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05.04.2021 - Kreisverwaltung, Gesundheit:

Kreis erläutert Vorgehen bei 'AstraZeneca'-Impfkontingent

Im Rhein-Sieg-Kreis werden die nicht mehr für unter 60-Jährige verwendbaren und damit für ältere Jahrgänge freigegebenen Impfdosen des britisch-schwedischen Herstellers 'AstraZeneca' nicht über das Online-Buchungssystem der 'Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein' vergeben, sondern sollen über die Hausärzte verimpft werden. Nach vielfacher Kritik an dieser gegenüber anderen Städten und Kreisen abweichenden Regelung reagiert Landrat Sebastian Schuster mit einer Erläuterung der Vorgehensweise :

Eine Information der Kreisverwaltung :  Die Entscheidung des Rhein-Sieg-Kreises, das Sonderkontingent des 'AstraZeneca'-Impfstoffes dezentral zu verimpfen, hat zu sehr unterschiedlichen Reaktionen geführt. Deshalb erläutert Landrat Sebastian Schuster an dieser Stelle noch einmal, welche guten Gründe für den gewählten Schritt sprechen :

"Nachdem wir am Donnerstag vom Land darüber informiert wurden, dass für den Rhein-Sieg-Kreis ein Sonderkontingent 'AstraZeneca' von 14.000 Dosen für Ü 60-jährige Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung gestellt werden kann, haben wir uns gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung dazu entschieden, die Verimpfung dezentral vorzunehmen. Das hat mehrere praktische Gründe.

Eine Verimpfung in unserem Impfzentrum in Sankt Augustin hätte auf die Schnelle nicht funktioniert, da die Kapazitäten dort bis zum 18. April ausgelastet sind; wir hätten insgesamt sechs Wochen benötigt, um die Menge Impfstoff an die Menschen zu bringen. Genau aus diesem Grund habe ich die dezentrale Impfung, die im 15. Erlass des Landes auch ausdrücklich aufgeführt ist, auch weiterverfolgt.

Wir haben hier im Rhein-Sieg-Kreis mit unseren dezentralen Impfeinheiten ein gut aufgestelltes und engagiertes Team von Ärztinnen und Ärzten, mit denen wir die Impfung der Berufsgruppen der Grund- und Förderschul-Lehrerinnen und -Lehrer sowie der Erzieherinnen und Erzieher erfolgreich durchgeführt haben. Darauf können wir aufbauen.

Wichtig war mir außerdem, dass wir die wenigen Dosen - 14.000 Dosen bei einer anspruchsberechtigten Gruppe von 132.000 Personen-  nicht ausschließlich nach dem "Windhundprinzip" verteilen - nach dem Motto "eine Nummer für alle". Wir verteilen den Impfstoff auf den gesamten Kreis nach einem Einwohnerschlüssel, um so wenigstens einen Hauch von regionaler Gerechtigkeit zu erzielen.

Ab Dienstag können die berechtigten Bürgerinnen und Bürger bei ihren Hausärzten Termine vereinbaren, da direkt bei den Hausärzten das Sonderkontingent - ab Mittwoch - verimpft wird. Informiert worden ist die Ärzteschaft durch die Kassenärztliche Vereinigung. Sollte Ihr Hausarzt in Urlaub sein, so wenden Sie sich bitte an die Vertretung. Sollten Sie im Rhein-Sieg-Kreis keinen Hausarzt haben, dann schreiben Sie bitte eine Mail an  Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailcoronavirus(at)rhein-sieg-kreis.de .

Ich kann durchaus verstehen, dass die Menschen teilweise ungehalten sind und die Nerven blank liegen, ich kann Ihnen aber versichern, dass hier im Rhein-Sieg-Kreis das verimpft wird, was uns zusteht. Es geht kein Impfstoff verloren, weil wir nicht seit Samstag das Sonderkontingent in unserem Impfzentrum verimpfen.

Wir haben bewusst einen anderen Weg gewählt, aber anders ist nicht immer schlechter !  Sie können auch weiterhin darauf vertrauen, dass wir alles uns Mögliche tun, die Bürgerinnen und Bürger des Rhein-Sieg-Kreises gut durch die Pandemie zu bringen."


 

 


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