrufen. Besonders oft sind es Ölverunreinigungen auf Straßen, die die Verkehrssicherheit oder die Umwelt gefährden und daher ein Eingreifen erfordern. In der zurückliegenden Woche waren es wieder drei Einsätze mit dieser Ursache. Am Montag (25.01.) wurde eine Ölverunreinigung aus der Ortslage Honrath, am Freitag aus dem Lohmarer Wohngebiet am Jabach gemeldet. Am Samstag (30.01.) war die Bundesstraße 484 zwischen der Donrather Kreuzung und Wahlscheid betroffen. Stellenweise mußten die Einsatzkräfte tätig werden, um die Ölspur zu bekämpfen. (cs)


30.01.2021 - Gesundheit, Kreisverwaltung:

Infektionszahlen in Bund, Land, Kreis und Stadt sinkend

Die Zahlen der Neuinfektionen mit dem "SARS-CoV-2"-Virus gehen bundesweit weiterhin kontinuierlich zurück. Bei einer Pressekonferenz am Freitag sagte Lothar Wieler, Präsident des 'Robert-Koch-Institut', der Rückgang der 7-Tages-Inzidenz würde nur die vier noch am stärksten betroffenen Bundesländer im Osten der Republik betreffen, während die Zahlen in den anderen Ländern auf gleichem Niveau verblieben seien. Die Statistiken seiner eigenen Behörde sprechen aber eine andere Sprache. So sank der Wert in den Flächenländern Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachen und Rheinland-Pfalz deutlich. Dies gilt auch für Nordrhein-Westfalen, wo die 7-Tages-Inzidenz innerhalb einer Woche von 107 auf 90 zurückging.

Im Rhein-Sieg-Kreis war der Rückgang noch deutlicher. Der Inzidenzwert betrug am Freitag der Vorwoche noch 96,5, eine Woche später 70,4. Am heutigen Samstag ist er mit 69,9 unter die 70er-Marke gefallen. Innerhalb einer Woche kamen 582 Neuinfektionen hinzu, das sind weniger als 0,1 Prozent der Bevölkerung des Kreisgebietes (im Schnitt 83 Fälle täglich, Gesamtstand 14.362). Ebenfalls rückläufig, wenn auch immer noch besorgniserregend hoch, ist die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit der Erkrankung, es waren kreisweit 23 innerhalb von 7 Tagen (309 seit März 2020). Die gesunkenen Infektionszahlen sind auch an der Zahl der Akutfälle ablesbar. Stand gestern waren es noch 529 - der niedrigste Wert seit dem 22. Oktober (Vorwoche 708). Nur noch 1.761 Personen befinden sich in "häuslicher Absonderung" (Vorwoche 2.229).

Ähnlich war die Entwicklung in Lohmar, hier gingen die Neuinfektionen ebenfalls weiterhin zurück. Binnen Wochenfrist kamen 17 Fälle hinzu, ihre Gesamtzahl seit März 2020 beträgt aktuell 669, dies entspricht etwa 2,2 Prozent der Einwohner/innen. Die "COVID-19"-Akutzahlen sanken seit einer Woche von 36 auf 20 Fälle. Seit gut zwei Wochen wurden keine weiteren Todesfälle registriert (Gesamtstand 14). Die Kreisverwaltung verzeichnet im Stadtgebiet nun wieder zwei "Ausbruchs-Geschehen" in Pflege- oder Betreuungs-Einrichtungen.

Das Absinken der Fallzahlen war auch in den Nachbarkreisen zu verzeichnen. So beträgt die 7-Tages-Inzidenzzahl im Rheinisch-Bergischen-Kreis heute 81,2, im Oberbergischen Kreis 112,1. Dort war weiterhin ein starker Rückgang zu verzeichnen, obwohl schon vor einer Woche das Auftreten von neun Fällen einer Untervariante der britischen Virus-Mutation bekanntgegeben wurde. In dem im Süden angrenzenden Kreis Altenkirchen ist der Inzidenzwert sogar auf 24,8 zurückgegangen. Er gehört damit zu nur fünf Kreisen bundesweit unterhalb der 25er-Marke, die sich von Ostfriesland bis Baden-Baden verteilen.

Falls sich die Zahlen in den nächsten zwei Wochen bundesweit weiterhin derart rückläufig entwickeln, ist ein Absinken unter die seit langem angestrebte 7-Tages-Inzidenz von 50 nicht unwahrscheinlich. Dann dürfte die Politik bezüglich einer Fortsetzung des weitreichenden Shutdowns in Erklärungsnot geraten. (cs)


29.01.2021 - Stadtverwaltung, Politik, Veranstaltungen:

Wahl Behindertenbeirat : Eintragung ins Wählerverzeichnis

Eine Information des städtischen Wahlamtes :  Am 7. März findet die Wahl des Behindertenbeirats statt. Anders als bei sonstigen Wahlen sind die Wahlberechtigten der Stadtverwaltung nicht bekannt. Die Stadtverwaltung verfügt nicht über die entsprechenden Daten, aus denen ein Wählerverzeichnis erstellt werden kann. Um das Wahlrecht ausüben zu können müssen sich Wahlberechtigte deshalb bis zum 7. Februar in das Wählerverzeichnis eintragen lassen.

Wahlberechtigt sind alle Einwohner/innen der Stadt Lohmar, die am Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet haben und die a) selbst behindert sind (Nachweis : zum Beispiel Schwerbehindertenausweis / Feststellungsbescheid mit mindestens 30 Prozent) oder b) im häuslichen Umfeld einen Menschen mit Behinderung (Nachweis wie oben) betreuen und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind.

Für die Eintragung kann ein Antragsformular unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwahl.lohmar.de  genutzt werden oder die Eintragung kann formlos per E-Mail an  Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-MailWahlamt(at)lohmar.de  erfolgen. Folgende Kandidatinnen und Kandidaten stehen zur Wahl :

Nicole Boniolo (47 Jahre), Beate Dietz (61 Jahre), Heinrich-Peter Eschbach (54 Jahre), Klaus Gottlob (61 Jahre), Uwe Grote (60 Jahre), Clara Neff (28 Jahre), Sandra Rippinghaus (52 Jahre), Manfred Schellberg (47 Jahre), Andreas Wenclewski (68 Jahre), Theresia Wiemer (65 Jahre), Uwe Wiermann (63 Jahre), Siegmund Zöllner (66 Jahre)

Ein ausführliches Kandidatinnen- und Kandidaten-Profil ist unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwahl.lohmar.de  aufgeführt. Die Versammlungswahl findet am 7. März im Ratssaal der Stadt Lohmar, Rathausstraße 4, von 13 bis 16 Uhr, statt.

Die Briefwahlunterlagen können bis zum 5. März persönlich oder per Mail an  Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-MailWahlamt(at)lohmar.de  beantragt werden. Die beantragten Unterlagen für die Briefwahl werden bis zum 3. März versendet, später eingehende Anträge können nur noch zur Abholung bereitgehalten werden. Der Wahlbrief muss bis zum 6. März, 16 Uhr, beim Wahlamt eingegangen sein. Der Brief kann innerhalb dieser Frist auch in die fristwahrenden Briefkästen am Stadthaus oder Rathaus eingeworfen werden.


28.01.2021 - Wetter, Feuerwehr:

Regenwasser floß von Hang in Wahlscheider Wohngebiet

Der - von den Meteorologen im Vorfeld angekündigte - Dauerregen führte am heutigen Mittag zu einem Feuerwehreinsatz in Wahlscheid. Kurz vor 12 Uhr wurde der örtliche Löschzug alarmiert, weil von einem Hang abfließendes Niederschlagswasser ein Wohnhaus bedrohen würde. Da sich das Wasser laut Feuerwehr nur in geringer Höhe auf einer Terrasse gesammelt hatte, war ein Eingreifen der Einsatzkräfte nicht erforderlich. (cs)


28.01.2021 - Stadtverwaltung, Natur, Baumaßnahmen:

Pilzerkrankung erforderte Baumfällarbeiten im Aggerbogen

(Foto : rhein-sieg.info)

Eine Information des städtischen Amtes für Bildung, Soziales, Kultur und Sport :  Bei einer Überprüfung des Baumbestandes entlang der Wege im Aggerbogen wurde festgestellt, dass eine Vielzahl der dort befindlichen Eschen bereits erheblich durch das sogenannte Eschentriebsterben, eine aus Ostasien eingeschleppte Pilzerkrankung, geschädigt sind.

Eine Begutachtung durch ein hinzugezogenes Fachunternehmen bestätigte, dass die Bäume bei der winterlichen Witterung durch herabstürzende Äste oder Umstürzen des gesamten Baumes eine erhebliche Gefahr für Leib und Leben darstellen und daher kurzfristig gefällt werden müssen.


26.01.2021 - Stadtverwaltung, Gesundheit, Recht:

Bürger/innen halten sich an Vorgaben und Quarantäne

Eine Information der Lohmarer Stadtverwaltung :  Die eindringlichen Appelle, die Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen einzuhalten und sich solidarisch zu zeigen, werden von der Lohmarer Bevölkerung weitestgehend befolgt.

Bei den regelmäßigen Kontrollen im Stadtgebiet haben die Mitarbeiter/innen des Ordnungsaußendienstes nur wenige Verstöße feststellen müssen. Auch die Quarantäne-Verordnung wird eingehalten :  Bei den stichprobenartigen Kontrollen waren alle unter Quarantäne gestellten Personen zu Hause anzutreffen. Sollten Verstöße festgestellt werden, werden sie mit einem hohen Bußgeld geahndet.

"Ich danke Ihnen allen, dass Sie so verantwortungsvoll sind und die Vorgaben einhalten. Ich weiß, dass die nun lang andauernden Beschränkungen für alle eine große Herausforderung sind", bedankt sich Bürgermeisterin Claudia Wieja und spricht Zuversicht aus : "Mit der nun beginnenden Corona-Schutzimpfung ist ein entscheidender Schritt gegen die Pandemie möglich."


26.01.2021 - Verkehr, Polizeimeldungen, Feuerwehr:

Sülztalstraße an der Stadtgrenze mit Rösrath voll gesperrt

Nach einem LKW-Unfall ist die Landesstraße 288 im Sülztal seit circa 1 Uhr voll gesperrt. Das Gewerbegebiet an der Burg Sülz ist von Lohmar aus noch erreichbar, Rambrücken und die Autobahn 3-Anschlußstelle Rösrath (30a) dagegen nicht. Auf dem Weg stadtauswärts war ein mit Milch beladener Sattelzug rechtsseitig von der Fahrbahn gerutscht. Zum Unfallzeitpunkt war die Straße nass, Glätte konnten die Einsatzkräfte nicht feststellen.

In Schräglage angelehnt an einen Baum drohte der Sattelzug eine Böschung hinabzukippen. Die Rösrather Feuerwehr sicherte das Gespann mit Stahlseilen quer über die Fahrbahnen. Nachdem die Milch in einen anderen Tankwagen umgepumpt worden war, begann die Bergung, die voraussichtlich bis in die Morgenstunden andauern wird. (cs)

Update :  Stand 6.00 Uhr ist die Sülztalstraße weiterhin blockiert.


26.01.2021 - Gesundheit:

Technik-Desaster fordert viel Geduld bei Impf-Anmeldung

Gestern morgen um 8 Uhr startete landesweit (NRW) die Anmeldemöglichkeit für Termine im Impfzentrum, das in der Sankt Augustiner Kinderklinik eingerichtet wurde. Zunächst können sich nur Berechtigte der höchsten Priorität, das heißt über 80-Jährige und Risikogruppen, anmelden. Dabei wurden die beiden Möglichkeiten per Telefon oder Internet angeboten.

Wer die telefonische Anmeldung wählte, mußte in der Regel viel Geduld aufbringen. Wegen Überlastung des Call-Centers gab es zumeist nur eine Bandansage mit der Aufforderung, es später nochmals zu versuchen. Denjenigen, die in Erwartung überlasteter Leitungen das Online-Verfahren wählten, erging es nicht besser. Komplizierter hätte man es kaum machen können :

Wer die bundesweit einheitliche Seite  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.116117.de  der 'Kassenärztlichen Bundesvereinigung' aufrief, lief nicht selten ins Leere. Denn auch der Server war zeitweise völlig überlastet. Wer er schaffte, erlebte weitere Rückschläge. Bei der persönlichen Registrierung wird von Problemen mit der Auswahl des Bundeslandes berichtet. Eine weitere Schwierigkeit trat bei der Adress-Registrierung nach der Eingabe der Postleitzahl auf. Der Ort muß nicht eingegeben werden, sondern wird automatisch generiert - wobei sich das System teils aufhing.

Ein für manche kaum lösbares Hindernis gibt es, wenn sich zwei Personen registrieren wollen, etwa ein Ehepaar. Eine gemeinsame Anmeldung ist derzeit nicht möglich, eine getrennte dürfte aber auch vielfach an den Voraussetzungen scheitern. Denn die zweite Registrierung ist schlicht nicht möglich, wenn man die gleiche Mail-Adresse angibt. Aber welches betagte Paar besitzt eine zweite Mail-Adresse ?  Dies dürfte teilweise sogar für hilfeleistende Angehörige schwierig sein.

Wer dachte, mit dem Abschluß dieser Registrierung ans Ziel zu gelangen, wurde enttäuscht. So muß aus Sicherheitsgründen zunächst ein Bestätigungs-Mail abgewartet werden, welches wiederum rückbestätigt werden muß. Dies endete gestern nicht selten mit einer immer wiederkehrenden Fehlermeldung. Für Verwirrung sorgte auch die Angabe "Die Bestätigung Ihrer E-Mail-Adresse war nicht erfolgreich, da der Bestätigungstoken nicht bekannt ist.". Ob es sinnvoll ist, über 80-Jährige mit wenig verbreiteten EDV-Fachbegriffen zu konfrontieren ?

Wenn man bis dahin alle Hürden überwunden hatte, konnte man sich mit seinen Zugangsdaten zur eigentlichen Auswahl eines Impftermins anmelden. Das endete aber schon am Morgen mit dem ernüchternden Hinweis "Leider sind derzeit alle Termine vergeben". Wer sich auch davon nicht entmutigen ließ, fand später eine textlich geänderte Fehlermeldung wieder : "Leider ist es aufgrund der erhöhten Nachfrage aktuell nicht möglich, Impftermine zu buchen. Wir arbeiten intensiv daran den Online-Buchungsservice wiederherzustellen."

Mit Beharrlichkeit und oftmals stundenlangen Versuchen konnte man dennoch zur Buchungsübersicht gelangen - und wunderte sich vielleicht über den Hinweis, daß das - aufgrund der vorherigen Registrierung automatisch ausgewählte - Impfzentrum angeblich am 1. Februar öffnen würde. Dabei steht schon seit einer Woche fest, daß die Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen erst eine Woche später, nämlich am 8. Februar, den Betrieb aufnehmen. Dies scheint offenbar nicht zur 'Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein', die hier die Terminzuteilung und die Impfzentren organisiert, durchgedrungen zu sein.

Mit Glück oder viel Ausdauer ist die Buchung eines Impftermins trotz aller Widrigkeiten sowohl telefonisch als auch online möglich. Daß wenig technik-affine Menschen mit dem Internet-Verfahren zurechtkommen, ist allerdings zu bezweifeln. Die, die es geschafft haben, können nun hoffen, daß der begehrte Impfstoff zu ihrem Termin auch tatsächlich zur Verfügung steht. Sonst war die ganze Mühe "für die Katz". (cs)


25.01.2021 - Feuerwehr, Tiere:

Feuerwehr befreite hilfloses Reh aus Gitterzaun in Birk

(Foto : Freiwillige Feuerwehr Lohmar)

Gegen 11 Uhr wurde heute morgen ein Reh bemerkt, daß sich in einem Gitterzaun zwischen dem Birker Friedhof und dem angrenzenden Schulgelände verfangen hatte. Wie die Spuren im Schnee zeigten, hatte es bereits vergeblich versucht, sich herauszuwinden. Die Feuerwehr - alarmiert wurden Einheiten aus Birk und Lohmar - hatte teils nur wenige Meter zur Einsatzstelle zurückzulegen, befindet sich das Birker Gerätehaus doch ebenfalls angrenzend zu Friedhof und Schule.

Befreit werden konnte das Tier, indem zwei der senkrechten Stäbe des Gitterzauns mittels eines Bolzenschneiders herausgetrennt wurden. Daraufhin ergriff das augenscheinlich unverletzte Reh schleunigst die Flucht, laut Feuerwehr ohne sich für seine Befreiung zu bedanken. (cs)


25.01.2021 - Gesundheit, Recht:

Ab heute gilt die neue Maskenpflicht in Handel und ÖPNV

Stoffmasken sind nun in vielen Fällen unzulässig - (Grafik : Land NRW)

Das Tragen von Masken hat innerhalb eines Jahres eine erstaunliche Wandlung vollzogen, nun wurde eine neue "Entwicklungsstufe" erreicht. Von Seiten der Politik zunächst als "Virenschleuder" tituliert, später als "Höflichkeitsgeste" anderen gegenüber bezeichnet, wurde das Tragen einer "Mund-Nasen-Bedeckung" ab Ende April 2020 in öffentlichen Gebäuden, im Handel und im Öffentlichen Personen-Nahverkehr zur Pflicht. Später kamen auch stark frequentierte Innenstädte und sogar Parkplätze hinzu.

Seit heute reichen Masken, die keine Zertifizierung besitzen, rechtlich nicht mehr aus. Das betrifft nicht nur hochgezogene Halstücher, sondern auch alle Arten von Stoffmasken, unabhängig ob selbstgenäht oder industriell gefertigt, ob gekauft oder als Werbegeschenk ausgegeben. Denn diesen fehlen in der Regel spezielle Vliese, die Normen bezüglich ihrer Durchlässigkeit von Tröpfchen oder Aerosolen erfüllen.

Zur intensiveren Bekämpfung der Pandemie sind nun im Handel und im Nahverkehr effektivere medizinische Masken vorgeschrieben. Dies gilt unabhängig davon, ob es die einfacheren OP-Masken oder die im Optimalfall eng anliegenden Masken der Klassifizierung "KN95", "FFP2" oder gar "FFP3" sind, allerdings sind nur Ausführungen ohne Ausatem-Ventil zulässig.

Damit ist aber auch die eingeübte "AHA-Formel" hinfällig. Denn die Buchstaben-Kombination stand für Abstand, Hygieneregeln und "Alltagsmasken". Da die so bezeichneten Masken nicht mehr der Rechtslage entsprechen, müßte es nun eigentlich "AHM" heißen, wobei das M für medizinische Masken steht. (cs)


25.01.2021 - Verkehr, Baumaßnahmen:

Engpass auf der A 3 zwischen Lohmar und Kreuz Siegburg

Eine Information des 'Landesbetrieb Straßen NRW' :  Von Dienstag (26.01.) bis Freitag (29.01.), jeweils von 8 bis 15 Uhr (Freitag bis 14 Uhr), steht den Verkehrsteilnehmern auf der A 3 in Fahrtrichtung Frankfurt zwischen der Anschlussstelle Lohmar und dem Autobahnkreuz Bonn / Siegburg nur eine Fahrspur zur Verfügung.

Im Rahmen der grundhaften Sanierung der A 3 ersetzt die 'Autobahn Rheinland' das Unterführungs-Bauwerk 'Im Alten Keller' (Anmerkung der Redaktion : Höhe Sankt Augustin-Buisdorf) durch einen Neubau. Ein Teilabriss der alten Brücke im Verlauf der Autobahn erfolgte bereits. Nun müssen für das neue Bauwerk Bohrpfähle gesetzt werden, die die Spursperrungen in diesem Bereich nötig machen.


24.01.2021 - Wetter:

Akute Gefahren durch Schneebruch in Wäldern der Region

Auch wenn der Schneefall der vergangenen Nacht sicherlich dazu reizt, einen Waldspaziergang zu unternehmen, sollte genau dies vermieden werden. Die Schneelast auf den Bäumen ist so groß, daß praktisch laufend Bäume umstürzen oder schwere Äste abbrechen und zu Boden fallen können. Die Feuerwehren der Region sind seit den frühen Morgenstunden im Einsatz, um nur diejenigen Bäume zu räumen, die eine Gefahr für Verkehrsteilnehmer darstellen. In den Wäldern ist die Zahl der Gefahrensituationen jedoch ungleich höher. (cs)


24.01.2021 - Wetter, Verkehr, Polizeimeldungen, Feuerwehr:

B 484 bei Agger nach Schneebruch-Unfall Stunden gesperrt

Gegen 6.45 Uhr ging heute morgen ein Notruf bei der Rettungs-Leitstelle des Kreises ein. Es war nicht die erste Meldung, die Bäume betraf, welche durch die große Schneelast auf Verkehrswege gestürzt waren. In diesem Fall hatte ein Baum jedoch ein fahrendes, mit zwei Personen besetztes Auto auf der B 484 zwischen Bachermühle und Agger getroffen. Der Fahrer berichtete, den stürzenden Baum noch bemerkt zu haben. Zum Bremsen war es jedoch zu spät. Glücklicherweise blieben die Insassen unverletzt.

Als die Feuerwehr den Baum zersägte, um das Fahrzeug zu befreien und die Strecke wieder freizumachen, stürzte unvermittelt ein weiterer Baum unmittelbar neben der Einsatzstelle zu Boden. Ein Feuerwehrmann wurde nur um zwei Meter verfehlt. Kurz danach fielen 200 Meter entfernt weitere Bäume quer über die Fahrbahn, die Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr und Polizei waren eingeschlossen. Daraufhin räumte die Feuerwehr die Einsatzstelle aus Sicherheitsgründen, die Kräfte zogen sich aus dem Gefahrenbereich zurück.

Nach der einsetzenden Helligkeit konnte die Lage genauer beurteilt werden, eine Seite der Strecke konnte geräumt werden. Die immer noch blockierte B 484 mußte aber weiterhin gesperrt bleiben. Der Bauhof stellte Absperrungen in Bachermühle und bei Agger auf, um die Feuerwehrleute auslösen zu können. Gegen 11 Uhr trafen Spezialfahrzeuge eines Forstwirtschafts-Betriebs ein, mit deren Hilfe die Gefahren beseitigt werden sollten. (cs)


24.01.2021 - Politik, Gesundheit:

Aus der Corona-Krise für die Zukunft der Pflege lernen

Eine Information der Lohmarer Seniorenvertretung :  Nach Auffassung der 'Landesvertretung der Senioren NRW' (LSV) muss viel aus der aktuellen Corona-Pandemie gelernt werden, um in Zukunft vor allem beim Personal im Gesundheitsbereich besser aufgestellt zu sein. Sie lenkt damit in ihrer Pressemitteilung vom 22. Januar einmal mehr den Blick speziell auf die Pflegerinnen und Pfleger, die seit Monaten unter besonderer Bedrohung durch die Ansteckungsgefahr bis an die Grenzen ihrer körperlichen und seelischen Belastbarkeit Dienst tun.

Applaus, lobende Worte und Schokolade seien zwar nett, bedeuten aber keineswegs die notwendige Anerkennung, die dieser hohe Einsatz für Erkrankte und Pflegebedürftige verdiene. Deshalb sei es dringend nötig, die knappe Personaldecke wesentlich zu vergrößern, um die Arbeitsbedingungen in den Alten- und Pflegeheimen sowie in den Krankenhäusern zu verbessern und damit attraktiver für Berufs-Interessentinnen und -Interessenten zu machen, betont die 'LSV'. Man könne Intensivpflege-Personal nicht aus dem Hut zaubern aber, wenn man nicht jetzt beginne, junge Menschen durch gute - auch finanzielle - Zukunftsaussichten für diesen Beruf zu interessieren, werde die ohnehin bestehende Personal-Knappheit weiter dramatisch ansteigen.


23.01.2021 - Gesundheit, Kreisverwaltung:

Senioren mit veralteten Angaben über Impfstart informiert

In dieser Woche haben die über 80-jährigen Bewohner/innen des Rhein-Sieg-Kreises, die nicht in Alten- oder Pflegeheimen wohnen, ein Schreiben über den bevorstehenden Impfstart erhalten. Denn diese Gruppe gehört zur ersten von drei zeitlich privilegierten Personenkreisen, die sich an Altersklassen (über 80, über 70 und über 60 Jahre), vorhandenen Vorerkrankungen oder anderen Risikofaktoren wie auch der Berufszugehörigkeit orientieren. Trotz der höchsten Klassifizierung mußten sie aber zunächst abwarten, weil die Bewohner/innen von Seniorenheimen aufgrund der dortigen hohen Infektions- und Todeszahlen bevorzugt berücksichtigt wurden.

Doch die Information in dem zugestellten Schreiben der Kreisverwaltung bezüglich des geplanten Impfstarts am 1. Februar war schon Makulatur, als die Postsendungen eintrafen. Denn der Beginn der Impfungen im schon seit einem Monat bereitstehenden, bislang ungenutzten Impfzentrum in Sankt Augustin (siehe  Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterBericht vom 3. Januar ) mußte nochmals um eine Woche auf den 8. Februar verschoben werden.

Weil die werksseitige Abfüllung des ersten zugelassenen Impfstoffs der Firmen-Kooperation 'BioNTech' / 'Pfizer' zunächst heruntergefahren wird, um sie nach Umstellung der Produktionsanlagen ausweiten zu können, werden zu Beginn des Februars noch nicht genug Impfdosen zur Verfügung stehen. Mit den reduzierten Impfstoff-Lieferungen werden zunächst weiterhin Bewohner/innen und Personal von Alten- und Pflegeheimen sowie medizinisches Personal versorgt, das aufgrund seiner Kontakte mit Infizierten ein erhöhtes Risiko hat. 

Der Umstand, daß die zur Verfügung stehenden Impfdosen durch die Produktions-Einschränkung für eine Aufnahme des Betriebs in den Nordrhein-Westfälischen Impfzentren am 1. Februar nicht ausreichen würde, zeichnete sich bereits Ende der vergangenen Woche ab. Warum die Anschreiben des Kreises trotz der überholten Angabe dennoch ohne jeglichen Hinweis auf die Verzögerung versandt wurden, ist nicht bekannt.

Der Start in den Impfzentren in NRW ist also für den 8. Februar vorgesehen. Der Beginn der Anmeldemöglichkeit für Impftermine bleibt aber unverändert. Ab Montag (25.01.) können sich Personen der ersten Prioritätsstufe, darunter alle über 80-Jährigen, telefonisch oder über das Internet registrieren lassen. Letzteres erfolgt über eine Website der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.116117.de . Telefonisch erfolgt die Terminvergabe - jeweils zwischen 8 und 22 Uhr - über die Rufnummer 0800 / 11611701.

Wer sich zu seinem Impftermin (eine Anreise ohne Termin ist sinnlos) zum Impfzentrum in der Kinderklinik an der Arnold-Janssen-Straße 29 in Sankt Augustin aufmacht, sei auf eine Ungenauigkeit im von der Kreisverwaltung mitgesandten Anfahrtsplan hingewiesen :  Dort endet der die Anfahrt darstellende Pfeil an der Kreuzung mit der Rathausstraße. Zur Kinderklinik gelangt man aber nur, wenn man der Arnold-Janssen-Straße weitere 100 Meter in Richtung Westen folgt. Eingangs der Zufahrt zur Klinik zweigt rechts die Einfahrt zum Parkplatz und Parkhaus ab. Direkt gegenüber befindet sich das Zelt für die Anmeldung zum Impfen. Auch die beiden Parkplatz-Symbole (ein weiterer liegt an der Arnold-Janssen-Straße gegenüber der Klinik) befinden sich auf dem Anfahrtsplan an unzutreffenden Stellen ! (cs)


22.01.2021 - Baumaßnahmen, Verkehr, Stadtverwaltung:

Holzbrücke zwischen Agger und Honsbach vorläufig gesperrt

(Archivfoto)

Wie die Stadtverwaltung mitteilt, muß die Fußgängerbrücke über die Agger zwischen den Ortsteilen Agger und Honsbach erneut gesperrt werden. Grund sind Wartungsarbeiten an der Holzkonstruktion. Wann die Flußquerung wieder genutzt werden kann, stehe noch nicht fest. Als Alternative kann die rund 700 Meter entfernte Straßenbrücke zwischen Bachermühle und Neuhonrath genutzt werden.

Im März vergangenen Jahres mußte die Holzbrücke zuletzt länger gesperrt werden, nachdem sich Treibgut auf der Agger, darunter Baumstämme, an deren Stützen festgesetzt hatte. Nach der Entfernung mußte die Konstruktion zunächst statisch überprüft werden. (cs)


21.01.2021 - Verkehr, Polizeimeldungen, Feuerwehr:

PKW stieß an der L 84 gegen Bäume und rollte auf Wiese

Bei der Fahrt auf der Landesstraße 84 zwischen den Ortsteilen Scheid und Weilerhohn ist am gestrigen Mittag gegen 13 Uhr ein Autofahrer verunglückt. Nach Angaben der Polizei war dem 78-jährigen Kölner plötzlich schwarz vor Augen geworden, so daß er die Kontrolle über seinen Mercedes verlor. Die Limousine querte die Gegenspur, prallte an einem Baum am Fahrbahnrand ab und geriet auf die ansteigende Leitplanke. Auf dieser rutschte das Fahrzeug in Schräglage rund 15 Meter, bis es frontal gegen den nächsten Baum stieß. Davon gebremst rollte der Mercedes rückwärts eine Wiese abwärts, bin er nach rund 20 Metern zum Stehen kam.

Nachdem - unzutreffend - ein Überschlag des Wagens gemeldet worden war, machten sich Kräfte der Feuerwehr-Löschgruppe Scheiderhöhe und des Tagesalarms aus Lohmar-Ort auf den Weg zur Unfallstelle. Der Kölner war zum Glück unverletzt geblieben. Es war aber notwendig, auf der Wiese ausgelaufene Betriebsstoffe aufzunehmen. Hierfür mußte - nach der Bergung des Fahrzeugs durch einen Abschleppdienst - stellenweise Erdreich abgetragen werden. Schon eine halbe Stunde nach der Alarmierung konnte der Einsatz abgeschlossen werden. (cs)


21.01.2021 - Veranstaltungen, Energie, Umwelt, Stadtverwaltung:

Energieberatung wird fortgesetzt : individuell und online

Eine Information des städtischen Amtes für Immobilienwirtschaft :  Ab Februar greifen die Kooperationspartner Stadt Lohmar, 'Energieagentur Rhein-Sieg' und Verbraucherzentrale NRW wieder das Angebot der Bürger-Energieberatung auf. Jeden ersten Montag im Monat findet die Energiesprechstunde mit der Energieberaterin der Verbraucherzentrale NRW, Petra Grebing, statt - aus Gründen der Kontaktbeschränkung derzeit online. Passend zur Jahreszeit steht im Februar das Thema "Schimmel in Wohnräumen - was nun ?" auf dem Plan.

Eigenheimbesitzer, aber auch Mieter/innen und Vermieter/innen können für den 1. Februar halbstündige Gesprächstermine in der Zeit von 14 Uhr bis 17.30 Uhr buchen und kompetenten Rat einholen. Selbstverständlich können aber auch alle anderen Fragen zur energetischen Gebäudesanierung gestellt werden. Eine Anmeldung zur kostenfreien Teilnahme unter der Rufnummer: 02242 / 9693011 bis spätestens 29. Januar ist erforderlich. Weitere Informationen und Termine sind unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.energieagentur-rsk.de  erhältlich.


21.01.2021 - Stadtverwaltung, Freizeit, Jugend, Veranstaltungen:

Abenteurer/innen für Aktivitäten im Aggerbogen gesucht

Kommt mit auf Entdeckungsreise im Aggerbogen ! - (Foto : 'Naturschule Aggerbogen')

Eine Information der städtischen 'Naturschule Aggerbogen' :  Das Team der Naturschule freut sich auf eine spannende Zeit in den nächsten Schulferien. Ab sofort können mutige Mädchen und Jungs zu einer bunten Mischung an Ferienfreizeiten im Aggerbogen angemeldet werden. Der Startschuss fällt zu Beginn der Osterferien mit der Kinder-Uni zum Thema "Rund ums Ei". Keine Bange - wenn bis dahin noch immer Pandemie-Beschränkungen bestehen, ist eine "Distanz-Variante" vorhanden und bereits geprobt.

In der zweiten Osterferienwoche geht es in den Wald, ins Survival-Camp. Kartenlesen und das Orientieren ohne Kompass stehen im Mittelpunkt, um sich im unbekannten Gelände zurechtzufinden, wie auch Robinson Crusoe auf seiner einsamen Insel. Alles natürlich unter den dann aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen

Die Sommerferien starten mit dem "KreaCamp" und enden mit dem 'Kulturrucksack'-Angebot für 10- bis 14-Jährige zum Wald-Theater. In der Zwischenzeit erleben die Bachelfen und Waldpiraten Wunder im Wald und auf der Wiese, können an der Kinder-Uni forschen oder eine imaginäre Reise ins "Bullerbü-Land" unternehmen.

Auch die Herbstferien sind schon geplant :  In der ersten Ferienwoche wagen die Kinder einen Blick in die Detektiv-Trickkiste, in der zweiten Woche erleben sie Wildes und Spannendes im Wald. Auf einem selbst-aufgebauten Seilparcours lässt sich leicht die Perspektive wechseln. Das Team der Naturschule freut sich auf neue Abenteurer/innen, die telefonisch unter 02206 / 2143 oder unter  Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-MailNaturschule(at)lohmar.de  angemeldet werden können.


21.01.2021 - Feuerwehr:

Die Feuerwehr war bei vielfältigen Einsatzlagen gefordert

Nahezu regelmäßig wird die Freiwillige Feuerwehr auf die Autobahn 3 gerufen, um andere Einsatzkräfte - zumeist nach Verkehrsunfällen - abzusichern. So auch in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (20.01.), als gegen Mitternacht für einen Einsatz von Rettungsdienst und Polizei eine Fahrspur gesperrt und die Einsatzstelle ausgeleuchtet werden mußte.

In den vergangenen Tagen war die Feuerwehr aber auch bei zahlreichen weiteren kleineren Begebenheiten im Einsatz. So am vergangenen Samstag (16.01.), als gegen 16 Uhr eine starke Rauchentwicklung aus dem Ortsteil Jexmühle gemeldet worden war. Die Feuerwehr spricht von einer ordnungsgemäßen Feuerstelle, weshalb kein Eingreifen notwendig war.

Ohne besorgniserregenden Befund blieb auch ein Einsatz am Dienstag (19.01.) gegen 14 Uhr. In einem Wohnhaus an der Kapellenstraße in Heide war nach einer entsprechenden Geruchs-Wahrnehmung ein Gasleck befürchtet worden. Messungen der Wehrleute konnten den Verdacht jedoch nicht bestätigen.

Eine weitere Unterstützung für den Rettungsdienst leistete die Feuerwehr am Mittwoch (20.01.) gegen 7 Uhr am Morgen nach einem häuslichen Unfall im Süden Lohmars. Hier mußte den Notfall-Sanitätern der Zugang zu ihrem Patienten gebahnt werden. (cs)


20.01.2021 - Gesundheit, Recht, Landesregierung:

Shutdown bis 14.02. verlängert, Maskenregelung geändert

Bei der Beratung der Ministerpräsidenten-Konferenz mit der Bundeskanzlerin wurde der seit Mitte Dezember geltende, bislang bis zum 31. Januar verordnete Shutdown nochmals um zwei Wochen bis zum 14. Februar verlängert. Eine sonderliche Verschärfung der Regelungen konnte sich aufgrund der zuletzt gesunkenen Infektionszahlen nicht durchsetzen. Zu generellen nächtlichen Ausgangssperren, die dem Vernehmen nach erwogen wurden, kommt es somit nicht.

Gastronomie-Betriebe und Einzelhandels-Geschäfte (sofern nicht der Grundversorgung dienend) müssen somit noch nahezu vier Wochen geschlossen bleiben, ein kontaktarmer Außer-Haus-Verkauf mittels Zustellung oder Abholung (click and collect) bleibt zulässig. Auch Anbieter sogenannter körpernaher Dienstleistungen dürfen ihrem Beruf in diesem Zeitraum weiterhin nicht nachgehen, sofern es sich nicht um medizinische Anwendungen handelt.

Grundschulen und weiterführende Schulen bleiben weiterhin grundsätzlich geschlossen beziehungsweise der Präsenzunterricht ausgesetzt, eine Notbetreuung ohne Unterricht wird angeboten. Auch für Kindergärten gilt weiterhin, daß die Kinder nur wenn gar keine andere Möglichkeit besteht in die Einrichtungen gebracht werden sollen.

Das Tragen einer einfachen Mund-Nasen-Bedeckung soll künftig in Geschäften und bei der Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln nicht mehr ausreichen. Vorgeschrieben wird die Benutzung von medizinischen Masken. Hierbei werden zwar nicht die wirkungsvolleren und auch dem Selbstschutz dienenden FFP2-Masken vorgeschrieben, auch die leichteren OP-Masken bleiben zulässig. Nicht mehr ausreichend sind aber die ineffektiveren Stoffmasken, unabhängig ob industriell gefertigt oder selbstgenäht.

Neuregelungen gibt es auch für Unternehmen, die Homeoffice-Lösungen für ihre Mitarbeiter/innen mit Bürotätigkeiten oder ähnlichen Aufgaben nur noch aus gewichtigen Gründen ablehnen können. Dies dient wie die anderen Maßnahmen dazu, die Kontakte zwischen Menschen weiter zu reduzieren - in diesem Fall am Arbeitsplatz und in Verkehrsmitteln auf dem Weg dorthin.

Alle neuen Regelungen treten erst mit der vom jeweiligen Bundesland verfassten Aktualisierung ihrer Corona-Schutzverordnung in Kraft. Damit ist noch im Laufe der Woche zu rechnen. Ob alle hinzugekommenen Maßnahmen in Nordrhein-Westfalen in die Verordnung aufgenommen werden, ist noch unklar, aber wahrscheinlich. (cs)


19.01.2021 - Stadtverwaltung, Schulen, Technik:

Digital-Ausstattung an Schulen mit 600 Geräten verbessert

(Foto : Stadt Lohmar)

Eine Information des städtischen Hauptamtes :  Die Digitalisierung der Lohmarer Schulen schreitet weiter voran :  Über 600 Geräte für Lehrerinnen und Lehrer sowie für Schülerinnen und Schüler sind bestellt. Die ersten 'iPads' werden in dieser Woche an den Lohmarer Grundschulen und am Gymnasium verteilt. Insgesamt stehen 130 Geräte für Schülerinnen und Schüler sowie 87 Geräte für Lehrerinnen und Lehrer zur Verfügung.

Darüber hinaus wurden alle Grundschulen mit 'Zoom'-Lizenzen ausgestattet, damit der digitale Unterricht ohne zeitliche Begrenzung stattfinden kann. An den weiterführenden Schulen ist dies bereits über 'Microsoft Teams' gewährleistet. "Mit den mobilen Endgeräten aus dem Sofortausstattungs-Programm können wir die notwendigen Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen Distanzunterricht ermöglichen", so Bürgermeisterin Claudia Wieja. "Das häusliche Lernen ist für viele Eltern und Kinder eine große Herausforderung, da ist es uns wichtig, mit der digitalen Infrastruktur zumindest eine funktionierende Basis zu bieten."

Die Geräte werden im Rahmen des Digitalpakts und des Sofortausstattungs-Programms mit 90 Prozent gefördert, die mobilen Lehrer-Endgeräte aus dem Sofortausstattungs-Programm werden sogar zu 100 Prozent gefördert.


19.01.2021 - Stadtverwaltung, Freizeit, Jugend:

Jugendzentrum im 'Donrather Dreieck' : 'Wir sind da !'

Eine Information des städtischen Jugendzentrums : "Wir sind ab sofort trotz geschlossener Türen wieder für Euch da !", lädt das Jugendzentrum ein, in Kontakt zu treten. "Egal wo der Schuh drückt, Euch die Decke auf den Kopf fällt oder Ihr ein offenes Ohr für Eure Ängste und Sorgen sucht - ruft uns an oder schreibt uns." Darüber hinaus sind die Mitarbeiter/innen beim Ausdrucken von Unterrichts-Materialien behilflich und bieten die Möglichkeit, verschiedene In- und Outdoor-Spielmaterialien auszuleihen. Das Jugendamt ist montags von 11 Uhr bis 14 Uhr und dienstags bis donnerstags von 13 Uhr bis 16 Uhr erreichbar :  Telefon 02246 / 9259484 - E-Mail  Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailjuze-lohmar(at)gmx.de


19.01.2021 - Gesundheit, Kreisverwaltung:

Infektionszahlen sind langsam, aber kontinuierlich rückläufig

Wegen der zwischen Weihnachten und Neujahr gelegenen Feiertage und entsprechender Melderückstände wurden die registrierten "SARS-CoV-2"-Infektionszahlen der ersten beiden Wochen des neuen Jahres als nicht belastbar bezeichnet. Diese Phase ist nun vorüber und die Zahlen zeigen seit einer Woche eine klare Abwärtsbewegung. Dies galt für jeden einzelnen Wochentag verglichen mit dem der Vorwoche.

So gab es in den letzten sieben Tagen zusammengenommen 118.202 registrierte Neuinfektionen im Bundesgebiet, in den sieben Tagen zuvor noch 146.416. Entsprechend sank die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 164,5 auf aktuell 131,5 ab. Kurz vor Weihnachten lag der Höchststand noch bei 197,6. Auf weiterhin sehr hohem Niveau bewegt sich jedoch die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit einer "COVID-19"-Erkrankung.

Im Rhein-Sieg-Kreis gab es eine ähnliche Entwicklung, wenn auch auf einem etwas niedrigeren Level. Hier wurde der Höchststand Mitte Dezember mit 194,3 erreicht. Innerhalb der letzten sieben Tage sank die 7-Tages-Inzidenz von 134,2 auf Werte, die um die 100er-Marke schwanken, heute liegt er bei 107,9. Innerhalb einer Woche wurden im Kreisgebiet 687 Neuinfektionen verzeichnet. Damit ist die Zahl der erfassten Infektionen im Wochenmittel von täglich 111 auf 98 zurückgegangen, die der Akutfälle von 821 auf derzeit 722. Todesfälle an oder mit der Viruserkrankung gab es jedoch 37 innerhalb von nur sieben Tagen (Vorwoche 33).

In den weniger stark als der Durchschnitt des Kreisgebietes betroffenen Kommunen des Bergischen Rhein-Sieg-Kreises war - nach leichten Schwankungen - ebenfalls ein Rückgang zu verzeichnen. Für Lohmar wurden binnen einer Woche 37 Neuinfektionen registriert (Vorwoche 50). Dies wirkt sich auch auf die Anzahl der Akutfälle aus, aktuell werden 36 gelistet, vor einer Woche waren es noch 52. Die Gesamtzahl der nach Test bestätigten Infektionen summiert sich bislang auf 637. In der vergangenen Woche kamen zwei weitere Todesfälle hinzu, so daß deren Zahl seit März 2020 auf 14 anwuchs.

Stand Freitag (15.01.) war weiterhin eine Pflege- oder Betreuungs-Einrichtung im Stadtgebiet von einem "Ausbruchs-Geschehen" betroffen, im Kreis waren es insgesamt noch 19 Einrichtungen (minus 3), aber mit einer gestiegenen Fallzahl von 604 (plus 72). Das Gesundheitsamt des Kreises kündigte gestern für die laufende Woche die Lieferung 3.376 weiterer Impfdosen an, die in 23 Einrichtungen der Senioren- und Altenpflege in 16 Kommunen des Kreisgebietes eingesetzt werden sollen, unter anderem in Lohmar. Im Stadtgebiet wurde zudem ein Gewerbebetrieb ausgewiesen, der Corona-Fälle aufweist.

Eine positive Entwicklung der Fallzahlen war auch im benachbarten Oberbergischen Kreis zu verzeichnen. Die vom Land NRW aufgrund des zeitweise auf 244,8 gestiegenen 7-Tages-Inzidenzwertes angeordnete Einschränkung des Bewegungsradius der Bewohner wurde mit Wirkung des heutigen Tages aufgehoben. Der Inzidenzwert war seit einer Woche nahezu linear auf heute 157,7 zurückgegangen. Somit darf auch von außerhalb wieder räumlich uneingeschränkt nach Oberberg eingereist werden. Die vom Oberbergischen Kreis selbst auferlegte nächtliche Ausgangssperre bleibt aber bis zum 25. Januar bestehen. (cs)


16.01.2021 - Verkehr, Polizeimeldungen, Feuerwehr:

Zusammenstoß am südlichen Ortseingang von Wahlscheid

Nach ersten Einschätzungen wurden die drei Insassen zweier PKW nur leichtverletzt, als diese heute nachmittag auf der Wahlscheider Straße zusammenstießen. Zunächst war Schlimmeres befürchtet worden, ein Notarzt wurde eigens per Hubschrauber eingeflogen. Zu dem Unfall war es gekommen, als eine 38-jährige Autofahrerin gegen 13.15 Uhr vom Parkplatz des 'Lidl'-Marktes nach links in Richtung Wahlscheid abbiegen wollte. Dabei wurde ihr 3er-BMW von einem ortsauswärts fahrenden 'Mitsubishi ASX' in die Seite getroffen. Dieser wurde von einem 35-jährigen Siegburger gefahren, mit im Auto saß auch ein dreijähriges Kind.

Die drei beteiligten Fahrzeug-Insassen wurden von den Besatzungen zweier Rettungswagen und dem Notarzt versorgt. Feuerwehrleute des Löschzugs Wahlscheid sperrten die Unfallstelle ab, stellten den Brandschutz sicher und reinigten den Ort des Geschehens nach der Unfallaufnahme durch die Polizei von Trümmerteilen und ausgelaufenen Betriebsstoffen. Der Sachschaden dürfte hoch sein, da beide Fahrzeuge als Totalschaden gelten. Die Wahlscheider Straße mußte für rund zwei Stunden voll gesperrt bleiben, Kunden des Supermarktes konnten den Parkplatz zwischenzeitlich verlassen. (cs)



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