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Donnerstag, 6. Mai 2021

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Aktuelle Nachrichten

06.05.2021 - Gesundheit, Kreisverwaltung

Coronavirus : 7-Tages-Inzidenz wieder unter 100 gesunken

Erstmals seit 24 Tagen ist die 7-Tages-Inzidenz im Rhein-Sieg-Kreis wieder unter den für die "Bundes-Notbremse" maßgeblichen Wert von 100 gefallen - dieser liegt nun bei 96,9. Um die nächtliche Ausgangssperre, die strengeren Kontaktbeschränkungen sowie Auflagen für den Handel und körpernahe Dienstleistungen wieder aufzuheben, ist aber eine stabile fünftägige Phase unter der 100er-Marke notwendig.

Der (bisherige) Höchststand der dritten "SARS-CoV-2"-Infektionswelle wurde im Kreisgebiet am 26. April mit 1.692 Akutfällen erreicht. Seither ist die Zahl wieder auf 1.401 Fälle abgesunken (Stand 5. Mai). Ebenfalls rückläufig ist mit 3.698 die Anzahl der in "häuslicher Absonderung" befindlichen Personen. Die Gesamtzahl der nach PCR-Test bestätigten Infektionsfälle beträgt nun 21.633, dies entspricht 3,6 Prozent der Bevölkerung. In den letzten zwei Wochen kam im Schnitt jeden Tag ein weiterer Todesfall in Zusammenhang mit einer "COVID-19"-Erkrankung hinzu, sie summieren sich damit auf 479.

In Lohmar ist die Akutzahl der Infektionen auf einen neuen Rekordwert der dritten Welle angestiegen, Stand Mittwoch waren es 81. Die Gesamtzahl seit März 2020 hat die 1.000er-Marke überschritten, aktuell liegt sie bei 1.019 (3,35 % der Einwohner/innen). In den vergangenen fünf Wochen wurden keine weiteren Todesfälle verzeichnet, sie verblieben damit bei 28.

Seit einer Woche hat das Gesundheitsamt des Kreises keine detaillierten Angaben zu "Ausbruchs-Geschehen" mehr veröffentlicht. Beim letzten Stand waren 18 Kindertagesstätten (42 Fälle), 29 Schulen (35 Fälle), vier Alten- oder Pflegeheime beziehungsweise Pflegedienste (16 Fälle), zehn Gemeinschafts-Unterkünfte (82 Fälle) und sechs Gewerbebetriebe (44 Fälle) betroffen. Die Fallzahlen dieser Bereiche decken aber nur 15 Prozent aller erfassten Akutfälle ab. In Lohmar waren in der vergangenen Woche zwei Schulen und drei Gemeinschafts-Unterkünfte mit Corona-Fällen vertreten. (cs)


06.05.2021 - Vereine, Baumaßnahmen, Natur, Tiere

Frühlingserwachen im Park der 'Villa Friedlinde' 2021

(Fotos : 'HGV Lohmar')

Eine Information des 'Heimat- und Geschichtsverein Lohmar' :  Die Naturschutzgruppe des Heimat- und Geschichtsverein Lohmar kümmert sich schon seit einiger Zeit um die Erhaltung der lokalen Insekten-Populationen. So wurden einigen Lohmarer Kindergärten bereits selbst erstellte Insektenhotels geschenkt, um den Kindern die Welt der Insekten nahezubringen. Im Lohmarer Wald erstellte man in dem Projekt „HGV Baumpflanzgarten“ einen großen Blühstreifen mit weit über 50 unterschiedlichen insektenfreundlichen Arten von Blumen und Kräutern.

So war es naheliegend, auch vor dem 'HGV-Haus' etwas für die Erhaltung der Insektenarten zu tun. So bot sich die Ansammlung von einigen in die Jahre gekommenen Pflanzbeeten zwischen dem 'HGV-Haus' und dem Kinderspielplatz an. Eine kurze Abstimmung mit der Stadt und dem bekannten Fernsehgärtner Rüdiger Ramme genügte, um Fahrt in das Vorhaben zu bringen. Nach kurzer Besichtigung der Pflanzareale vor Ort durch den Gartenprofi stand der Pflanzplan schnell fest. Selbstverständlich sind die Pflanzen nicht giftig, für das Spielplatzgelände geeignet und können warme und trockene Sommerperioden gut vertragen.

Pünktlich zum verabredeten Termin waren dann von Mitgliedern des HGV die Beete vorbereitet, frei von Unkraut und der Boden aufbereitet, als der LKW mit den Pflanzen nebst Gärtnerin eintraf. Auf drei großen Rollcontainern standen dann die neuen Stauden in größerer Auswahl bereit und wurden auf die Beete themenbezogen verteilt, eingepflanzt und mit reichlich Wasser gegossen.

Unser Dank gilt der Stadt Lohmar und dem Bauhof für die schnelle Genehmigung und besonders 'Rammes Grünland' für die fachliche Hilfestellung und die großzügige Spende aller Pflanzen. Wir sind uns sicher, dass die Pflanzaktion nicht nur ein kleiner Beitrag für die Erhaltung der Insektenvielfalt in unserer Natur darstellt, sondern auch zur optischen Aufwertung des Areals zwischen 'HGV-Haus' und Kinderspielplatz beiträgt.


05.05.2021 - Landesregierung, Gesundheit

Impftermin-Start für weitere Berechtigte der Priorität 3

Eine Information der Landesregierung NRW :  Ab Donnerstag, 6. Mai, werden viele weitere Personengruppen ein Impfangebot im Impfzentrum erhalten und einen Impftermin vereinbaren können. Damit ermöglicht Nordrhein-Westfalen nun regelhaft auch die Impfung einer großen Personengruppe der Priorität 3. Neben Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen und Eltern von schwer erkrankten Minderjährigen gehören zu den nun Impfberechtigten auch Beschäftigte im Lebensmittel-Einzelhandel und in Drogeriemärkten. Darüber hinaus erhalten Beschäftigte an weiterführenden Schulen ein Impfangebot, genauso wie einzelne Personengruppen der Justiz.

Minister Karl-Josef Laumann erklärt : "Fast jeder Dritte hat in Nordrhein-Westfalen bereits eine Erstimpfung erhalten (Anmerkung der Redaktion : im Rhein-Sieg-Kreis erst 28 %). Die Impfkampagne läuft inzwischen auf Hochtouren. Bis im Juni die Priorisierung voraussichtlich aufgehoben wird, wollen wir in Nordrhein-Westfalen noch einmal ordentlich Strecke machen und so viele Menschen der Priorität 1, 2 und 3 wie möglich geimpft haben. Die Impfkontingente sind nach wie vor begrenzt und es werden sicherlich nicht alle sofort geimpft werden können. Aber wir machen nun noch einmal einer sehr großen Personengruppe ein Impfangebot."

Die folgenden Personengruppen können ab Donnerstag, 6. Mai, 8 Uhr über die Terminbuchungs-Portale der Kassenärztlichen Vereinigungen einen Impftermin in einem Impfzentrum buchen. Die Terminbuchung ist online möglich über  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.116117.de  sowie telefonisch über die zentrale Rufnummer 116117 oder die zusätzliche Rufnummer je Landesteil : 0800 / 11611701 für das Rheinland. Für alle Personengruppen kommt mRNA-Impfstoff zum Einsatz - das heißt von 'BioNTech' oder 'Moderna'. Eine Wahl des Impfstoffs ist nicht möglich. An folgende Personengruppen richtet sich das Angebot :

  • Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen und Schwangeren :  Anspruchsberechtigt sind maximal zwei Kontaktpersonen je schwangere Person beziehungsweise je nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person (das heißt die pflegebedürftige Person muss zu Hause gepflegt werden).
    Als Nachweis ist das vom 'MAGS' bereitgestellte Formular zu verwenden. Kontaktpersonen von Schwangeren haben darüber hinaus eine Kopie des Mutterpasses vorzulegen. Kontaktpersonen von sich nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Personen haben eine Kopie des Nachweises der Pflegekasse über den Pflegegrad der pflegebedürftigen Person vorzulegen. Die Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen müssen nicht als Pflegepersonen bei der Pflegekasse benannt sein. Das Alter und die Art der gesundheitlich bedingten Beeinträchtigung der pflegebedürftigen Person sind für die Impfberechtigung unerheblich.
  • Eltern von schwer erkrankten Minderjährigen :  Eltern von minderjährigen Kindern mit einer Vorerkrankung nach § 3 Absatz 1 Nummer 2 Corona-Impfverordnung, die selbst nicht geimpft werden können, sind den Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen gleichgestellt. Dem Impfzentrum ist eine ärztliche Bescheinigung vorzulegen, die bestätigt, dass das Kind der Personengruppe nach § 3 Absatz 1 Nummer 2 Corona-Impfverordnung zuzuordnen ist. Eine Pflegebedürftigkeit ist nicht nachzuweisen.
  • Beschäftigte im Lebensmitteleinzelhandel und in Drogeriemärkten :  Dazu zählen grundsätzlich alle im Verkauf Beschäftigten inklusive der Teilzeitbeschäftigten, Auszubildenden oder Minijobber.
  • Lehrerinnen und Lehrer sowie weitere Beschäftigte an weiterführenden Schulen
  • Beschäftigte im Justizvollzug mit Gefangenenkontakten
  • Gerichtsvollzieherinnen und -vollzieher
  • Beschäftigte in den Servicebereichen der Gerichte und Justizbehörden, Richterinnen und Richter sowie Staatsanwältinnen und Staatsanwälte
  • Beschäftigte im Ambulanten Sozialen Dienst der Justiz

Wichtig :  Der Nachweis der Impfberechtigung muss bei den Berufsgruppen über eine Arbeitgeber-Bescheinigung erfolgen. Diese ist zum Impftermin im Impfzentrum mitzubringen. Zudem ist das Arbeitsstätten-Prinzip aufgehoben. Die oben genannten Personengruppen können einen Termin in einem Impfzentrum ihrer Wahl vereinbaren.

Dazu erklärt Gesundheitsminister Laumann : !Zwei Personengruppen liegen mir besonders am Herzen :  Die Beschäftigten im Lebensmittel-Einzelhandel und in den Drogeriemärkten. Sie haben täglich Kundenkontakt und halten unsere Versorgung seit Beginn der Corona-Pandemie aufrecht. Und sie haben keine große Lobby wie andere Berufsgruppen. Sie erhalten jetzt ein Impfangebot, damit sie bei ihrer täglichen Arbeit keine Angst mehr vor einer möglichen Infektion haben müssen.

Schwer erkrankte Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren können selbst noch nicht geimpft werden. Umso wichtiger ist es mir, dass wir in Nordrhein-Westfalen diesen Kindern und Jugendlichen, unabhängig von der Pflegebedürftigkeit, dadurch einen besonderen Schutz geben, dass wir ihren Eltern nun ein Impfangebot machen."

Die Impforganisation der folgenden Personengruppe erfolgt vor Ort über die Kreise und kreisfreien Städte in Abstimmung mit den Trägern beziehungsweise den Arbeitgebern :  Personen, die in Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylbewerbern, vollziehbar Ausreisepflichtigen, Flüchtlingen und Spätaussiedlern untergebracht oder tätig sind, sind bis zum 31. Mai zu impfen.

In Kürze werden zudem durch zunächst 100.000 zusätzliche Impfdosen auch aufsuchende Impfangebote in sozial benachteiligten Stadtteilen mit besonders hohen Inzidenzen ermöglicht werden. Nordrhein-Westfalen geht hier voran. Neben der Impfung von obdachlosen Personen sollen Menschen in benachteiligten Stadtteilen mit beengten Wohnverhältnissen dadurch schnell und unbürokratisch geschützt werden. Nach dem Start in Köln soll basierend auf diesen Erfahrungen das weitere Vorgehen in den kommenden Wochen fixiert und forciert werden.

Ab der zweiten Maihälfte wird zudem auch für Beschäftigte der Polizei, des Katastrophenschutzes sowie der Berufs- und der Freiwilligen Feuerwehr die Möglichkeit zur Terminbuchung im Impfzentrum eröffnet.

Minister Laumann weist zudem darauf hin, dass es sinnvoll sein kann, in den Arztpraxen das Impfintervall des AstraZeneca-Impfstoffs von zwölf auf neun Wochen zu verkürzen, um die Akzeptanz dieses Impfstoffs weiter zu erhöhen: „Gerade vor den Ferien stellen sich viele Mitbürgerinnen und Mitbürger die Frage, ob sie noch vor dem Urlaub vollständig geimpft werden können. Dafür spricht einiges, wenn der Abstand zwischen erster und zweiter Impfung bei AstraZeneca nicht doppelt so lang ist wie bei einer mRNA-Impfung.“


05.05.2021 - Stadtverwaltung, Jugend, Kinder, Freizeit

Umfrage zum Freizeitverhalten von Kindern und Jugendlichen

Eine Information des städtischen Amtes für Jugend und Familie :  In regelmäßigen Abständen möchte die Stadt Lohmar sich über das Freizeitverhalten und die Wünsche zur Freizeitgestaltung von Kindern und Jugendlichen informieren, um so Maßnahmen und Projekte besser planen zu können. Dazu wurde ein Fragebogen entwickelt, der bereits über die Lohmarer Schulen an alle Schüler/innen verteilt worden ist.

Um möglichst allen Kindern und Jugendlichen im Stadtgebiet eine Teilnahme zu ermöglichen, besteht ab sofort die Möglichkeit, auch an einer Online-Umfrage zum Thema teilzunehmen. Teilnehmen dürfen alle Kinder und Jugendliche bis zum Alter von 21 Jahren, die in Lohmar wohnen. Bis Sonntag, 23. Mai, besteht die Gelegenheit, die Stimme abzugeben und sich so bei den Planungen zu beteiligen.

Der Fragebogen ist online abrufbar bei der Beteiligungs-Plattform 'opin.me' :
Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.opin.me/de/projects/fragen-zum-freizeitverhalten-von-kindern-und-jugen


04.05.2021 - Polizeimeldungen

Mutmaßliche Einbrecher bei Flucht vor der Polizei verunfallt

Eine Information der Kreispolizeibehörde :  In der Nacht zu Dienstag gegen 3.00 Uhr meldeten Zeugen einen Einbruch in einen Verbrauchermarkt in Lohmar-Birk. Drei Personen sollten mit Diebesgut in einem dunklen Fahrzeug mit Düsseldorfer Kennzeichen vom Tatort weggefahren sein. Auf der Anfahrt zum Tatort fiel einer Streifenwagen-Besatzung der Polizei auf der Bundesstraße 56 bei Lohmar-Heide ein verdächtiger blauer Ford mit Düsseldorfer Kennzeichen auf.

Die Beamten entschlossen sich, das Fahrzeug, welches in Richtung Siegburg unterwegs war, anzuhalten und gaben entsprechende Anhaltezeichen. Der Fahrer oder die Fahrerin missachtete die Signale, beschleunigte stark und flüchtete mit erheblich überhöhter Geschwindigkeit über die B 56 in Richtung Siegburg. Die Polizisten nahmen die Verfolgung bis in die Abfahrt Siegburg / Troisdorf auf. Der Ford geriet in der Abfahrt aufgrund überhöhter Geschwindigkeit außer Kontrolle, überquerte die Bundesstraße 8 und verunfallte in einem angrenzenden Waldstück. Die Insassen flüchteten aus dem Fahrzeug.

Sofort leitete die Polizei Fahndungs-Maßnahmen ein und riegelte das Waldstück ab. Zur Absuche wurden auch ein Polizeihubschrauber und eine Drohne mit Wärmebildkamera der Feuerwehr Siegburg eingesetzt. Die Suchmaßnahmen verliefen bislang ohne Erfolg. Der verunfallte PKW wurde zur Spurensicherung sichergestellt. In dem Fahrzeug befanden sich gestohlene Tabakwaren im Wert von mehreren tausend Euro. Die Fahndungs- und Ermittlungs-Maßnahmen dauern an.


03.05.2021 - Stadtverwaltung, Recht

Stadtverwaltung ermahnt zur Einhaltung der Mittagsruhe

Eine Information des städtischen Ordnungsamtes :  Das Ordnungsamt der Stadt Lohmar weist darauf hin, dass in der Zeit von 13 Uhr bis 15 Uhr jede Tätigkeit untersagt ist, die mit besonderer Lärmentwicklung verbunden ist und die allgemeine Ruhezeit stören könnte. Als solche Tätigkeiten gelten insbesondere der Gebrauch von Rasenmähern, das Holzhacken, Hämmern, Sägen, Bohren, Schleifen, Fräsen und Schreddern. Ausgenommen hiervon sind landwirtschaftliche und gewerbliche Tätigkeiten. Verstöße stellen Ordnungswidrigkeiten dar, die mit Geldbuße geahndet werden können.


03.05.2021 - Vereine, Veranstaltungen

Turnverein lädt zum Wanderquiz 'in und um Donrath'

(Archivfoto : 'Turnverein Donrath')

Eine Information des 'Turnverein Donrath' :  Das Wanderquiz richtet sich an Wander-, Natur- sowie Ratefreunde, welche den eigenen Ort sowie das Umland abwandern und dabei etwas näher betrachten und kennenlernen möchten. Die Aktion steht unter dem Motto Bewegung trotz Corona. Die Wanderung wird in drei Etappen abgehalten, wobei die erste den Schwerpunkt Donrath-Ort abdeckt, die beiden anderen ins Umland führen.

Bei jeder Etappe sind Fragen zur Strecke sowie gesonderte Fragen aus verschiedenen Themenfeldern zu beantworten. Die zu begehenden Strecken sind mit festen Schuhen begehbar, kinderwagentauglich und dauern circa eineinhalb bis zwei Stunden. Die Teilnahme wird mit Etappen- sowie Gesamtpreisen belohnt. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr !

Die erste Etappe kann im Zeitraum vom 10. Mai bis zum 29. Mai, die zweite Etappe vom 7. Juni bis 26. Juni und die dritte Etappe vom 5. Juli bis 24. Juli absolviert werden. Der genaue Zeitpunkt der Wanderung bleibt jedem selber überlassen und jeder Teilnehmer wandert entweder alleine oder gemäß der gültigen Hygienevorgaben der Kommune mit einer weiteren Person. Die erforderlichen Unterlagen zur Teilnahme können vor jeder Etappe per e-mail unter  Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailhscheffers(at)web.de  angefordert werden, weitere Auskünfte unter Telefon 0160 / 8563256.


03.05.2021 - Verkehr, Baumaßnahmen

Nächtliche Verbindungssperrungen im BAB 3-Kreuz Siegburg

Eine Information der 'Autobahn GmbH' :  Im Autobahnkreuz Bonn / Siegburg (A3/A560) kommt es zu mehreren nächtlichen Verbindungssperrungen:

Montagnacht (03./04.05.) und Dienstagnacht (04./05.05.), jeweils von 19 Uhr bis 5 Uhr, ist keine Überfahrt von der A 560 aus Hennef kommend auf die A 3 nach Frankfurt möglich. Eine Umleitung über die Anschlussstelle Niederpleis ist mit blauen Tafeln ("U 92") ausgeschildert.

Montagnacht (03./04.05.) und Dienstagnacht (04./05.05.), jeweils von 20 Uhr bis 5 Uhr, ist keine Überfahrt von der A 3 aus Frankfurt kommend auf die A 560 nach Bonn möglich. Eine Umleitung über die Anschlussstelle Hennef ist mit rotem Punkt ausgeschildert.

Mittwochnacht (05./06.05.), von 20 Uhr bis 5 Uhr, ist keine Überfahrt von der A 3 aus Frankfurt kommend auf die A 560 nach Bonn möglich. Eine Umleitung über die Anschlussstelle Hennef ist mit rotem Punkt ausgeschildert.

Donnerstagnacht (06./07.05.) von 19 Uhr bis 5 Uhr ist keine Überfahrt von der A 560 aus Hennef kommend auf die A 3 nach Frankfurt möglich. Eine Umleitung über die Anschlussstelle Niederpleis ist mit rotem Punkt ausgeschildert.

Die 'Autobahn GmbH Rheinland' montiert in dieser Zeit ein Traggerüst und baut die dortige Dauerbaustelle um.


02.05.2021 - Gesundheit, Recht, Finanzen, Landesregierung, Kreisverwaltung

Testpflicht im Handel entfällt für Geimpfte und Genesene

Noch vor einer bundeseinheitlichen Regelung stellt die Landesregierung NRW bereits vollständig geimpfte Personen (mindestens 14 Tage nach deren Immunisierung) und genesene Personen, die einen entsprechenden Nachweis erbringen können, mit denjenigen gleich, die ein tagesaktuelles bestätigtes Schnelltest-Ergebnis vorlegen können. Für sie entfällt somit die Testpflicht vor dem Zutritt in den Einzelhandel ("Click & Meet"), dem Besuch von Zoos oder Botanischen Gärten sowie bei der Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen wie etwa Friseurbesuchen. Auch die Testpflicht in Schulen und das Freitesten anstelle einer Quarantäne bei der Einreise entfällt für diese Personen. Die Regelung gilt ab Montag, 3. Mai.

Auswirkungen hat die Entscheidung der Landesregierung damit auf das Geschäftsmodell der immer noch zunehmenden Anzahl von Testzentren oder anderen Teststellen, die Schnelltests bezüglich des "SARS-CoV-2"-Virus durchführen. Durch den nun immer schnelleren Fortschritt des Impfgeschehens werden diese somit zunehmend an Kunden verlieren. - In dieser Woche hat die Kreisverwaltung erstmals detaillierte Zahlen zur Anzahl der durchgeführten Schnelltests veröffentlicht (Selbsttests nicht mitgerechnet).

Demnach wurden innerhalb der vergangenen vier Wochen (29. März bis 25. April) im Kreisgebiet 286.965 Tests durchgeführt. Für die Tests in dieser Zeitspanne erhalten die zumeist gewerblichen Betreiber der Testzentren allein im Kreisgebiet mindestens 3,44 Millionen Euro für den geleisteten Arbeitsaufwand, hinzu kommen weitere bis zu 1,7 Millionen Euro für Sachaufwendungen. Allein für die vergangene Woche fielen 1,1 Millionen Euro für Arbeitsleistungen an, bei 91.853 Tests gab es 251 positive Ergebnisse (0,27 Prozent, vorbehaltlich der späteren Bestätigung durch PCR-Test).

Hier die Entscheidung der Landesregierung vom 1. Mai 2021 im Wortlaut :


01.05.2021 - Vermischtes, Recht

Ausgangssperre sorgte für ruhigste Mainacht seit langem

Menschenleer und frei von Verkehr - die Lohmarer Hauptstraße gegen 23.30 Uhr

Schon der Nachmittag des 30. April verlief ruhig. Dorfmaibäume wurden in verschiedenen Ortsteilen aufgestellt, doch die Maifeiern mußten natürlich ausbleiben. Auch das nächtliche Geschehen war von den rechtlichen Einschränkungen durch die Corona-Krise geprägt. Wo sonst unentwegt Maibaum-Transporte zu beobachten sind, war in dieser Mainacht aufgrund der geltenden Ausgangssperre Stille angesagt. Nur wenige Autos und vereinzelte Passanten, oftmals mit Hund, waren auf den Straßen zu sehen. Private Maibäume wurden auch aufgestellt, doch dies erfolgte zumeist Corona-konform vor 22 Uhr oder in den frühen Morgenstunden nach 5 Uhr. (cs)


30.04.2021 - Feuerwehr

Feuerwehr löschte am Abend Waldbrand im Süden Lohmars

Mehr als eine Stunde war der Löschzug Lohmar der Freiwilligen Feuerwehr am heutigen Abend im Lohmarer Wald beschäftigt. Grund war ein Flächenbrand an einem Waldweg zwischen den Teichen an der Alte Lohmarer Straße und dem "Schwarzer Weg". Von dort war gegen 20.50 Uhr ein Bodenfeuer von rund 10 Quadratmetern Umfang gemeldet worden. Laut Feuerwehr hatte sich dieser bereits auf knapp 40 Quadratmeter ausgedehnt, als die Einsatzkräfte eintrafen. Für die Löscharbeiten wurde eine Wasserversorgung von den nahegelegenen Teichen aufgebaut. Die Brandursache ist unklar (cs)


30.04.2021 - Gesundheit, Kreisverwaltung

Im Impfzentrum werden keine Impfpässe ausgegeben

Im Rhein-Sieg-Kreis haben bislang 143.452 Personen eine Erstimpfung erhalten. Das entspricht 23,9 Prozent der Bevölkerung. Der Kreis liegt somit deutlich hinter dem Landes- (28,1 %) und dem Bundes-Durchschnitt (26,9 %) zurück. Dies gilt etwas abgemildert auch für die Anzahl der Zweitimpfungen beziehungsweise vollständig geimpften Personen. Diese summieren sich im Kreisgebiet auf 42.971, somit 7,16 Prozent der Bevölkerung. Landesweit sind es 7,4 Prozent, bundesweit knapp 7,7 Prozent. Hier besteht eine noch größere Differenz zur Stadt Bonn (9,4 %).

Zum Impfthema es gibt noch etwas Bemerkenswertes :  Es ist absehbar, daß der Impfpass zukünftig als Nachweis gelten wird, um Lockerungen der Kontakt-Beschränkungen oder die Aufhebung der nächtlichen Ausgangssperre genießen zu dürfen. Doch wie lassen sich die Impfungen nachweisen, wenn man keinen Impfpass besitzt oder vergessen hat, diesen zum Impfzentrum mitzunehmen ?  Diese Personen, so die Kreisverwaltung auf Anfrage, erhalten ein "Ersatzformular", mit dem sie sich zwecks Ausstellung eines Impfpasses oder eines entsprechenden Eintrags an ihre Hausarztpraxen wenden könnten.

Auch vier Monate nach der Aufnahme des Betriebs im Sankt Augustiner Impfzentrum können dort also keine neuen Impfpässe ausgestellt werden, so die Auskunft. Würde vor Ort ein gelber Impfpass-Blankovordruck anstelle eines "Ersatzformulars" ausgefüllt, entstünde jedoch kein Mehraufwand. Statt dessen werden Bürger/innen, die ohne Impfpass kommen, genötigt, zu diesem Zweck später nochmals die Hausärztin / den Hausarzt aufzusuchen, die derzeit ohnehin stark ausgelastet sein dürften. Zudem werden zusätzliche Kontakte provoziert, die doch eigentlich vermieden werden sollen. (cs)


30.04.2021 - Stadtverwaltung

Rufbereitschaft des Ordnungsamtes ist nur für Notfälle

(Foto : rhein-sieg.info)

Eine Information des städtischen Ordnungsamtes :  Das Ordnungsamt der Stadt Lohmar weist darauf hin, dass die Rufbereitschaft des Ordnungsamtes zur sachgerechten Erfüllung im öffentlichen Interesse liegender unaufschiebbarer ordnungsbehördlicher Aufgaben - also zur Abwehr von Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Notfällen - eingerichtet ist. Leider wird die Rufbereitschaft immer häufiger für Angelegenheiten kontaktiert, bei denen es sich nicht um Notfälle handelt. Oftmals beziehen sich diese sogar auf privatrechtliche Nachbarschafts-Streitigkeiten.

Daher bittet das Ordnungsamt, vor dem Griff zum Telefonhörer abzuwägen, ob es sich um einen Notfall oder um eine Angelegenheit handelt, die Aufschub bis zum nächsten Werktag duldet. Liegt ein Notfall vor, so kann die Rufbereitschaft des Ordnungsamtes entweder über den Notruf 02241 / 120 60 oder 112 (Feuer- und Rettungsleitstelle) oder 02241 / 5413333 oder 110 (Polizeileitstelle) alarmiert werden. Das Ordnungsamt bittet um Beachtung und dankt für Verständnis.


28.04.2021 - Kreisverwaltung, Gesundheit

Impftermine für chronisch erkrankte Personen in Priorität 2

Eine Information der Kreisverwaltung :  Chronisch erkrankte Personen der Priorität 2 können ab Freitag, 30. April, über die Buchungsportale der Kassenärztlichen Vereinigung Termine für eine Immunisierung in den Impfzentren vereinbaren. Das hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW (MAGS) jetzt mitgeteilt.

Termine können ausschließlich über die Buchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) vereinbart werden - entweder auf der Website der KV unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.116117.de  oder telefonisch unter der zentralen Rufnummer 0800 / 11611701.

Chronisch erkrankte Personen der Priorität 2 können bereits seit Anfang April durch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte geimpft werden. Aufgrund der in den Praxen aber begrenzten Impfkontingente hat das 'MAGS' nun entschieden, diese für einen Übergangszeitraum zu unterstützen. Zu diesem Zweck werden die Buchungsportale der KV erweitert. Erste Anlaufstelle soll aber grundsätzlich die eigene Hausarztpraxis bleiben. Die Zielgruppe sei bei ihren Ärztinnen und Ärzten am besten aufgehoben, heißt es seitens des 'MAGS'.

Wer aber an einer chronischen Erkrankung der Priorität 2 leidet und nicht durch eine niedergelassene Ärztin oder einen niedergelassenen Arzt - zum Beispiel in der eigenen Hausarztpraxis - geimpft werden kann, kann durch die Neuregelung über die oben genannten Buchungsportale der Kassenärztlichen Vereinigung einen Termin vereinbaren. Wie viele Termine angeboten werden können, hängt von der Bereitstellung des Impfstoffes seitens des Landes ab.

Mit der Freischaltung der Buchungsportale für chronisch erkrankte Personen am kommenden Freitag sind nach Information des MAGS keine Partnerbuchungen mehr möglich.

Benötigte Unterlagen :  Chronisch erkrankte Personen der Priorität 2, die im Impfzentrum geimpft werden möchten, müssen zum über die KV vereinbaren Impftermin eine formlose Bescheinigung ihrer Ärztin oder ihres Arztes mitbringen. Aus dieser muss sich die Zugehörigkeit zur impfberechtigen Personengruppe nach der Coronavirus-Impfverordnung ergeben, eine konkrete Diagnose muss in der Bescheinigung nicht genannt werden. Alle übrigen Unterlagen, die zur Impfung mitgebracht werden müssen (Einverständniserklärung, Aufklärungs- und Anamnesebogen), werden im Anschluss an die Terminbuchung automatisiert durch die KV verschickt.

Wichtig :  Termine, die chronisch erkrankte Personen bereits über das Terminvergabesystem des Rhein-Sieg-Kreis im Impfzentrum gebucht haben, bleiben bestehen. Wer auf diesem Weg bereits einen Termin vereinbart hat, muss nicht noch zusätzlich die KV kontaktieren.

Zu Personen mit Vorerkrankungen der Priorität 2 gehören :

  • Personen mit Trisomie 21 oder einer Contergan-Schädigung
  • Personen nach Organtransplantation
  • Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung, insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression
  • Personen mit behandlungsbedürftigen Krebserkrankungen
  • Personen mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder einer anderen, ähnlich schweren chronischen Lungenerkrankung
  • Personen mit Muskeldystrophien oder vergleichbaren neuromuskulären Erkrankungen, Personen mit Diabetes mellitus mit Komplikationen
  • Personen mit Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung
  • Personen mit chronischer Nierenerkrankung
  • Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 40)


28.04.2021 - Stadtverwaltung, Freizeit, Personen

Gewinnerin der Osteraktion der Stadtbibliothek prämiert

Eine Information der Lohmarer Stadtbibliothek :  Unter dem Motto "Keine Lust auf Langeweile" hatten die Stadtbibliotheken in Lohmar und Wahlscheid in den Osterferien eine Aktion für alle Kinder angeboten. Passend zum "Welttag des Buches" am 23. April wurde nun der Preis, ein Gutschein für eine Buchhandlung im Wert von 20 Euro, an die Gewinnerin, die neunjährige Rebekka, überreicht. Herzlichen Glückwunsch !

Und darum ging es : "Schreibt, malt, bastelt zum Thema Ostern". Acht Kinder hatten sich beteiligt und ihre Ideen und Gedanken kreativ umgesetzt. Besonders schön hatte es Rebekka gemacht :  Sie berichtete über ihren ganz persönlichen Osterbrauch und malte ein Bild zum Buch "Rolfs Hasengeschichte - Ich bin stark", das von einem Hasen handelt, der krank ist und Ostern wieder gesund wird.

Foto rechts :  Rebekka (9 Jahre) hat die Osterferien-Aktion der Bibliotheken gewonnen - (Foto : Stadt Lohmar)


27.04.2021 - Kreisverwaltung, Gesundheit, Schulen

Impfzentrum ausgelastet : Lehrpersonal muss noch warten

Eine Information der Kreisverwaltung :  Es klingt schön !  In seinem 17. Impferlass hat das Land NRW die Möglichkeit eröffnet, Restimpfdosen dann an Lehrerinnen und Lehrer von weiterführenden Schulen zu verabreichen, wenn eine Impfung an Personen der Priorität 2 nicht möglich ist. Für den Rhein-Sieg-Kreis ist das leider keine Option, da in unserem Impfzentrum am Ende eines Tages nur eine Handvoll Impfdosen übrigbleiben. "Diese 'Mengen' helfen uns nicht dabei, den mehreren tausend Lehrkräften hier in der Region ein realistisches Angebot zu machen", erläutert Landrat Sebastian Schuster. "Das bedaure ich umso mehr, als in unseren Nachbarstädten Bonn und Köln die Situation eine gänzlich andere ist."

Im Rhein-Sieg-Kreis werden die Terminangebote von den Menschen, die derzeit zum Impfen aufgerufen sind, sehr gut angenommen und die "No-Show-Quote" ist absolut niedrig. "Das ist zwar einerseits sehr erfreulich, da wir planen können, hilft uns aber im Moment in Bezug beispielsweise auf die Lehrkräfte nicht weiter", so Landrat Schuster. "Ich habe deshalb heute sowohl Schulministerin Yvonne Gebauer als auch Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann angeschrieben und auf den Missstand hingewiesen und deutlich gemacht, dass wir dringend eine Perspektive benötigen, um hier Impfangebote machen zu können."


26.04.2021 - Gesundheit, Kreisverwaltung

'COVID-19'-Akutzahlen lokal gestiegen, kreisweit konstant

Nochmals angestiegen ist die Zahl der akut an "COVID-19" erkrankten Personen im Stadtgebiet. In den vergangenen zwei Wochen ist deren Anzahl um 20 angestiegen, momentan werden 74 Fälle gelistet. Seit März 2020 wurden insgesamt 954 registriert (gut 3,1 % der Einwohnerschaft). 852 Betroffene gelten als genesen. In diesem Monat gab es lokal bislang keinen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit einer Erkrankung, insgesamt summieren sie sich auf 28.

Kreisweit sind die Zahlen dagegen weitgehend konstant. Stand Sonntag (25.04.) wurden 1.603 Akutfälle registriert, was eine leichte Steigerung darstellt. Der Wert der 7-Tages-Inzidenz liegt dagegen seit nunmehr zwölf Tagen gleichbleibend um die 120 - mit leichten Ausschlägen nach oben und unten, am Sonntag waren es 118,5. Wichtig wäre, ihn zeitnah stabil unter die 100 senken, um dem erneut ausgebremsten Einzelhandel eine Chance zu verschaffen. Insgesamt haben sich nun - soweit nach PCR-Test bestätigt - 20.567 Menschen im Kreis mit dem "SARS-CoV-2"-Virus infiziert (gut 3,4 % der Bevölkerung). Die Todesfälle an oder mit dem Virus sind auf 465 angestiegen.

Nach der Wiederaufnahme des Präsenz-Unterrichtes in den Schulen - nach zwei Wochen Osterferien plus einer weiteren Woche Pause - sind die Fälle der von Infektionen betroffenen Schulen erwartungsgemäß sprunghaft angestiegen. Gab es dort vor zwei Wochen kreisweit nur eine einzige Infektion, sind nun (Stand Freitag, 23.04.) bereits 23 Schulen betroffen, es liegen allerdings zumeist nur Einzelfälle vor (insgesamt 26 Infektionen). Hinzu kommen 35 Infektionsfälle in 13 Kindertagesstätten und 14 in fünf Senioren- und Pflegeheimen oder bei Pflegediensten.

Die "Ausbruchs-Geschehen" mit den meisten Fällen liegen aber in den Bereichen der Gemeinschafts-Unterbringungen und bei Gewerbebetrieben vor. Zu Ersteren zählen insbesondere Flüchtlingsheime, wo es momentan deutlich steigende Fallzahlen gibt. Am Freitag waren es noch 48 Akutfälle in neun Einrichtungen, die aufgrund dessen unter Quarantäne stehen. 42 weitere Fälle betreffen fünf Gewerbebetriebe. - Dies dürfte auch bei den Lohmarer "Ausbruchs-Geschehen" eine Rolle spielen, hier sind neben einer Schule gleich drei Gemeinschafts-Unterkünfte betroffen. Ob es sich in allen Fällen um Wohnanlagen für Flüchtlinge handelt, ist nicht bekannt. (cs)


23.04.2021 - Gesundheit, Recht, Wirtschaft, Schulen, Kindergärten, Kreisverwaltung

'Bundes-Notbremse' mit Ausgangssperre im Kreis erwartet

Die bundesweiten Infektionszahlen betreffend das "SARS-CoV-2"-Virus sind seit nunmehr neun Tagen stabil, der 7-Tages-Inzidenzwert schwankt seither geringfügig zwischen 160 und 165 (aktuell 164,0). Zur dauerhaften Verhinderung einer Überlastung des Gesundheitssystems, so Einschätzungen von Experten, ist dies aber zu hoch. Um dieser Gefahr entgegenzuwirken, haben der Bundestag und der Bundesrat in dieser Woche die "Bundes-Notbremse" beschlossen. Die neue Fassung des Infektionsschutz-Gesetzes, in der die Maßnahmen bundes-einheitlich geregelt werden, sieht ab Samstag, 24. April, folgende Maßnahmen vor :

Ab einem 7-Tages-Inzidenzwert von 100 aufwärts greifen nach drei Tagen die neuen Maßnahmen. Dies ist die Grenze, ab der der Handel (außer Güter des täglichen Bedarfs) auch mit Termin nicht mehr für jedermann öffnen darf (außer "Click & Collect"), sondern nur noch bei Vorlage eines bestätigten aktuellen Schnelltests mit negativem Ergebnis. Bei Erreichen eines Inzidenzwertes von 150 darf der Handel nur noch "Click & Collect" anbieten, also die Abholung zuvor telefonisch oder online bestellter Waren.

Der willkürlich erscheinende Inzidenzwert von 165 (es handelte sich um den Inzidenzwert vom Montag dieser Woche) ist für den Schulbetrieb und die Kindertagesstätten maßgeblich. Denn ab dieser Grenze muß der Präsenz-Unterricht eingestellt werden. Schüler/innen sind dann auf den Distanz-Unterricht angewiesen, sofern dieser bei den teils unzureichenden Internetanbindungen im Bergischen praktikabel ist. Diese Regelung gilt allerdings nicht für Abschlussklassen, die im Präsenz-Unterricht verbleiben können. Kindergärten müssen ab dem gleichen Inzidenzwert in den Notbetrieb gehen.

Da sich der Rhein-Sieg-Kreis mit einer 7-Tages-Inzidenz von 129 bereits über der 100er-Schwelle, aber derzeit stabil unter derjenigen von 150 bewegt, ändert sich vorläufig wenig zur bereits bestehenden "Notbremse". Einschneidenste Maßnahme ist jedoch die nächtliche Ausgangssperre zwischen 22 Uhr und 5 Uhr, der Arbeitsweg ist davon ausgenommen. Auch darf man zwischen 22 Uhr und 24 Uhr alleine spazierengehen oder joggen. Ob diese umstrittene Ausgangssperre Bestand haben wird, wird wohl gerichtlich entschieden werden. (cs)

Hier die detaillierte Darstellung der Kreisverwaltung zur "Bundes-Notbremse" :


22.04.2021 - Kreisverwaltung, Natur, Tiere, Recht

Kreisverwaltung warnt vor Aktionen gegen Wolfsrudel

Eine Information der Naturschutzbehörde des Rhein-Sieg-Kreises : "Wir werden alle Versuche, die Wölfe an der oberen Sieg zu vertreiben oder zu verletzen, konsequent und strafrechtlich verfolgen." So reagiert die Naturschutzbehörde des Rhein-Sieg-Kreises auf Aufrufe in den sozialen Medien, die Wolfsfamilie in ihrem Revier in der Leuscheid in einer gemeinsamen Aktion aufzusuchen und beispielsweise durch Schüsse mit Steinsalz aus ihrem Revier zu vertreiben.

Userinnen und User hatten die Kreisverwaltung auf bei 'Facebook' kursierende Meldungen hingewiesen, in denen zu einem solchen "nächtlichen Besuch bei den Wölfen" aufgerufen wurde. Der Post unter einem Fake-Profil wurde inzwischen wieder gelöscht.

Die Naturschutzbehörde nimmt solche Aufrufe ernst. Sie hat sich mit dem Forstamt und der Polizei abgestimmt und wird mit ihnen zusammen den Streifendienst in der Leuscheid erheblich verstärken. Sie weist darauf hin, dass solche vorsätzlichen Aktionen gegen streng geschützte Arten eine Straftat darstellen, die mit Geldstrafe oder Gefängnis bis zu fünf Jahren bedroht ist. Gleichzeitig seien Aktivitäten aufgenommen worden, den Urheber des 'Facebook'-Posts zu ermitteln - auch solche Aufrufe zu verbotenen Handlungen an sich sind schon strafbar.

"Durch solche Aufrufe erweisen die Gegner dieser geschützten Tiere ihrer Sache einen Bärendienst. Anstatt zu einer sachlichen Diskussion über den Wolf bereit zu sein, rufen sie anonym zu kriminellen Handlungen auf, für die es null Toleranz gibt. Damit haben diese Personen sich auch als Gesprächspartner disqualifiziert", so die Naturschutzbehörde abschließend.


22.04.2021 - Stadtverwaltung

Geänderte Öffnungszeiten des Bürgerbüros in Wahlscheid

Eine Information des städtischen Ordnungsamtes :  Ab dem 20. Mai wird das Bürgerbüro im 'Forum Wahlscheid' aus personellen Gründen zunächst bis Ende des Jahres donnerstags statt mittwochs von 14.30 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Der Service kann weiterhin nur nach vorheriger Terminvereinbarung angeboten werden.


22.04.2021 - Kreisverwaltung, Gesundheit, Schulen, Kindergärten, Recht

Keine Veränderung durch 'Notbremse' für Schulen und Kitas

Eine Information der Kreisverwaltung :  Die Regelungen der Notbremse werden im Rhein-Sieg-Kreis vorerst nicht verschärft. Auch im Bereich Schulen und Kitas wird es erst einmal keine kreisweiten Veränderungen geben.

Da der Rhein-Sieg-Kreis in vielerlei Hinsicht sehr eng mit der Stadt Bonn verflochten ist und weil es zahlreiche Fälle von "grenzüberschreitenden" Besuchen von Schulen und Kitas gibt, hatte Landrat Sebastian Schuster das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW gebeten zu prüfen, ob es sinnvoll wäre, die bereits in der Stadt Bonn geltenden Einschränkungen im Bereich der Schulen und Kinderbetreuung, auch für den Rhein-Sieg-Kreis zu übernehmen, selbst wenn die Inzidenz im Kreisgebiet noch deutlich von der 200er-Marke entfernt ist.

Für den Bereich der Schulen hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) diese Anfrage jetzt abschlägig beschieden. Das bedeutet, dass es bei den Schulen im Kreisgebiet vorläufig beim Wechselunterricht bleibt. Ausnahmen bilden nach wie vor die Abschlussklassen, die in Präsenz beschult werden. Eine Allgemeinverfügung, die kreisweit den Wechsel in den Distanzunterricht vorgibt, kann laut 'MAGS' derzeit für den Rhein-Sieg-Kreis nicht verfügt werden.

Anders beurteilt das 'MAGS' die Anfrage für die Kitas - hier hat das NRW-Gesundheits-Ministerium dem Rhein-Sieg-Kreis die Option zum Wechsel in den eingeschränkten Pandemiebetrieb eröffnet. "Wir werden von dieser Option aber vorerst keinen Gebrauch machen", erklärt Landrat Sebastian Schuster. "Ich habe mich mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern hierzu abgestimmt. Das Votum ist einstimmig - wir halten eine Regelung ausschließlich für die Kindertagesbetreuung für nicht zielführend. Ein eingeschränkter Pandemiebetrieb wäre nur als Teil eines Gesamtprozesses für Schulen und Kitas sinnvoll." Wichtig sei, dass die rechtlichen Fragen bereits jetzt geklärt sind, um bei Bedarf umgehend agieren zu können.

Eine auch die Schulen umfassende Regelung hatte das 'MAGS' mit Blick auf das aktuell stabile Infektions-Geschehen im Rhein-Sieg-Kreis aber abgelehnt. "Wir werden das Infektions-Geschehen in den Kitas aber weiter engmaschig beobachten und bei Bedarf auf die vom 'MAGS' gewährte Option zurückgreifen", erläutert Landrat Sebastian Schuster.

Aktuell gibt es im Rhein-Sieg-Kreis 13 Kitas, in denen bei den betreuten Kindern und Erzieherinnen beziehungsweise Erziehern in insgesamt 34 Fällen eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen wurde.

Eingeschränkter Pandemiebetrieb in der Kindertagesbetreuung

Der eingeschränkte Pandemiebetrieb basiert auf dem Konstrukt des aktuellen, eingeschränkten Regelbetriebs mit einer Trennung der Gruppen in fest zugeordneten Räumen und einer Reduzierung der wöchentlichen Betreuungszeit um zehn Stunden gegenüber dem Normalbetrieb. Im Gegensatz zum eingeschränkten Regelbetrieb ist der eingeschränkte Pandemiebetrieb aber auch mit dem dringenden Appell an die Eltern verbunden, ihre Kinder wann immer möglich selber zu betreuen und nur im Notfall auf das Betreuungs-Angebot der Kita zurückzugreifen.

Ob sie das Angebot der Kita-Betreuung in Anspruch nehmen, entscheiden die Eltern aber weiterhin eigenverantwortlich - es sind keine Bescheinigungen der Arbeitgeber oder ähnliche Nachweise vorgesehen, die die Tätigkeit in einem systemrelevanten Bereich belegen.

Unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.rhein-sieg-kreis.de/notbremse  können weitere Informationen zur Notbremse abgerufen werden.


22.04.2021 - Stadtverwaltung, Baumaßnahmen, Technik, Finanzen

Schnelles Internet für weitere Lohmarer Gewerbegebiete

Vor zwei Tagen vermeldeten wir die Gewährung von Fördermitteln für die Versorgung mit Glasfaser-Anschlüssen in Lohmarer Gewerbegebieten. Nun liegen nähere Informationen seitens der Stadtverwaltung vor :

Eine Information der städtischen Wirtschaftsförderung :  In den Gewerbegebieten in Lohmar sind derzeit nur vereinzelte Glasfaser-Anschlüsse vorhanden. "Vielfach herrscht hier noch ein Versorgungsstand auf Kupferkabel-Basis vor. Mit Vectoring, das heißt einer Technik, um Störeinflüsse im Rahmen zu halten und die Datenrate wieder zu steigern, können hier zwar auch in Teilen rund 250 Megabit / Sekunde erreicht werden, jedoch reicht dies für einige Unternehmen heute einfach nicht mehr aus", so Markus Pesch, Wirtschaftsförderer der Stadt Lohmar. Daher hatte sich die Stadt Lohmar über den Rhein-Sieg-Kreis, als federführender Antragsteller, um einen geförderten Breitbandausbau in den Lohmarer Gewerbegebieten bemüht.

Im Ergebnis liegt nun eine erste Fördermittel-Zusage des Bundes für die bislang noch nicht erschlossenen Bereiche in den Gewerbegebieten vor. Diese Bereiche verteilen sich auf die Gewerbeflächen Innovations-Standort Lohmar-Zentrum, Burg Sülz, Wahlscheid-Nord, Aggerhütte und Kreuznaaf. Im nächsten Schritt wird der Rhein-Sieg-Kreis die Kofinanzierung des Landes NRW beantragen. Sobald diese vorliegt, kann mit dem Ausschreibungs-Verfahren begonnen werden.


22.04.2021 - Verkehr, Polizeimeldungen

25-Jähriger bei Überholvorgang auf der B 56 verunglückt

Gegen 0.30 Uhr wurden Polizei und Rettungskräfte in der vergangenen Nacht auf den Abschnitt der Bundesstraße 56 zwischen der Ausfahrt Lohmar und Siegburg-Stallberg gerufen. Hier war ein Autofahrer auf dem Weg von Sankt Augustin in Fahrtrichtung Seelscheid verunglückt. Der 25-Jährige aus dem Raum Erfurt hatte laut Polizei zu einem vorausfahrenden PKW aufgeschlossen. Ob er dann zu einem Überholvorgang ausscherte oder aus Unaufmerksamkeit nach links ausweichen mußte, ist bislang nicht geklärt.

Sein Peugeot 206 geriet in der Folge außer Kontrolle, drehte sich und rutschte unter die linksseitige Leitplanke. Diese wurde aus der Verankerung gerissen und hochgebogen. Der Kleinwagen schlüpfte unter der Sicherheitseinrichtung durch und prallte seitlich gegen einen Baum. Danach wurde der Peugeot auf die Fahrbahn zurückgeschleudert. Der nicht in den Unfall verwickelte Autofahrer wendete und kehrte zur Unfallstelle zurück. Dort fand er den 25-Jährigen außerhalb des zerstörten Autos in einem Gebüsch vor, vermutlich war dieser herausgeschleudert worden. (cs)


21.04.2021 - Tiere, Feuerwehr

Feuerwehr befreite Terrier aus unterirdischem Rohrsystem

Auf dem Arm eines Feuerwehrmannes kam die ausgebüxte Hundedame zurück an die Oberfläche

Ein Herz für Tiere - und deren Dosenöffner - bewies die Freiwillige Feuerwehr heute auf einem Wirtschaftsweg westlich der Ortschaft Heide. Beim Spaziergang unterhalb der Höfe Krölenbroich und Lohmarhohn war eine Hündin am Wegesrand in eine Öffnung gelaufen, die zu einem quer unter dem Weg durchführenden Rohrdurchlaß gehört. Wie sich später herausstellte, hatte die 11-jährige Terrier-Mix-Dame offenbar einen Dachs gesehen oder dessen Witterung aufgenommen. (cs)


21.04.2021 - Polizeimeldungen

Tabakwaren bei Einbruch in Birker Supermarkt gestohlen

Eine Information der Kreispolizeibehörde :  In der vergangenen Nacht, gegen 3.40 Uhr, wurde die Polizei zu einem Einbruchalarm an der Birker Straße in Birk gerufen. Unbekannte Täter hatten die gläserne Eingangstür eines Verbrauchermarktes aufgebrochen und eine größere Menge Tabakwaren aus dem Kassenbereich gestohlen.

Der Beutewert kann noch nicht beziffert werden, aber allein der durch den Einbruch verursachte Sachschaden wird auf rund 20.000 Euro geschätzt. Wer verdächtige Beobachtungen gemacht hat, die mit der Tat im Zusammenhang stehen könnten, wird gebeten, sich unter Telefon 02241 / 5413121 bei der Polizei zu melden.


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Stand : 06.05.2021

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