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Aktuelle Nachrichten

26.01.2021 - Stadtverwaltung, Gesundheit, Recht

Bürger/innen halten sich an Vorgaben und Quarantäne

Eine Information der Lohmarer Stadtverwaltung :  Die eindringlichen Appelle, die Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen einzuhalten und sich solidarisch zu zeigen, werden von der Lohmarer Bevölkerung weitestgehend befolgt.

Bei den regelmäßigen Kontrollen im Stadtgebiet haben die Mitarbeiter/innen des Ordnungsaußendienstes nur wenige Verstöße feststellen müssen. Auch die Quarantäne-Verordnung wird eingehalten :  Bei den stichprobenartigen Kontrollen waren alle unter Quarantäne gestellten Personen zu Hause anzutreffen. Sollten Verstöße festgestellt werden, werden sie mit einem hohen Bußgeld geahndet.

"Ich danke Ihnen allen, dass Sie so verantwortungsvoll sind und die Vorgaben einhalten. Ich weiß, dass die nun lang andauernden Beschränkungen für alle eine große Herausforderung sind", bedankt sich Bürgermeisterin Claudia Wieja und spricht Zuversicht aus : "Mit der nun beginnenden Corona-Schutzimpfung ist ein entscheidender Schritt gegen die Pandemie möglich."


26.01.2021 - Verkehr, Polizeimeldungen, Feuerwehr

Sülztalstraße an der Stadtgrenze mit Rösrath voll gesperrt

Nach einem LKW-Unfall ist die Landesstraße 288 im Sülztal seit circa 1 Uhr voll gesperrt. Das Gewerbegebiet an der Burg Sülz ist von Lohmar aus noch erreichbar, Rambrücken und die Autobahn 3-Anschlußstelle Rösrath (30a) dagegen nicht. Auf dem Weg stadtauswärts war ein mit Milch beladener Sattelzug rechtsseitig von der Fahrbahn gerutscht. Zum Unfallzeitpunkt war die Straße nass, Glätte konnten die Einsatzkräfte nicht feststellen.

In Schräglage angelehnt an einen Baum drohte der Sattelzug eine Böschung hinabzukippen. Die Rösrather Feuerwehr sicherte das Gespann mit Stahlseilen quer über die Fahrbahnen. Nachdem die Milch in einen anderen Tankwagen umgepumpt worden war, begann die Bergung, die voraussichtlich bis in die Morgenstunden andauern wird. (cs)

Update :  Stand 6.00 Uhr ist die Sülztalstraße weiterhin blockiert.


26.01.2021 - Gesundheit

Technik-Desaster fordert viel Geduld bei Impf-Anmeldung

Gestern morgen um 8 Uhr startete landesweit (NRW) die Anmeldemöglichkeit für Termine im Impfzentrum, das in der Sankt Augustiner Kinderklinik eingerichtet wurde. Zunächst können sich nur Berechtigte der höchsten Priorität, das heißt über 80-Jährige und Risikogruppen, anmelden. Dabei wurden die beiden Möglichkeiten per Telefon oder Internet angeboten.

Wer die telefonische Anmeldung wählte, mußte in der Regel viel Geduld aufbringen. Wegen Überlastung des Call-Centers gab es zumeist nur eine Bandansage mit der Aufforderung, es später nochmals zu versuchen. Denjenigen, die in Erwartung überlasteter Leitungen das Online-Verfahren wählten, erging es nicht besser. Komplizierter hätte man es kaum machen können :

Wer die bundesweit einheitliche Seite  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.116117.de  der 'Kassenärztlichen Bundesvereinigung' aufrief, lief nicht selten ins Leere. Denn auch der Server war zeitweise völlig überlastet. Wer er schaffte, erlebte weitere Rückschläge. Bei der persönlichen Registrierung wird von Problemen mit der Auswahl des Bundeslandes berichtet. Eine weitere Schwierigkeit trat bei der Adress-Registrierung nach der Eingabe der Postleitzahl auf. Der Ort muß nicht eingegeben werden, sondern wird automatisch generiert - wobei sich das System teils aufhing.

Ein für manche kaum lösbares Hindernis gibt es, wenn sich zwei Personen registrieren wollen, etwa ein Ehepaar. Eine gemeinsame Anmeldung ist derzeit nicht möglich, eine getrennte dürfte aber auch vielfach an den Voraussetzungen scheitern. Denn die zweite Registrierung ist schlicht nicht möglich, wenn man die gleiche Mail-Adresse angibt. Aber welches betagte Paar besitzt eine zweite Mail-Adresse ?  Dies dürfte teilweise sogar für hilfeleistende Angehörige schwierig sein.

Wer dachte, mit dem Abschluß dieser Registrierung ans Ziel zu gelangen, wurde enttäuscht. So muß aus Sicherheitsgründen zunächst ein Bestätigungs-Mail abgewartet werden, welches wiederum rückbestätigt werden muß. Dies endete gestern nicht selten mit einer immer wiederkehrenden Fehlermeldung. Für Verwirrung sorgte auch die Angabe "Die Bestätigung Ihrer E-Mail-Adresse war nicht erfolgreich, da der Bestätigungstoken nicht bekannt ist.". Ob es sinnvoll ist, über 80-Jährige mit wenig verbreiteten EDV-Fachbegriffen zu konfrontieren ?

Wenn man bis dahin alle Hürden überwunden hatte, konnte man sich mit seinen Zugangsdaten zur eigentlichen Auswahl eines Impftermins anmelden. Das endete aber schon am Morgen mit dem ernüchternden Hinweis "Leider sind derzeit alle Termine vergeben". Wer sich auch davon nicht entmutigen ließ, fand später eine textlich geänderte Fehlermeldung wieder : "Leider ist es aufgrund der erhöhten Nachfrage aktuell nicht möglich, Impftermine zu buchen. Wir arbeiten intensiv daran den Online-Buchungsservice wiederherzustellen."

Mit Beharrlichkeit und oftmals stundenlangen Versuchen konnte man dennoch zur Buchungsübersicht gelangen - und wunderte sich vielleicht über den Hinweis, daß das - aufgrund der vorherigen Registrierung automatisch ausgewählte - Impfzentrum angeblich am 1. Februar öffnen würde. Dabei steht schon seit einer Woche fest, daß die Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen erst eine Woche später, nämlich am 8. Februar, den Betrieb aufnehmen. Dies scheint offenbar nicht zur 'Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein', die hier die Terminzuteilung und die Impfzentren organisiert, durchgedrungen zu sein.

Mit Glück oder viel Ausdauer ist die Buchung eines Impftermins trotz aller Widrigkeiten sowohl telefonisch als auch online möglich. Daß wenig technik-affine Menschen mit dem Internet-Verfahren zurechtkommen, ist allerdings zu bezweifeln. Die, die es geschafft haben, können nun hoffen, daß der begehrte Impfstoff zu ihrem Termin auch tatsächlich zur Verfügung steht. Sonst war die ganze Mühe "für die Katz". (cs)


25.01.2021 - Feuerwehr, Tiere

Feuerwehr befreite hilfloses Reh aus Gitterzaun in Birk

(Foto : Freiwillige Feuerwehr Lohmar)

Gegen 11 Uhr wurde heute morgen ein Reh bemerkt, daß sich in einem Gitterzaun zwischen dem Birker Friedhof und dem angrenzenden Schulgelände verfangen hatte. Wie die Spuren im Schnee zeigten, hatte es bereits vergeblich versucht, sich herauszuwinden. Die Feuerwehr - alarmiert wurden Einheiten aus Birk und Lohmar - hatte teils nur wenige Meter zur Einsatzstelle zurückzulegen, befindet sich das Birker Gerätehaus doch ebenfalls angrenzend zu Friedhof und Schule.

Befreit werden konnte das Tier, indem zwei der senkrechten Stäbe des Gitterzauns mittels eines Bolzenschneiders herausgetrennt wurden. Daraufhin ergriff das augenscheinlich unverletzte Reh schleunigst die Flucht, laut Feuerwehr ohne sich für seine Befreiung zu bedanken. (cs)


25.01.2021 - Gesundheit, Recht

Ab heute gilt die neue Maskenpflicht in Handel und ÖPNV

Stoffmasken sind nun in vielen Fällen unzulässig - (Grafik : Land NRW)

Das Tragen von Masken hat innerhalb eines Jahres eine erstaunliche Wandlung vollzogen, nun wurde eine neue "Entwicklungsstufe" erreicht. Von Seiten der Politik zunächst als "Virenschleuder" tituliert, später als "Höflichkeitsgeste" anderen gegenüber bezeichnet, wurde das Tragen einer "Mund-Nasen-Bedeckung" ab Ende April 2020 in öffentlichen Gebäuden, im Handel und im Öffentlichen Personen-Nahverkehr zur Pflicht. Später kamen auch stark frequentierte Innenstädte und sogar Parkplätze hinzu.

Seit heute reichen Masken, die keine Zertifizierung besitzen, rechtlich nicht mehr aus. Das betrifft nicht nur hochgezogene Halstücher, sondern auch alle Arten von Stoffmasken, unabhängig ob selbstgenäht oder industriell gefertigt, ob gekauft oder als Werbegeschenk ausgegeben. Denn diesen fehlen in der Regel spezielle Vliese, die Normen bezüglich ihrer Durchlässigkeit von Tröpfchen oder Aerosolen erfüllen.

Zur intensiveren Bekämpfung der Pandemie sind nun im Handel und im Nahverkehr effektivere medizinische Masken vorgeschrieben. Dies gilt unabhängig davon, ob es die einfacheren OP-Masken oder die im Optimalfall eng anliegenden Masken der Klassifizierung "KN95", "FFP2" oder gar "FFP3" sind, allerdings sind nur Ausführungen ohne Ausatem-Ventil zulässig.

Damit ist aber auch die eingeübte "AHA-Formel" hinfällig. Denn die Buchstaben-Kombination stand für Abstand, Hygieneregeln und "Alltagsmasken". Da die so bezeichneten Masken nicht mehr der Rechtslage entsprechen, müßte es nun eigentlich "AHM" heißen, wobei das M für medizinische Masken steht. (cs)


24.01.2021 - Wetter

Akute Gefahren durch Schneebruch in Wäldern der Region

Auch wenn der Schneefall der vergangenen Nacht sicherlich dazu reizt, einen Waldspaziergang zu unternehmen, sollte genau dies vermieden werden. Die Schneelast auf den Bäumen ist so groß, daß praktisch laufend Bäume umstürzen oder schwere Äste abbrechen und zu Boden fallen können. Die Feuerwehren der Region sind seit den frühen Morgenstunden im Einsatz, um nur diejenigen Bäume zu räumen, die eine Gefahr für Verkehrsteilnehmer darstellen. In den Wäldern ist die Zahl der Gefahrensituationen jedoch ungleich höher. (cs)


24.01.2021 - Wetter, Verkehr, Polizeimeldungen, Feuerwehr

B 484 bei Agger nach Schneebruch-Unfall Stunden gesperrt

Gegen 6.45 Uhr ging heute morgen ein Notruf bei der Rettungs-Leitstelle des Kreises ein. Es war nicht die erste Meldung, die Bäume betraf, welche durch die große Schneelast auf Verkehrswege gestürzt waren. In diesem Fall hatte ein Baum jedoch ein fahrendes, mit zwei Personen besetztes Auto auf der B 484 zwischen Bachermühle und Agger getroffen. Der Fahrer berichtete, den stürzenden Baum noch bemerkt zu haben. Zum Bremsen war es jedoch zu spät. Glücklicherweise blieben die Insassen unverletzt.

Als die Feuerwehr den Baum zersägte, um das Fahrzeug zu befreien und die Strecke wieder freizumachen, stürzte unvermittelt ein weiterer Baum unmittelbar neben der Einsatzstelle zu Boden. Ein Feuerwehrmann wurde nur um zwei Meter verfehlt. Kurz danach fielen 200 Meter entfernt weitere Bäume quer über die Fahrbahn, die Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr und Polizei waren eingeschlossen. Daraufhin räumte die Feuerwehr die Einsatzstelle aus Sicherheitsgründen, die Kräfte zogen sich aus dem Gefahrenbereich zurück.

Nach der einsetzenden Helligkeit konnte die Lage genauer beurteilt werden, eine Seite der Strecke konnte geräumt werden. Die immer noch blockierte B 484 mußte aber weiterhin gesperrt bleiben. Der Bauhof stellte Absperrungen in Bachermühle und bei Agger auf, um die Feuerwehrleute auslösen zu können. Gegen 11 Uhr trafen Spezialfahrzeuge eines Forstwirtschafts-Betriebs ein, mit deren Hilfe die Gefahren beseitigt werden sollten. (cs)


24.01.2021 - Politik, Gesundheit

Aus der Corona-Krise für die Zukunft der Pflege lernen

Eine Information der Lohmarer Seniorenvertretung :  Nach Auffassung der 'Landesvertretung der Senioren NRW' (LSV) muss viel aus der aktuellen Corona-Pandemie gelernt werden, um in Zukunft vor allem beim Personal im Gesundheitsbereich besser aufgestellt zu sein. Sie lenkt damit in ihrer Pressemitteilung vom 22. Januar einmal mehr den Blick speziell auf die Pflegerinnen und Pfleger, die seit Monaten unter besonderer Bedrohung durch die Ansteckungsgefahr bis an die Grenzen ihrer körperlichen und seelischen Belastbarkeit Dienst tun.

Applaus, lobende Worte und Schokolade seien zwar nett, bedeuten aber keineswegs die notwendige Anerkennung, die dieser hohe Einsatz für Erkrankte und Pflegebedürftige verdiene. Deshalb sei es dringend nötig, die knappe Personaldecke wesentlich zu vergrößern, um die Arbeitsbedingungen in den Alten- und Pflegeheimen sowie in den Krankenhäusern zu verbessern und damit attraktiver für Berufs-Interessentinnen und -Interessenten zu machen, betont die 'LSV'. Man könne Intensivpflege-Personal nicht aus dem Hut zaubern aber, wenn man nicht jetzt beginne, junge Menschen durch gute - auch finanzielle - Zukunftsaussichten für diesen Beruf zu interessieren, werde die ohnehin bestehende Personal-Knappheit weiter dramatisch ansteigen.


23.01.2021 - Gesundheit, Kreisverwaltung

Senioren mit veralteten Angaben über Impfstart informiert

In dieser Woche haben die über 80-jährigen Bewohner/innen des Rhein-Sieg-Kreises, die nicht in Alten- oder Pflegeheimen wohnen, ein Schreiben über den bevorstehenden Impfstart erhalten. Denn diese Gruppe gehört zur ersten von drei zeitlich privilegierten Personenkreisen, die sich an Altersklassen (über 80, über 70 und über 60 Jahre), vorhandenen Vorerkrankungen oder anderen Risikofaktoren wie auch der Berufszugehörigkeit orientieren. Trotz der höchsten Klassifizierung mußten sie aber zunächst abwarten, weil die Bewohner/innen von Seniorenheimen aufgrund der dortigen hohen Infektions- und Todeszahlen bevorzugt berücksichtigt wurden.

Doch die Information in dem zugestellten Schreiben der Kreisverwaltung bezüglich des geplanten Impfstarts am 1. Februar war schon Makulatur, als die Postsendungen eintrafen. Denn der Beginn der Impfungen im schon seit einem Monat bereitstehenden, bislang ungenutzten Impfzentrum in Sankt Augustin (siehe  Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterBericht vom 3. Januar ) mußte nochmals um eine Woche auf den 8. Februar verschoben werden.

Weil die werksseitige Abfüllung des ersten zugelassenen Impfstoffs der Firmen-Kooperation 'BioNTech' / 'Pfizer' zunächst heruntergefahren wird, um sie nach Umstellung der Produktionsanlagen ausweiten zu können, werden zu Beginn des Februars noch nicht genug Impfdosen zur Verfügung stehen. Mit den reduzierten Impfstoff-Lieferungen werden zunächst weiterhin Bewohner/innen und Personal von Alten- und Pflegeheimen sowie medizinisches Personal versorgt, das aufgrund seiner Kontakte mit Infizierten ein erhöhtes Risiko hat. 

Der Umstand, daß die zur Verfügung stehenden Impfdosen durch die Produktions-Einschränkung für eine Aufnahme des Betriebs in den Nordrhein-Westfälischen Impfzentren am 1. Februar nicht ausreichen würde, zeichnete sich bereits Ende der vergangenen Woche ab. Warum die Anschreiben des Kreises trotz der überholten Angabe dennoch ohne jeglichen Hinweis auf die Verzögerung versandt wurden, ist nicht bekannt.

Der Start in den Impfzentren in NRW ist also für den 8. Februar vorgesehen. Der Beginn der Anmeldemöglichkeit für Impftermine bleibt aber unverändert. Ab Montag (25.01.) können sich Personen der ersten Prioritätsstufe, darunter alle über 80-Jährigen, telefonisch oder über das Internet registrieren lassen. Letzteres erfolgt über eine Website der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.116117.de . Telefonisch erfolgt die Terminvergabe - jeweils zwischen 8 und 22 Uhr - über die Rufnummer 0800 / 11611701.

Wer sich zu seinem Impftermin (eine Anreise ohne Termin ist sinnlos) zum Impfzentrum in der Kinderklinik an der Arnold-Janssen-Straße 29 in Sankt Augustin aufmacht, sei auf eine Ungenauigkeit im von der Kreisverwaltung mitgesandten Anfahrtsplan hingewiesen :  Dort endet der die Anfahrt darstellende Pfeil an der Kreuzung mit der Rathausstraße. Zur Kinderklinik gelangt man aber nur, wenn man der Arnold-Janssen-Straße weitere 100 Meter in Richtung Westen folgt. Eingangs der Zufahrt zur Klinik zweigt rechts die Einfahrt zum Parkplatz und Parkhaus ab. Direkt gegenüber befindet sich das Zelt für die Anmeldung zum Impfen. Auch die beiden Parkplatz-Symbole (ein weiterer liegt an der Arnold-Janssen-Straße gegenüber der Klinik) befinden sich auf dem Anfahrtsplan an unzutreffenden Stellen ! (cs)


22.01.2021 - Baumaßnahmen, Verkehr, Stadtverwaltung

Holzbrücke zwischen Agger und Honsbach vorläufig gesperrt

(Archivfoto)

Wie die Stadtverwaltung mitteilt, muß die Fußgängerbrücke über die Agger zwischen den Ortsteilen Agger und Honsbach erneut gesperrt werden. Grund sind Wartungsarbeiten an der Holzkonstruktion. Wann die Flußquerung wieder genutzt werden kann, stehe noch nicht fest. Als Alternative kann die rund 700 Meter entfernte Straßenbrücke zwischen Bachermühle und Neuhonrath genutzt werden.

Im März vergangenen Jahres mußte die Holzbrücke zuletzt länger gesperrt werden, nachdem sich Treibgut auf der Agger, darunter Baumstämme, an deren Stützen festgesetzt hatte. Nach der Entfernung mußte die Konstruktion zunächst statisch überprüft werden. (cs)


21.01.2021 - Verkehr, Polizeimeldungen, Feuerwehr

PKW stieß an der L 84 gegen Bäume und rollte auf Wiese

Bei der Fahrt auf der Landesstraße 84 zwischen den Ortsteilen Scheid und Weilerhohn ist am gestrigen Mittag gegen 13 Uhr ein Autofahrer verunglückt. Nach Angaben der Polizei war dem 78-jährigen Kölner plötzlich schwarz vor Augen geworden, so daß er die Kontrolle über seinen Mercedes verlor. Die Limousine querte die Gegenspur, prallte an einem Baum am Fahrbahnrand ab und geriet auf die ansteigende Leitplanke. Auf dieser rutschte das Fahrzeug in Schräglage rund 15 Meter, bis es frontal gegen den nächsten Baum stieß. Davon gebremst rollte der Mercedes rückwärts eine Wiese abwärts, bin er nach rund 20 Metern zum Stehen kam.

Nachdem - unzutreffend - ein Überschlag des Wagens gemeldet worden war, machten sich Kräfte der Feuerwehr-Löschgruppe Scheiderhöhe und des Tagesalarms aus Lohmar-Ort auf den Weg zur Unfallstelle. Der Kölner war zum Glück unverletzt geblieben. Es war aber notwendig, auf der Wiese ausgelaufene Betriebsstoffe aufzunehmen. Hierfür mußte - nach der Bergung des Fahrzeugs durch einen Abschleppdienst - stellenweise Erdreich abgetragen werden. Schon eine halbe Stunde nach der Alarmierung konnte der Einsatz abgeschlossen werden. (cs)


21.01.2021 - Veranstaltungen, Energie, Umwelt, Stadtverwaltung

Energieberatung wird fortgesetzt : individuell und online

Eine Information des städtischen Amtes für Immobilienwirtschaft :  Ab Februar greifen die Kooperationspartner Stadt Lohmar, 'Energieagentur Rhein-Sieg' und Verbraucherzentrale NRW wieder das Angebot der Bürger-Energieberatung auf. Jeden ersten Montag im Monat findet die Energiesprechstunde mit der Energieberaterin der Verbraucherzentrale NRW, Petra Grebing, statt - aus Gründen der Kontaktbeschränkung derzeit online. Passend zur Jahreszeit steht im Februar das Thema "Schimmel in Wohnräumen - was nun ?" auf dem Plan.

Eigenheimbesitzer, aber auch Mieter/innen und Vermieter/innen können für den 1. Februar halbstündige Gesprächstermine in der Zeit von 14 Uhr bis 17.30 Uhr buchen und kompetenten Rat einholen. Selbstverständlich können aber auch alle anderen Fragen zur energetischen Gebäudesanierung gestellt werden. Eine Anmeldung zur kostenfreien Teilnahme unter der Rufnummer: 02242 / 9693011 bis spätestens 29. Januar ist erforderlich. Weitere Informationen und Termine sind unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.energieagentur-rsk.de  erhältlich.


21.01.2021 - Stadtverwaltung, Freizeit, Jugend, Veranstaltungen

Abenteurer/innen für Aktivitäten im Aggerbogen gesucht

Kommt mit auf Entdeckungsreise im Aggerbogen ! - (Foto : 'Naturschule Aggerbogen')

Eine Information der städtischen 'Naturschule Aggerbogen' :  Das Team der Naturschule freut sich auf eine spannende Zeit in den nächsten Schulferien. Ab sofort können mutige Mädchen und Jungs zu einer bunten Mischung an Ferienfreizeiten im Aggerbogen angemeldet werden. Der Startschuss fällt zu Beginn der Osterferien mit der Kinder-Uni zum Thema "Rund ums Ei". Keine Bange - wenn bis dahin noch immer Pandemie-Beschränkungen bestehen, ist eine "Distanz-Variante" vorhanden und bereits geprobt.

In der zweiten Osterferienwoche geht es in den Wald, ins Survival-Camp. Kartenlesen und das Orientieren ohne Kompass stehen im Mittelpunkt, um sich im unbekannten Gelände zurechtzufinden, wie auch Robinson Crusoe auf seiner einsamen Insel. Alles natürlich unter den dann aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen

Die Sommerferien starten mit dem "KreaCamp" und enden mit dem 'Kulturrucksack'-Angebot für 10- bis 14-Jährige zum Wald-Theater. In der Zwischenzeit erleben die Bachelfen und Waldpiraten Wunder im Wald und auf der Wiese, können an der Kinder-Uni forschen oder eine imaginäre Reise ins "Bullerbü-Land" unternehmen.

Auch die Herbstferien sind schon geplant :  In der ersten Ferienwoche wagen die Kinder einen Blick in die Detektiv-Trickkiste, in der zweiten Woche erleben sie Wildes und Spannendes im Wald. Auf einem selbst-aufgebauten Seilparcours lässt sich leicht die Perspektive wechseln. Das Team der Naturschule freut sich auf neue Abenteurer/innen, die telefonisch unter 02206 / 2143 oder unter  Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-MailNaturschule(at)lohmar.de  angemeldet werden können.


21.01.2021 - Feuerwehr

Die Feuerwehr war bei vielfältigen Einsatzlagen gefordert

Nahezu regelmäßig wird die Freiwillige Feuerwehr auf die Autobahn 3 gerufen, um andere Einsatzkräfte - zumeist nach Verkehrsunfällen - abzusichern. So auch in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (20.01.), als gegen Mitternacht für einen Einsatz von Rettungsdienst und Polizei eine Fahrspur gesperrt und die Einsatzstelle ausgeleuchtet werden mußte.

In den vergangenen Tagen war die Feuerwehr aber auch bei zahlreichen weiteren kleineren Begebenheiten im Einsatz. So am vergangenen Samstag (16.01.), als gegen 16 Uhr eine starke Rauchentwicklung aus dem Ortsteil Jexmühle gemeldet worden war. Die Feuerwehr spricht von einer ordnungsgemäßen Feuerstelle, weshalb kein Eingreifen notwendig war.

Ohne besorgniserregenden Befund blieb auch ein Einsatz am Dienstag (19.01.) gegen 14 Uhr. In einem Wohnhaus an der Kapellenstraße in Heide war nach einer entsprechenden Geruchs-Wahrnehmung ein Gasleck befürchtet worden. Messungen der Wehrleute konnten den Verdacht jedoch nicht bestätigen.

Eine weitere Unterstützung für den Rettungsdienst leistete die Feuerwehr am Mittwoch (20.01.) gegen 7 Uhr am Morgen nach einem häuslichen Unfall im Süden Lohmars. Hier mußte den Notfall-Sanitätern der Zugang zu ihrem Patienten gebahnt werden. (cs)


20.01.2021 - Gesundheit, Recht, Landesregierung

Shutdown bis 14.02. verlängert, Maskenregelung geändert

Bei der Beratung der Ministerpräsidenten-Konferenz mit der Bundeskanzlerin wurde der seit Mitte Dezember geltende, bislang bis zum 31. Januar verordnete Shutdown nochmals um zwei Wochen bis zum 14. Februar verlängert. Eine sonderliche Verschärfung der Regelungen konnte sich aufgrund der zuletzt gesunkenen Infektionszahlen nicht durchsetzen. Zu generellen nächtlichen Ausgangssperren, die dem Vernehmen nach erwogen wurden, kommt es somit nicht.

Gastronomie-Betriebe und Einzelhandels-Geschäfte (sofern nicht der Grundversorgung dienend) müssen somit noch nahezu vier Wochen geschlossen bleiben, ein kontaktarmer Außer-Haus-Verkauf mittels Zustellung oder Abholung (click and collect) bleibt zulässig. Auch Anbieter sogenannter körpernaher Dienstleistungen dürfen ihrem Beruf in diesem Zeitraum weiterhin nicht nachgehen, sofern es sich nicht um medizinische Anwendungen handelt.

Grundschulen und weiterführende Schulen bleiben weiterhin grundsätzlich geschlossen beziehungsweise der Präsenzunterricht ausgesetzt, eine Notbetreuung ohne Unterricht wird angeboten. Auch für Kindergärten gilt weiterhin, daß die Kinder nur wenn gar keine andere Möglichkeit besteht in die Einrichtungen gebracht werden sollen.

Das Tragen einer einfachen Mund-Nasen-Bedeckung soll künftig in Geschäften und bei der Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln nicht mehr ausreichen. Vorgeschrieben wird die Benutzung von medizinischen Masken. Hierbei werden zwar nicht die wirkungsvolleren und auch dem Selbstschutz dienenden FFP2-Masken vorgeschrieben, auch die leichteren OP-Masken bleiben zulässig. Nicht mehr ausreichend sind aber die ineffektiveren Stoffmasken, unabhängig ob industriell gefertigt oder selbstgenäht.

Neuregelungen gibt es auch für Unternehmen, die Homeoffice-Lösungen für ihre Mitarbeiter/innen mit Bürotätigkeiten oder ähnlichen Aufgaben nur noch aus gewichtigen Gründen ablehnen können. Dies dient wie die anderen Maßnahmen dazu, die Kontakte zwischen Menschen weiter zu reduzieren - in diesem Fall am Arbeitsplatz und in Verkehrsmitteln auf dem Weg dorthin.

Alle neuen Regelungen treten erst mit der vom jeweiligen Bundesland verfassten Aktualisierung ihrer Corona-Schutzverordnung in Kraft. Damit ist noch im Laufe der Woche zu rechnen. Ob alle hinzugekommenen Maßnahmen in Nordrhein-Westfalen in die Verordnung aufgenommen werden, ist noch unklar, aber wahrscheinlich. (cs)


19.01.2021 - Stadtverwaltung, Schulen, Technik

Digital-Ausstattung an Schulen mit 600 Geräten verbessert

(Foto : Stadt Lohmar)

Eine Information des städtischen Hauptamtes :  Die Digitalisierung der Lohmarer Schulen schreitet weiter voran :  Über 600 Geräte für Lehrerinnen und Lehrer sowie für Schülerinnen und Schüler sind bestellt. Die ersten 'iPads' werden in dieser Woche an den Lohmarer Grundschulen und am Gymnasium verteilt. Insgesamt stehen 130 Geräte für Schülerinnen und Schüler sowie 87 Geräte für Lehrerinnen und Lehrer zur Verfügung.

Darüber hinaus wurden alle Grundschulen mit 'Zoom'-Lizenzen ausgestattet, damit der digitale Unterricht ohne zeitliche Begrenzung stattfinden kann. An den weiterführenden Schulen ist dies bereits über 'Microsoft Teams' gewährleistet. "Mit den mobilen Endgeräten aus dem Sofortausstattungs-Programm können wir die notwendigen Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen Distanzunterricht ermöglichen", so Bürgermeisterin Claudia Wieja. "Das häusliche Lernen ist für viele Eltern und Kinder eine große Herausforderung, da ist es uns wichtig, mit der digitalen Infrastruktur zumindest eine funktionierende Basis zu bieten."

Die Geräte werden im Rahmen des Digitalpakts und des Sofortausstattungs-Programms mit 90 Prozent gefördert, die mobilen Lehrer-Endgeräte aus dem Sofortausstattungs-Programm werden sogar zu 100 Prozent gefördert.


19.01.2021 - Stadtverwaltung, Freizeit, Jugend

Jugendzentrum im 'Donrather Dreieck' : 'Wir sind da !'

Eine Information des städtischen Jugendzentrums : "Wir sind ab sofort trotz geschlossener Türen wieder für Euch da !", lädt das Jugendzentrum ein, in Kontakt zu treten. "Egal wo der Schuh drückt, Euch die Decke auf den Kopf fällt oder Ihr ein offenes Ohr für Eure Ängste und Sorgen sucht - ruft uns an oder schreibt uns." Darüber hinaus sind die Mitarbeiter/innen beim Ausdrucken von Unterrichts-Materialien behilflich und bieten die Möglichkeit, verschiedene In- und Outdoor-Spielmaterialien auszuleihen. Das Jugendamt ist montags von 11 Uhr bis 14 Uhr und dienstags bis donnerstags von 13 Uhr bis 16 Uhr erreichbar :  Telefon 02246 / 9259484 - E-Mail  Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailjuze-lohmar(at)gmx.de


19.01.2021 - Gesundheit, Kreisverwaltung

Infektionszahlen sind langsam, aber kontinuierlich rückläufig

Wegen der zwischen Weihnachten und Neujahr gelegenen Feiertage und entsprechender Melderückstände wurden die registrierten "SARS-CoV-2"-Infektionszahlen der ersten beiden Wochen des neuen Jahres als nicht belastbar bezeichnet. Diese Phase ist nun vorüber und die Zahlen zeigen seit einer Woche eine klare Abwärtsbewegung. Dies galt für jeden einzelnen Wochentag verglichen mit dem der Vorwoche.

So gab es in den letzten sieben Tagen zusammengenommen 118.202 registrierte Neuinfektionen im Bundesgebiet, in den sieben Tagen zuvor noch 146.416. Entsprechend sank die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner von 164,5 auf aktuell 131,5 ab. Kurz vor Weihnachten lag der Höchststand noch bei 197,6. Auf weiterhin sehr hohem Niveau bewegt sich jedoch die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit einer "COVID-19"-Erkrankung.

Im Rhein-Sieg-Kreis gab es eine ähnliche Entwicklung, wenn auch auf einem etwas niedrigeren Level. Hier wurde der Höchststand Mitte Dezember mit 194,3 erreicht. Innerhalb der letzten sieben Tage sank die 7-Tages-Inzidenz von 134,2 auf Werte, die um die 100er-Marke schwanken, heute liegt er bei 107,9. Innerhalb einer Woche wurden im Kreisgebiet 687 Neuinfektionen verzeichnet. Damit ist die Zahl der erfassten Infektionen im Wochenmittel von täglich 111 auf 98 zurückgegangen, die der Akutfälle von 821 auf derzeit 722. Todesfälle an oder mit der Viruserkrankung gab es jedoch 37 innerhalb von nur sieben Tagen (Vorwoche 33).

In den weniger stark als der Durchschnitt des Kreisgebietes betroffenen Kommunen des Bergischen Rhein-Sieg-Kreises war - nach leichten Schwankungen - ebenfalls ein Rückgang zu verzeichnen. Für Lohmar wurden binnen einer Woche 37 Neuinfektionen registriert (Vorwoche 50). Dies wirkt sich auch auf die Anzahl der Akutfälle aus, aktuell werden 36 gelistet, vor einer Woche waren es noch 52. Die Gesamtzahl der nach Test bestätigten Infektionen summiert sich bislang auf 637. In der vergangenen Woche kamen zwei weitere Todesfälle hinzu, so daß deren Zahl seit März 2020 auf 14 anwuchs.

Stand Freitag (15.01.) war weiterhin eine Pflege- oder Betreuungs-Einrichtung im Stadtgebiet von einem "Ausbruchs-Geschehen" betroffen, im Kreis waren es insgesamt noch 19 Einrichtungen (minus 3), aber mit einer gestiegenen Fallzahl von 604 (plus 72). Das Gesundheitsamt des Kreises kündigte gestern für die laufende Woche die Lieferung 3.376 weiterer Impfdosen an, die in 23 Einrichtungen der Senioren- und Altenpflege in 16 Kommunen des Kreisgebietes eingesetzt werden sollen, unter anderem in Lohmar. Im Stadtgebiet wurde zudem ein Gewerbebetrieb ausgewiesen, der Corona-Fälle aufweist.

Eine positive Entwicklung der Fallzahlen war auch im benachbarten Oberbergischen Kreis zu verzeichnen. Die vom Land NRW aufgrund des zeitweise auf 244,8 gestiegenen 7-Tages-Inzidenzwertes angeordnete Einschränkung des Bewegungsradius der Bewohner wurde mit Wirkung des heutigen Tages aufgehoben. Der Inzidenzwert war seit einer Woche nahezu linear auf heute 157,7 zurückgegangen. Somit darf auch von außerhalb wieder räumlich uneingeschränkt nach Oberberg eingereist werden. Die vom Oberbergischen Kreis selbst auferlegte nächtliche Ausgangssperre bleibt aber bis zum 25. Januar bestehen. (cs)


16.01.2021 - Verkehr, Polizeimeldungen, Feuerwehr

Zusammenstoß am südlichen Ortseingang von Wahlscheid

Nach ersten Einschätzungen wurden die drei Insassen zweier PKW nur leichtverletzt, als diese heute nachmittag auf der Wahlscheider Straße zusammenstießen. Zunächst war Schlimmeres befürchtet worden, ein Notarzt wurde eigens per Hubschrauber eingeflogen. Zu dem Unfall war es gekommen, als eine 38-jährige Autofahrerin gegen 13.15 Uhr vom Parkplatz des 'Lidl'-Marktes nach links in Richtung Wahlscheid abbiegen wollte. Dabei wurde ihr 3er-BMW von einem ortsauswärts fahrenden 'Mitsubishi ASX' in die Seite getroffen. Dieser wurde von einem 35-jährigen Siegburger gefahren, mit im Auto saß auch ein dreijähriges Kind.

Die drei beteiligten Fahrzeug-Insassen wurden von den Besatzungen zweier Rettungswagen und dem Notarzt versorgt. Feuerwehrleute des Löschzugs Wahlscheid sperrten die Unfallstelle ab, stellten den Brandschutz sicher und reinigten den Ort des Geschehens nach der Unfallaufnahme durch die Polizei von Trümmerteilen und ausgelaufenen Betriebsstoffen. Der Sachschaden dürfte hoch sein, da beide Fahrzeuge als Totalschaden gelten. Die Wahlscheider Straße mußte für rund zwei Stunden voll gesperrt bleiben, Kunden des Supermarktes konnten den Parkplatz zwischenzeitlich verlassen. (cs)


16.01.2021 - Kirchliches

'Evangelische Emmaus-Gemeinde Lohmar' gegründet

Eine Information der 'Evangelische Emmaus-Gemeinde Lohmar' :  Mit dem Jahresbeginn 2021 sind wir nicht mehr die Evangelischen Kirchengemeinden Birk, Honrath und Lohmar, sondern die neue Gesamtkirchengemeinde Emmaus-Gemeinde Lohmar mit den Bereichen Birk, Honrath und Lohmar. Gerne hätten wir das groß mit Ihnen gefeiert, aber in der aktuellen Situation der Kontaktbeschränkung wollen wir das natürlich nicht. Dennoch freuen wir uns sehr auf diese neue Zeit und hoffen, dass wir Sie in Zukunft bei vielen unserer gemeinsamen Veranstaltungen begrüßen dürfen.

Was ist das eigentlich - eine Gesamtkirchengemeinde ?  Das ist ein Zusammenschluss mehrerer Kirchengemeinden mit dem Ziel, Kirche vor Ort zu bleiben. Das heißt der jeweilige Gemeindebereich (Birk, Honrath, Lohmar) bleibt mit Gottesdienst-Stätte, Gemeindehaus und dem jeweiligen Personal bestehen. In einer Satzung wird festgelegt, welche Arbeitsfelder das Gesamt- und welche das Bereichs-Presbyterium betreffen (dies ist zum Teil im Gesamtkirchengemeinde-Gesetz verankert, zum Teil kann es individuell festgesetzt werden). Dies haben wir in einer Steuerungsgruppe, die aus Mitgliedern aller drei Presbyterien bestand, im Jahr 2020 erarbeitet.

In einer Gesamtkirchengemeinde bleiben die bisherigen Presbyterien bestehen, das nennt sich dann Bereichspresbyterium. Aus den Mitgliedern werden zu gleichen Teilen Personen ins Gesamtpresbyterium delegiert, die dort die in der Satzung festgelegten Punkte, die das Gesamtpresbyterium betreffen, behandeln. Das sind zum Beispiel die Punkte Personal und Finanzen. Die ersten konstituierenden Beschlüsse wurden in der Sitzung vom 12. Januar 2021 gefasst, die Mitglieder in ihrem Amt bestätigt.

Die Amtszeit der aktuellen Presbyterinnen und Presbyter endet im Februar / März diesen Jahres. Die Bereichspresbyterien werden auch weiterhin von den Gemeindegliedern gewählt, in den Bereichen Birk und Honrath findet deshalb am 28. Februar eine Wahl statt. Aufgrund der aktuellen Corona-Lage haben die Presbyterien festgelegt, allen Gemeindegliedern die Möglichkeit zu geben, eine Briefwahl durchzuführen, deshalb erhalten alle Wahlberechtigten bis Ende Januar Post. Die gewählten Mitglieder werden am 21. März in Ihr Amt eingeführt.

In Lohmar gelten - vorbehaltlich der Zustimmung durch den Kreissynodal-Vorstand - die vorgeschlagenen Kandidatinnen und Kandidaten als gewählt, da sie die festgelegte Anzahl an Mitgliedern nicht überschreiten. Nachdem die neuen Presbyterinnen und Presbyter feststehen, wird auch die Zusammensetzung des Gesamtpresbyteriums neu beschlossen.

In 2021 gilt es auch, eine neue Gemeindekonzeption zu erarbeiten und langsam aber stetig zusammenzuwachsen. Sei es in der Konfirmandenarbeit, mit der Ferienkirche, der Zusammenarbeit innerhalb der Gemeindebüros und den vielfältigen, weiteren Aufgabenfeldern jeder einzelnen Kirchengemeinde. Corona-bedingt sind wir hier leider noch gebremst, wir freuen uns aber auf die Zeit, in der wir wieder mehr Normalität leben dürfen und dann auch mit Elan und Kreativität das Zusammenwachsen in Angriff nehmen.


15.01.2021 - Verkehr, Stadtverwaltung, Politik

Neues Verkehrsmittel im Ortsbild von Lohmar und Donrath

In den größeren Städten, wo sie seit Jahren verfügbar sind, sind sie durchaus umstritten, die Lohmarer Politik lehnte sie noch im Herbst einhellig ab, seitens der Stadtverwaltung wurde "die gleiche Skepsis" angeführt, doch nun gibt es sie trotz allem auch in Lohmar : E-Scooter, auch E-Tretroller genannt. Gegen das Ausbringen solcher "Elektro-Kleinstfahrzeuge" haben die Kommunen keine rechtliche Handhabe, war schon in der Sitzung des städtischen Ausschusses für Bauen und Verkehr im November zu erfahren. Sie gelten nicht als "geparkt", sondern wie Fahrräder lediglich abgestellt.

Dabei waren die Argumente von Seiten der Politik quer durch die Fraktionen eindeutig :  Lohmar sei als ländliche Kommune ungeeignet dafür, zudem bestehe kein Bedarf, bei neuen Formen der Mobilität und der Verkehrswende würden die E-Scooter wenig helfen, da sie keinen Individualverkehr einsparen würden. Befürchtet wurde eine oftmals rechtswidrige Benutzung, indem verbotenerweise Gehwege oder der Fußgängerbereich im Breiter Weg befahren würden. Darüber hinaus sei eine "wilde Parksituation" zu erwarten - und daß "die Dinger" in der Agger oder im Wald liegen. Entgegen ihrer ursprünglich geäußerten Skepsis bewertet die Stadtverwaltung die E-Scooter nun aber als "sinnvolle Ergänzung des öffentlichen Nahverkehrs". (cs)


13.01.2021 - Verkehr, Baumaßnahmen

Hinweis für Pendler ins linksrheinische Köln, Erftkreis, Düren

Rodenkirchener Brücke der BAB 4 - (Archivfoto : rhein-sieg.info)

Eine Informaion der bundeseigenen 'Autobahn GmbH' :  Ausbau der A 4 im Kölner Süden erfordert eine neue Brücke - Perspektive Rodenkirchener Brücke :

Die Rodenkirchener Brücke, das bekannte Wahrzeichen im Kölner Süden, ist durch den notwendigen Ausbau der A 4 nicht mehr zukunftsfähig und muss ersetzt werden. Als wichtige europäische Verkehrsader ist die sechsspurige A 4 und mit ihr die Brücke bereits heute dem stetig wachsenden Verkehrsaufkommen nicht mehr gewachsen. Bis auf Weiteres bleibt die Brücke die wichtigste Rheinquerung im Großraum Köln und ist für den Verkehr vollkommen nutzbar.

Im Jahr 1941 wurde die Rodenkirchener Brücke als erste echte Hängebrücke Deutschlands eröffnet. Im zweiten Weltkrieg wurde die Brücke durch Luftangriffe schwer beschädigt. Nach Ende des Krieges wurde die Brücke repariert und 1954 für den Verkehr wieder freigegeben. In den folgenden Jahrzehnten nahm das Verkehrsaufkommen stark zu, sodass die Brücke 1994 erweitert wurde. Seitdem stehen dem Verkehr in beiden Fahrtrichtungen je drei Fahrspuren zur Verfügung.

Auch nach der Erweiterung ist das Verkehrsaufkommen stetig gestiegen. Mittlerweile überqueren jeden Tag bis zu 135.000 Kraftfahrzeuge die Rodenkirchener Brücke. Laut Prognosen wird der Verkehr künftig noch weiter zunehmen.

Die Folge :  Sechs Fahrspuren reichen für künftige Verkehrsaufkommen nicht mehr aus. Es kommt bereits heute im ganzen Kölner Süden regelmäßig zu längeren Staus. Daher wurde der erneute Ausbau der A 4 zwischen den Autobahnkreuzen Köln-Süd und Köln-Gremberg im Bundesverkehrswegeplan 2030 in den "vordringlichen Bedarf" eingestuft. Die 'Autobahn GmbH' des Bundes hat zum 1. Januar 2021 den Auftrag für die Ausbauplanung von 'Straßen NRW' übernommen. Dieser sieht vor, die A 4 hier auf vier Fahrspuren je Richtung, also insgesamt acht Fahrspuren auszubauen.

Was bedeutet das für die Brücke ?

In diesem Ausbauabschnitt befindet sich die zum Teil 70 Jahre alte Rodenkirchener Brücke. Mit Blick auf den notwendigen Ausbau auf acht Fahrspuren ist untersucht worden, ob die Brücke die höheren Belastungen der steigenden Verkehrsaufkommen tragen kann. Dabei ist die Planung auch mit einer steigenden Zahl von Großraum- und Schwertransporten konfrontiert, was im Zuge der Überprüfung des Bauwerks für den Ausbau ebenfalls berücksichtigt werden muss.

Die vorliegenden statischen Untersuchungen zur Tragfähigkeit der Konstruktion haben ein eindeutiges Bild ergeben :  Die Rodenkirchener Brücke ist für den aktuellen Zustand mit sechs Fahrspuren sicher und voll nutzbar, ein Ausbau mit entsprechend höheren Belastungen ist aber auf der Bestandsbrücke nicht möglich. Die Nachrechnungen zeigen bei einem weiteren Ausbau auf acht Fahrspuren deutliche Überschreitungen der zulässigen Beanspruchungen über die gesamte Länge der Brücke auf. Daher ist eine Verstärkung der Rodenkirchener Brücke für den Betrieb mit acht Spuren nicht möglich, auch wenn die Brücke mit jeweils 19 Metern pro Fahrtrichtung prinzipiell über eine ausreichende Breite verfügt.

Die nächsten Schritte

Die 'Autobahn GmbH' übernimmt nun die umfangreichen Varianten-Untersuchungen, in denen unterschiedliche Konzepte für den Ausbau der A 4 geprüft werden. Dreh- und Angelpunkt ist dabei die Lage einer neuen Brücke, die den Verlauf der A 4 vorgeben wird. - Auch die Rheinbrücke selbst kann auf verschiedene Arten neu gebaut werden. Neben einer Hängebrücke mit ähnlichem Erscheinungsbild wie die bisherige Rodenkirchener Brücke wird beispielsweise auch eine Schrägseilbrücke geprüft.

Zum aktuellen Zeitpunkt innerhalb der Vorplanung werden auch weitere Alternativen betrachtet - dabei spielen aus die Planung der Rheinspange 553 sowie der Ersatzneubau der Bonner Nordbrücke (A 562) eine entscheidende Rolle. Neben der Gestaltung, der technischen Machbarkeit und der Leistungsfähigkeit spielen in der Bewertung der verschiedenen Varianten weitere Kriterien wie Wirtschaftlichkeit, Bauzeit, Umweltauswirkungen, Nachhaltigkeit und Flächeninanspruchnahme eine wichtige Rolle.

Die 'Autobahn GmbH' wird in Kürze auch den von 'Straßen NRW' begonnen kontinuierlichen und konstruktiven Beteiligungsprozess, mit dem Dialogforum als zentralen Organ und weiteren Informationsangeboten für alle Interessierten, fortsetzen.


13.01.2021 - Polizeimeldungen

Polizei bittet um Hinweise nach nächtlichem Brand in Geber

Wie bereits berichtet brannte in der Nacht auf Dienstag ein Gartenhaus im Ortsteil Geber auf dem Breidter Rücken aus (siehe  Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterFotobericht vom 12.01.). Laut Polizei entstand dabei ein Sachschaden von rund 2.800 Euro. Die Ermittlungen zur Ursache des Brandes, der zum Zeitpunkt strömenden Regens von einem Nachbarn bemerkt wurde, dauern derzeit noch an.

Bislang, so die Polizei weiter, lägen keine Hinweise vor, die auf eine Straftat hindeuten würden. Wer sachdienliche Hinweise zu dem Brand an der Außengrenze eines Privatgartens im Reiherweg machen kann, wird gebeten, diese den Ermittlern unter der Telefon-Nummer 02241 / 5413121 zur Kenntnis zu geben. (cs)


13.01.2021 - Stadtverwaltung, Kindergärten, Schulen, Finanzen, Gesundheit

Stadt setzt Elternbeiträge für Kinderbetreuung / Ogata aus

Eine Information der Stadtverwaltung :  Die Corona-Pandemie führt zur Schließung von Schulen, Kitas, Betreuungsangeboten und fast allen öffentlichen Einrichtungen und damit zu finanziellen Auswirkungen für Eltern und die in den Einrichtungen tätigen Personen. Da zeitnah keine Rats- und Ausschuss-Sitzungen stattfinden, hat der Ältestenrat der Stadt Lohmar, bestehend aus Verwaltungsspitze und Fraktionsvorsitzenden von Die Grünen, SPD, UWG, CDU und FDP, eine Dringlichkeits-Entscheidung getroffen :

Die Stadt Lohmar setzt die Erhebung von Elternbeiträgen in Kindertagespflege, in Kindertageseinrichtungen und für die Inanspruchnahme der Offenen Ganztagsschule im Primarbereich für den Zeitraum vom 1. bis 31. Januar aus. Dies geschieht unabhängig davon, ob in diesem Zeitraum eine Betreuung in Anspruch genommen wird. Die hierfür entstehenden Kosten teilen sich das Land NRW und die Stadt Lohmar.

Die Finanzierung von Kindertagesbetreuungs-Angeboten für Lohmarer Kinder wird im bisherigen Umfang fortgeführt, da die Sicherstellung von Betreuungsangeboten für Kinder von Alleinerziehenden in kritischer Infrastruktur ohne andere Betreuungsmöglichkeit und Eltern, bei denen beide in kritischer Infrastruktur tätig sind, oberste Priorität hat. Um die Infektionsausbreitung zu verlangsamen, findet die Betreuung dieser Kinder im Rahmen regulärer Angebote statt.

Aufgrund der pandemischen Lage wurden alle außerschulischen Bildungseinrichtungen in Lohmar geschlossen, darunter auch die Musik- und Kunstschule. Den Musikschülerinnen und Musikschülern wird das Angebot gemacht, über neue Formen der Kommunikation (zum Beispiel Lernvideos, Videokonferenzen etc.) den Musikschulunterricht fortzuführen.

Die Unterrichtsgebühren der Musik- und Kunstschule werden in der Zeit des Unterrichtsausfalls nicht erhoben, es sei denn, ein neu entwickeltes Angebot von Ersatzunterricht wird in Anspruch genommen. Für diese Inanspruchnahme wird eine reduzierte Unterrichtsgebühr erhoben. Die Dozenten der Musik- und Kunstschule erhalten während der Zeit der Schließung Honorare auf Basis der zuletzt angewandten Corona-Fernlehre-Abrechnung.

Der Verein 'Wanderraupen e.V.' erhält für den Monat Januar einen Zuschuss maximal in Höhe der monatlichen Elternbeiträge.


12.01.2021 - Verkehr, Polizeimeldungen, Feuerwehr

Sperrung der BAB 3-Auffahrt 30b nach Unfall zweier LKW

Die Auffahrt der Autobahn-Anschlußstelle Lohmar-Nord (30b) mußte heute am frühen Abend für rund zwei Stunden gesperrt werden. Ursächlich war ein Unfall, der sich gegen 17.50 Uhr in der Höhe des Auftreffens der Auffahrtspur auf die Autobahn selbst ereignet hatte. Auf dem Weg in Richtung Frankfurt hatte der Fahrer eines aus Litauen stammenden Autotransporters zu spät gebremst, als sich der Verkehr vor ihm verlangsamte.

Der Scania prallte versetzt auf das Heck eines vorausfahrenden Sattelzugs. Dabei wurde nicht nur die Fahrerkabine des Autotransporters erheblich beschädigt. Auch ein PKW, ein 'Ford Mondeo', der auf der Ladefläche über dem Führerhaus des LKW stand, wurde im Frontbereich stark eingedrückt, als er gegen den senkrechten Seitenrahmen des vorderen Aufliegers stieß. Weil große Mengen Betriebsstoffe aus dem LKW austraten und sich von der regulären Fahrspur über den Beschleunigungs-Streifen verteilten, war die Sperrung der Auffahrt unumgänglich.

Der Löschzug Lohmar der Freiwilligen Feuerwehr war zur Sicherung der Unfallstelle und Reinigung der stark verunreinigten Fahrbahn im Einsatz. Mit der Seilwinde eines Hilfeleistungs-Löschfahrzeugs wurde zudem der eingedrückte Unterfahrschutz des am Heck beschädigten Sattelzugs herausgezogen, um diesem die Weiterfahrt zu ermöglichen. Der nicht mehr fahrtüchtige Autotransporter mußte hingegen von einem Spezialfahrzeug abgeschleppt werden. Weil die Auffahrt Lohmar(-Süd) langfristig wegen Bauarbeiten blockiert ist, waren somit für die Dauer der Arbeiten beide Lohmarer Auffahrten in Fahrtrichtung Frankfurt nicht benutzbar. (cs)
 


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Stand : 26.01.2021

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