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Schwertransport steckte in der Zufahrt zum Frouardplatz fest

Nur drei Tage nachdem die unfallbedingte Sperrung der Autobahn 3 den Verkehr in der Lohmarer Ortsdurchfahrt fast zum Erliegen brachte, ging heute schon wieder nichts mehr im Ortszentrum. Der Grund war allerdings ein ganz anderer :  Ein nach ersten Informationen genehmigter Schwertransport, der Lohmar gegen 19 Uhr von Nord nach Süd durchqueren wollte, hatte sich in der Linkskurve an der neugeschaffenen Zufahrt zum Frouardplatz festgefahren. Zwar sind die Kurven auf diesem Weg nicht so eng wie auf der alten Straßenführung über den Breiter Weg, doch verhinderten die neugepflanzten Bäume auf den Gehwegen und eine Laterne nahezu im Scheitelpunkt der Innenkurve das Fortkommen.

Dabei wies der Tieflader nicht einmal eine Überlänge auf. Transportiert wurde ein sogenanntes Großdrehbohrgerät, mit dem zum Beispiel Säulen zur Tiefgründung von Fundamenten angelegt werden. Problematisch war dessen langer Mast-Ausleger, der nach hinten weit über den Auflieger herausragte. Das Vorhaben, die Kurve zu durchfahren, wurde offenbar abgebrochen, nachdem womöglich der Ausleger beim Ausscheren einen der jungen Bäume touchierte und die noch zarte Krone herausbrach.

Während sich ein langer Rückstau in Richtung Donrath bildete, in dem auch Linienbusse feststeckten, wurde der Schwertranport unter Polizeibegleitung rückwärts aus der Einbahnstraße rangiert. Nachdem zunächst die Busse die im Zentrum kurzzeitig gesperrte Hauptstraße entgegen der Einbahnstraße befahren durften, wurde der Sattelzug mit dem Spezialgerät ebenfalls auf diesem Weg durch die Ortsmitte gelotst. Nach rund einer Stunde war von den abendlichen Vorgängen nichts mehr zu sehen - außer dem in Schräglage stehenden und abgeknickten Baum. (cs / Fotos lö)

 

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16. Januar 2014