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Freitag, 16. April 2021

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Aktuelle Nachrichten

16.04.2021 - Gesundheit, Kreisverwaltung

Kreis gibt irreführende Angaben zum Impfgeschehen auf

Vor kurzem bemängelten wir die fragwürdige Praxis der Kreisverwaltung zur Darstellung des Impferfolgs im Rhein-Sieg-Kreis (siehe Meldung vom 11.04.). So hieß es noch Anfang der Woche offiziell : "Mit Stand Montag, 12. April, wurden im Rhein-Sieg-Kreis 123.490 Personen mit der Erst- und Zweitimpfung geimpft". Daraus konnte man schlußfolgern, daß diese Anzahl Menschen sowohl mit der Erst-, als auch mit der Zweitimpfung versorgt seien. Zumindest aber wurde damit angedeutet, daß 123.490 Personen mindestens eine Impfung erhalten hätten. Wie berichtet war beides unzutreffend.

Heute hat die Pressestelle der Kreisverwaltung erstmals davon abgesehen, diese "geschönte" Darstellung des Impfgeschehens bei ihren regelmäßigen Veröffentlichungen zu verwenden. So heißt es nun in textlich abweichender Form : "Mit Stand Freitag, 16. April, beträgt die Summe der Erst- und Zweitimpfungen im Rhein-Sieg-Kreis 134.804." Davon seien 75.244 im Impfzentrum in Sankt Augustin durchgeführt worden.

Angaben darüber, wieviele der Impfungen auf die Erst- oder Zweitimpfungen entfielen, gibt es - im Gegensatz zu anderen Landkreisen - weiterhin nicht. Im Landesdurchschnitt NRW entfielen bisher 75,5 Prozent aller Impfungen auf die Erstimpfung. Für den Rhein-Sieg-Kreis würde dies bedeuten, daß rund 102.000 Personen mindestens eine erste Impfung erhalten hätten. Dies entspräche 17 Prozent der Bevölkerung (NRW-Durchschnitt 19 %).

Unklar bleibt der Unterschied zu den abweichenden Zahlen des Impfgeschehens bei der 'Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein', wobei die Differenz nun deutlich geringer ist als noch in der Vorwoche. Nach deren Angaben mit Stand des heutigen Tages wurden im Rhein-Sieg-Kreis insgesamt 126.035 Impfungen durchgeführt, darunter 91.898 Erst- und 34.137 Zweitimpfungen, gut 30.000 davon in Arztpraxen. (cs)


16.04.2021 - Kreisverwaltung, Gesundheit

Impfterminvergabe für Jahrgänge 1946 und 1947 beginnt

Eine Information der Kreisverwaltung :  Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW (MAGS) ruft die nächsten Jahrgänge zur Impfung auf. Wie das 'MAGS' mitgeteilt hat, können die Jahrgänge 1946 und 1947 ab Montag, 19. April, Impftermine buchen. Alle Einwohnerinnen und Einwohner des Rhein-Sieg-Kreises, die zwischen dem 1. Januar 1946 und dem 31. Dezember 1947 geboren sind, erhalten vom Rhein-Sieg-Kreis ein entsprechendes Informationsschreiben. Der Erhalt dieses Infobriefes ist aber keine Voraussetzung, um einen Termin zu vereinbaren.

Termine können ausschließlich über die Buchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigung vereinbart werden - entweder auf der Website der KV unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.116117.de  oder telefonisch unter der zentralen Rufnummer 0800 / 11611701. Gemeinsame Terminbuchungen für Lebenspartnerinnen und Lebenspartner sind auch diesmal möglich. - Das Land NRW hatte zum Start der Impfungen der "Generation Ü70" Anfang April entschieden, die einzelnen Jahrgänge nur sukzessive zur Impfung aufzurufen, um eine Überlastung der Terminbuchungssysteme zu vermeiden.

Terminbuchungen der "Generation Ü70" sind wie folgt möglich :

Jahrgang 1941 :  seit 6. April  (5.267 Berechtigte)

Jahrgänge 1942 und 1943 :  seit 9. April  (10.183 Berechtigte)

Jahrgänge 1944 und 1945 :  ab 16. April  (9.502 Berechtigte)

Jahrgänge 1946 und 1947 :  ab 19. April  (10.226 Berechtigte)


14.04.2021 - Gesundheit, Kreisverwaltung

Infektionsgeschehen im Kreis auf Stand von Anfang April

Nach knapp zwei Wochen ist nochmals ein Blick auf die Infektionszahlen im Kreisgebiet möglich, ohne daß die beiden Feiertage rund um Ostern noch große Verfälschungen verursachen dürften. Allerdings weist das 'Robert-Koch-Institut' aktuell immer noch darauf hin, daß die Feiertage und auch die Osterferien die Zahlen weiterhin beeinflussen können. Am ehesten dürfte der für Einschränkungen maßgebliche Wert der 7-Tages-Inzidenz betroffen sein, da in ihm noch verspätete und nachgemeldete PCR-Test-Ergebnisse von den Tagen unmittelbar nach Ostern enthalten sind.

Dafür spricht auch, daß die Inzidenz von einem stabilen Wert um die 100 noch Anfang des Monats nach Ostern bis 61,9 zurückgegangen ist, im Verlauf der letzten sieben Tage aber auf den aktuellen Wert von 117,5 angestiegen ist. Denn die Zahl der Akutfälle hat sich im Rhein-Sieg-Kreis nur unwesentlich verändert. Waren es am 1. April 1.183 (nach PCR-Test bestätigte) Fälle, sind es heute 1.263. Steigende Zahlen können auch vom stark ausgeweiteten Testgeschehen begünstigt werden, bei dem symptomlose Fälle erkannt werden, die bislang gar nicht in die Statistik einflossen.

Die Gesamtzahl der Infektionen im Rhein-Sieg seit dem März 2020 summiert sich nun auf 19.335 (3,2 % der Bevölkerung), die Zahl der Todesopfer an oder mit einer "SARS-CoV-2"-Infektion ist innerhalb von zwei Wochen um acht Fälle auf 445 angestiegen. Mit 2.757 nahezu unverändert zum Beginn des Monats ist die Anzahl der in "häuslicher Absonderung" befindlichen Menschen.

Bezogen auf Lohmar ist die Zahl der Akutfälle seit dem Stand vor zwei Wochen (48 Fälle) leicht angestiegen, Stand heute sind es 55. Die Gesamtzahl aller bestätigten Infektionen seit Beginn der Pandemie ist in diesem Zeitraum um 48 auf 904 Fälle angewachsen (knapp 3 % der Bevölkerung). Mit 28 weiterhin unverändert ist die Anzahl der in Verbindung mit einer "COVID-19"-Erkrankung verstorbenen Personen aus dem Stadtgebiet.

Sogenannte "Ausbruchs-Geschehen" in Kindertagesstätten und Schulen gibt es lokal nicht mehr, sicherlich auch begünstigt durch die Schulferien. Ein "Ausbruch" wird dagegen im Bereich der Gemeinschafts-Unterbringungen gemeldet, wozu Flüchtlings-Unterkünfte ebenso gehören wie Kinderheime. Die konkrete Fallzahl wird nicht angegeben. - Kreisweit sind zehn Kindertagesstätten, eine Schule, fünf Seniorenheime oder Pflegedienste, eine Behinderten-Einrichtung, zwei medizinische Einrichtungen, vier Gemeinschafts-Unterkünfte und fünf Gewerbebetriebe mit über alle Bereiche hinweg 95 Fällen betroffen.

Die im Rhein-Sieg-Kreis nun seit drei Tagen über den Schwellenwert von 100 angestiegene 7-Tages-Inzidenz (Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche) hat übrigens keine direkte Auswirkung bezüglich weiterer Einschränkungen gemäß der Corona-Schutzverordnung. Denn die somit erneut fällige "Notbremse" gilt ohnehin schon seit zwei Wochen, weil diese seitens des Landes entgegen der eigenen Regularien zwischenzeitlich nicht aufgehoben wurde. (cs)


14.04.2021 - Stadtverwaltung, Freizeit, Medien

Stadtbibliothek Lohmar kehrt zum Abholservice zurück

Eine Information der Lohmarer Stadtbibliothek :  Aufgrund der Corona-Notbremse im Rhein-Sieg-Kreis ist ein Besuch der Stadtbibliotheken leider zurzeit nicht ohne weiteres möglich. Für das Betreten von Bibliotheken muss ein tagesaktueller, bestätigter negativer Schnelltest vorgelegt werden. Daher bietet die Stadtbibliothek in Lohmar und Wahlscheid ab sofort wieder ihren Abholservice an.

Und so einfach geht es :  Zu Hause werden aus dem Online-Katalog der Stadtbibliothek verfügbare Medien ausgewählt :  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterbiblio.lohmar.de/wopac116/index.asp?DB=bib116  - Die Bestellung wird bevorzugt per Mail an  Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-MailStadtbibliothek(at)lohmar.de  gesendet oder telefonisch unter Telefon 02246 / 15500 aufgegeben. Abgeholt werden kann dann zu den üblichen Öffnungszeiten.

Zu beachten ist, dass eine automatische Verlängerung der Leihfrist nicht stattfindet. Medien müssen fristgerecht zurückgegeben oder ihre Leihfrist verlängert werden, da ansonsten Säumnisgebühren anfallen. Verlängerungen können telefonisch, per E-Mail oder im Internet erfolgen. Die Stadtbibliothek freut sich auf viele Medienbestellung.

zu den Öffnungszeiten der Bibliotheken siehe unter  Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterBüchereien


14.04.2021 - Kreisverwaltung, Gesundheit

Impfterminvergabe für die Jahrgänge 1944 und 1945 startet

Eine Information der Kreisverwaltung :  Ab Freitag, 16. April, können die Jahrgänge 1944 und 1945 Impftermine vereinbaren. Das hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW mitgeteilt. Termine können ausschließlich über die Buchungssysteme der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) vereinbart werden - entweder auf der Website der KV unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.116117.de  oder telefonisch unter der zentralen Rufnummer 0800 / 11611701. Gemeinsame Terminbuchungen für Lebenspartnerinnen und Lebenspartner sind auch diesmal möglich.

Alle Einwohnerinnen und Einwohner des Rhein-Sieg-Kreises, die zwischen dem 1. Januar 1944 und dem 31. Dezember 1945 geboren sind, erhalten vom Rhein-Sieg-Kreis ein entsprechendes Informationsschreiben. Der Erhalt dieses Infobriefes ist aber keine Voraussetzung, um einen Termin zu vereinbaren.

Zum Start der Impfungen der "Generation Ü70" Anfang April hatte das Land NRW entschieden, die einzelnen Jahrgänge nur sukzessive zur Impfung aufzurufen, um eine Überlastung der Terminbuchungs-Systeme zu vermeiden. Seit dem 6. April kann der Jahrgang 1941 Termine buchen, seit dem 9. April sind die Jahrgänge 1942 und 1943 für die Buchungssysteme freigeschaltet und zum Wochenende kommen jetzt die Jahrgänge 1944 und 1945 hinzu.


14.04.2021 - Wirtschaft, Umwelt, Technik

'Elektro-Kleinteile-Mobil' kommt zum 'Donrather Dreieck'

Defekte und aus anderen Gründen ausrangierte Elektro-Kleingeräte können am heutigen Nachmittag und Vorabend auf dem Parkplatz der 'Jabachhalle' in Lohmar kostenfrei abgegeben werden. Das entsprechende Sammelfahrzeug steht von 13 bis 19 Uhr auf dem Parkplatz am 'Donrather Dreieck'. Die Mitarbeiter/innen der 'RSAG' nehmen Geräte bis zu einer Maximallänge von 50 cm entgegen, jedoch keine Fernsehgeräte, Monitore und Mikrowellen-Geräte. Solche können - wie andere Abfälle - beim Wertstoffhof in Troisdorf-West, Josef-Kitz-Straße 20, abgegeben werden. (cs)


13.04.2021 - Kreisverwaltung, Gesundheit

'AstraZeneca'-Erstgeimpfte erhalten 'BioNTech'-Zweitimpfung

Eine Information der Kreisverwaltung :  Bürgerinnen und Bürger im Rhein-Sieg-Kreis unter 60 Jahren, die eine Erstimpfung mit dem Impfstoff 'AstraZeneca' erhalten hatten, werden ab Donnerstag, 15. April, bei der Zweitimpfung mit dem Impfstoff 'BioNTech' geimpft. Die Termine für die Zweitimpfung, die bei der Erstimpfung vereinbart worden waren, bleiben bestehen.

Damit will der Rhein-Sieg-Kreis vermeiden, dass die betroffenen Personen erneut Termine vereinbaren und damit verbundene Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen müssen. Der erste Tag der Zweitimpfungen für diesen Personenkreis ist bereits am Donnerstag, 15. April. Bei einer Absage der Termine könnten diese nicht so kurzfristig nachbesetzt werden und würden verfallen. Auch das will der Rhein-Sieg-Kreis unbedingt vermeiden.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW (MAGS) hatte am Montag, 12. April, mitgeteilt, dass die Zweitimpfung entsprechend der Empfehlung der 'Ständigen Impfkommission' mit einem mRNA-Impfstoff nach Möglichkeit in einem Abstand von zwölf Wochen erfolgen soll. Bei einer Erst- und Zweitimpfung nur mit 'AstraZeneca' sollten zwischen beiden Impfungen neun Wochen liegen.

Ein Abstand von zwölf Wochen zwischen Erstimpfung mit 'AstraZeneca' und einer Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff ist lediglich eine Empfehlung des 'MAGS'. Es ist medizinisch unbedenklich, es bei einem Intervall von neun Wochen zu belassen. Für die Zweitimpfung der Lehrerinnen und Lehrer beziehungsweise der Erzieherinnen und Erzieher wartet der Rhein-Sieg-Kreis auf einen entsprechenden Erlass des Landes.


13.04.2021 - Polizeimeldungen

Betrugsmasche mit Vortäuschung eines schweren Unfalls

Eine Information der Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis :  Aktuell sind wieder Telefonbetrüger am Werk. Es gab bereits mehrere Anrufe, bei denen Betrüger mit der Schocknachricht eines schweren Verkehrsunfalls Geld ertricksen wollen. Es handelt sich um eine Mischung aus dem Enkel-/ Verwandtentrick und dem falschen Polizeibeamten.

Zunächst ruft ein angeblicher aufgelöster Verwandter mit verweinter Stimme an und berichtet von einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein Mensch zu Tode gekommen sei. Anschließend übernimmt ein/e Polizist/in das Gespräch und behauptet, nur durch die sofortige Zahlung eines hohen Geldbetrages könne eine Verhaftung verhindert werden.

Lassen Sie sich nicht auf ein derartiges Gespräch ein. Legen Sie einfach auf und verständigen sie die Polizei unter der Notruf-Nummer 110.


13.04.2021 - Stadtverwaltung, Kindergärten, Finanzen, Gesundheit

Elternbeiträge März Kindertageseinrichtungen und OGTS

Eine Information des städtischen Amtes für Jugend und Familie :  Die Corona-Pandemie führte auch im März zu einer Einschränkung des Betreuungsangebots in Kindertageseinrichtungen und Offenen Ganztagsschulen. In den Kindertagesstätten ist der Betreuungsumfang um bis zu zehn Stunden pro Woche verkürzt und in den Offenen Ganztagsschulen findet eine Notbetreuung statt.

Mit Dringlichkeitsentscheidung vom 24. März gemäß Paragraf 60 der Gemeindeordnung NRW hat die Stadt Lohmar entschieden, die Elternbeiträge für die Monate März 2021 und Folgemonate, soweit kein Regelbetrieb möglich ist, in Kindertageseinrichtung und Offener Ganztagsschule zu 50 Prozent zu erlassen. Die hierfür entstehenden Kosten übernimmt die Stadt Lohmar. Dies geschieht unabhängig davon, ob in diesem Zeitraum eine Betreuung in Anspruch genommen wird

Die 50-prozentige Erstattung für den Monat März wird über eine Verrechnung der Elternbeiträge für April erfolgen. Die Stadtverwaltung bittet von Rücklastschriften abzusehen. Sollte es auch im April weiterhin zu Einschränkungen der Betreuung kommen, werden diese Beiträge ebenfalls zu 50 Prozent erlassen und bei der nächsten Abrechnung berücksichtigt werden. Das Land NRW hat bislang bedauerlicherweise keine Entscheidung über eine Übernahme von ebenfalls 50 Prozent für Februar 2021 und Folgemonate getroffen.


12.04.2021 - Stadtverwaltung, Gesundheit, Gesellschaft, Soziales

Telefonbesuchsdienst : Plauderstündchen gegen Einsamkeit

Eine Informatuion des städtischen Begegnungszentrums 'Villa Friedlinde' :  Aufgrund der nun schon über ein Jahr andauernden Corona-Pandemie sind immer mehr Menschen in die Einsamkeit abgerutscht. Gerade den Älteren fällt es schwer, weiterhin Kontakte aufrecht zu erhalten, geschweige denn, neue zu knüpfen. Um dieser Situation entgegenzuwirken, plant die Seniorenvertretung gemeinsam mit der Stadt Lohmar die Einrichtung eines sogenannten Telefon-Besuchsdienstes.

Hierfür werden noch Interessenten gesucht, die sich ehrenamtlich einmal wöchentlich für ein "telefonisches Kaffeekränzchen" zur Verfügung stellen. Telefoniert wird von zu Hause aus, also im eigenen, gemütlichen Ambiente. Um auf diesen Dienst vorbereitet zu sein, findet am 12. Mai, 16 bis 18 Uhr, eine Online-Schulung statt. Wer Lust hat, sich hier zu engagieren, meldet sich bitte unter Telefon 02246 / 301630 oder per Mail bei  Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-MailSusan.Dietz(at)lohmar.de .


12.04.2021 - Verkehr, Baumaßnahmen

Nächtliche Vollsperrung der BAB 3 in Richtung Frankfurt

Eine Information der 'Autobahn GmbH Rheinland' :  Mittwochnacht (14./15.04.) von 22 Uhr bis 5 Uhr ist die Autobahn 3 in Fahrtrichtung Frankfurt zwischen der Anschlussstelle Lohmar und dem Autobahnkreuz Bonn / Siegburg voll gesperrt. Eine Umleitung (U 40) ab der Anschlussstelle Lohmar über die B 56 und die A 560 zur A 3 im Autobahnkreuz Bonn / Siegburg ist ausgeschildert. Im Rahmen der grundhaften Sanierung der A 3 führt die 'Autobahn GmbH Rheinland' in dieser Nacht eine Ebenheitsmessung auf der dort neu errichteten Fahrbahn durch. Hierfür ist eine Vollsperrung zwingend erforderlich.

Nächtliche Engpässe zwischen Kreuz Bonn / Siegburg und Lohmar in Fahrtrichtung Köln :  Montagnacht (12./13.04) und Dienstagnacht (13./14.04.), jeweils von 20 Uhr bis 5 Uhr, steht den Verkehrsteilnehmern auf der A 3 in Fahrtrichtung Köln zwischen dem Autobahnkreuz Bonn / Siegburg und der Anschlussstelle Lohmar nur eine von drei Fahrspuren zur Verfügung. Die 'Autobahn GmbH Rheinland' repariert in dieser Zeit die Fahrbahn.


11.04.2021 - Verkehr, Polizeimeldungen, Feuerwehr

Vollsperrung der L 288 nach schwerem Unfall im Sülztal

Für mehr als zwei Stunden mußte die Sülztalstraße heute nachmittag komplett gesperrt bleiben, nachdem sich gegen 16.40 Uhr ein schwerer Unfall kurz hinter der Stadtgrenze vor dem Rösrather Ortsteil Rambrücken ereignet hatte. Ein 91-jähriger Autofahrer, der die L 288 von Lohmar kommend befuhr, war aus ungeklärtem Grund mit seinem Mercedes auf die Gegenspur geraten, wo dieser das Heck eines VW-Transporters streifte und mit dessen geschlossenem Transportanhänger kollidierte.

Der schwer beschädigte Mercedes kam quer zur Fahrbahn zum Stillstand, der zweiachsige Anhänger wurde vom Zugfahrzeug getrennt und rollte seinerseits auf die Gegenfahrbahn. Einem dem Mercedes nachfolgenden Audi war damit der Weg versperrt, sein 60-jähriger Fahrer wich nach rechts aus. Das SUV überwand die Bordsteinkante und konnte erst auf einer ansteigenden Böschung zum Stehen gebracht werden.

Aufgrund der starken Verformungen der Mercedes-Limousine bestand die Gefahr, daß deren Fahrer eingeklemmt sein könnte. Aufgrund der unklaren Örtlichkeit - zunächst war der Unfall in Höhe der Burg Sülz gemeldet worden - wurden die Feuerwehren aus Lohmar und Rösrath alarmiert. Die Lohmarer Einheiten konnten den Einsatz aber noch auf der Anfahrt abbrechen. Glücklicherweise mußten auch die Rösrather Kameraden niemanden aus den Fahrzeugen befreien.

Zusätzlich waren zwei Notärzte und drei Rettungswagen zur Unfallstelle beordert worden. Der 91-jährige Mercedes-Fahrer mußte nach der Erstversorgung vor Ort mit schweren Verletzungen zum stationären Verbleib in ein Krankenhaus eingeliefert werden, seine 77-jährige Beifahrerin konnte dieses nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. Die beiden anderen Unfallbeteiligten blieben unverletzt. Alle drei Fahrzeuge sowie der Anhänger waren nicht mehr fahrtüchtig und mußten abgeschleppt werden. In Letzterem wurde ein weiterer PKW transportiert, der ebenfalls beschädigt wurde. (cs)


11.04.2021 - Gesundheit, Kreisverwaltung

Ungereimtheiten beim Impfgeschehen im Rhein-Sieg-Kreis

Nach wie vor veröffentlicht die Kreisverwaltung irreführende Zahlen zum Impffortschritt im Kreisgebiet, die die Situation geschönt erscheinen lassen. So wird behauptet, daß "mit Stand Freitag, 9. April, im Rhein-Sieg-Kreis 111.915 Personen mit der Erst- und Zweitimpfung geimpft wurden". Doch so viele Personen erhielten noch nicht einmal die Erstimpfung. Der Trick der Kreisverwaltung : die Erst- und Zweitimpfungen werden einfach zu einer Gesamtsumme zusammengefasst. Diese mißverständliche Vorgehensweise bestätigte die Pressestelle des Kreises vor kurzem auf unsere Anfrage (wir berichteten). Zumindest hätte es heißen müssen "wurden mit der Erst- oder Zweitimpfung geimpft".

Detailzahlen zu den Erst- oder Zweitimpfungen sowie den jeweils verwendeten Impfstoffen veröffentlicht die Kreisverwaltung im Gegensatz zu benachbarten Kreisen selbst nicht. Legt man die durchschnittliche Impfquote in Nordrhein-Westfalen zugrunde, ergibt sich anhand der angegebenen Gesamtzahl (111.915 Impfungen) folgendes Bild :  Ein Anteil von 73,2 Prozent Erstimpfungen entspräche rund 82.000 Personen, die mindestens einmal geimpft sind (13,7 % der RSK-Bevölkerung), 26,8 Prozent Zweitimpfungen rund 30.000 Personen, die vollständig geimpft sind (5 % der RSK-Bevölkerung). Demnach wären erst 82.000 (verschiedene) Personen überhaupt geimpft, nicht 112.000, wie die Zahl des Kreises suggeriert. Mit der Erst- und Zweitimpfung wären demnach nur 30.000 Menschen versorgt.
(Quelle Anteil Erst- und Zweitimpfungen in NRW :  Digitales Impfquoten-Monitoring / 'Robert-Koch-Institut', Stand 10.04.2021, 10 Uhr)

Vergleicht man die Zahlen mit dem Landesdurchschnitt in Nordrhein-Westfalen, hätten im Rhein-Sieg-Kreis bereits 91.800 Personen eine Erstimpfung erhalten müssen (15,3 % der Bevölkerung), 33.600 Personen davon auch die Zweitimpfung (5,6 % der Bevölkerung). Um den Landesdurchschnitt zu erreichen, hätten im Kreisgebiet also bereits 125.400 Impfdosen verabreicht werden müssen.
(Quelle der Prozentwerte für NRW :  impfdashboard.de / Bundesministerium für Gesundheit sowie übereinstimmend 'Robert-Koch-Institut', Stand jeweils 09.04.2021)

Doch ist die kommunizierte Gesamtzahl von bisher geleisteten knapp 112.000 Corona-Schutzimpfungen im Kreisgebiet überhaupt korrekt ?  Die für diesbezügliche Meldungen zuständige 'Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein' listet für den Rhein-Sieg-Kreis mit gleichem Datum (Stand 09.04.) viel niedrigere Zahlen auf. Demnach beträgt die Gesamtzahl der Impfungen nur 86.057, davon 55.697 Erstimpfungen (entspräche 9,3 % der RSK-Bevölkerung) und 30.360 Zweitimpfungen (5,1 % der RSK-Bevölkerung). Hier wird auch eine genaue Aufteilung nach Vakzin-Herstellern mitgeliefert :
'BioNTech / Pfizer' :  42.888 Erst- und 30.260 Zweitimpfungen
'AstraZeneca' :  11.138 Erstimpfungen, keine Zweitimpfung
'Moderna' :  1.671 Erst- und 100 Zweitimpfungen
(Quelle :  coronaimpfung.nrw / 'Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein', Stand 09.04.2021, 13 Uhr)

Dies ist nicht die einzige Fragwürdigkeit bezüglich des Impfgeschehens im Rhein-Sieg-Kreis. Für viel Unmut sorgte die in ganz Nordrhein-Westfalen einmalige Entscheidung, das Sonderkontingent an 'AstraZeneca'-Impfstoff (14.000 Dosen), das nur noch an Personen über 60 Jahren verabreicht werden darf, nicht über das Impfzentrum in Sankt Augustin, sondern ausschließlich über Hausarztpraxen (insgesamt rund 35 Schwerpunkt-Praxen) zu verimpfen. Damit konnten die Termine nicht mehr über das Online-Portal oder die Hotline der 'Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein' gebucht werden. Nach Schilderungen von Betroffenen wurden elektronische Anfragen dort abgewiesen, telefonische Nachfragen an die Arztpraxen verwiesen.

Das Ergebnis nach den Osterfeiertagen war ein Ansturm und unzählige Telefonanfragen bei den Hausärztinnen und Hausärzten, die überwiegend aber keinen Impfstoff erhielten und auch nicht rechtzeitig über die damit versorgten Schwerpunkt-Praxen informiert wurden, somit zumeist keine befriedigenden Auskünfte oder Hilfestellungen geben konnten. Der bei den impfwilligen Personen der betroffenen Altersgruppe der zwischen 60- und 79-Jährigen entstandene Unmut entlud sich in einem Shitstorm gegenüber Landrat Sebastian Schuster in den sogenannten Sozialen Medien und bei der Kreisverwaltung selbst.

Die zahlreichen Beschwerden führten zur nächsten Ungereimtheit. Wie der Landrat nach einer diesbezüglichen Anfrage der SPD- und FDP-Kreistagsfraktionen einräumen mußte, wurden zahlreiche der Beschwerdeführer mit Impfterminen versorgt, ohne daß diese den regulären Weg über die Hausarztpraxen gehen mußten, welche den begrenzten Impfstoff eigentlich nach einer Risikoabwägung unter den Patienten vergeben sollten. Statt dessen erhielten 200 Personen "chronologisch nach Mail-Eingang", so Schuster, eine Impf-ID - mit einer solchen kann man sich über das Online-Portal "rsk.impfsystem.de" für einen Termin im Impfzentrum registrieren.

Gedacht ist dieser Weg eigentlich für Angehörige besonders gefährdeter Berufe nach verschiedenen Priorisierungsgruppen. Landrat Sebastian Schuster spricht davon, sich "erstmalig und einmalig" dafür entschieden zu haben, "200 Termine kurzfristig und unbürokratisch an über 60-Jährige zu vergeben, um Lücken zu füllen". Die SPD-Kreistagsfraktion bezeichnet den Vorgang dagegen als "willkürliche Vergabe" von Impfterminen sowie "Impftermine erster und zweiter Klasse", die zu einem Vertrauensverlust der Bürger/innen führe. (cs)


10.04.2021 - Baumaßnahmen, Verkehr, Stadtverwaltung

Unterspülter Pfeiler sorgte für Sperrung der Aggerbrücke

Am gestrigen Freitag mußte die Fußgängerbrücke über die Agger gesperrt werden, die vom Donrather Dornheckenweg zum Wanderweg in Richtung Reelsiefen im Aggertal sowie einem Waldweg nach Wielpütz führt (wir berichteten). Ursächlich ist eine im Rahmen der regelmäßigen Bauwerksprüfung und einer nachfolgenden Schadensanalyse festgestellte teilweise Unterspülung des Gründungskörpers am Donrather Ufer, das einen der drei Betonpfeiler trägt. Auf diesem liegen die Doppel-T-Stahlträger auf, die zum Pfeiler der Flußmitte führen.

Unter Verkehrslasten, so das städtische Tiefbauamt, könne die Standsicherheit der Brücke nicht gewährleistet werden. Aus Gründen der Sicherheit wurde die sofortige Sperrung vorgenommen. Nun soll schnellstmöglich eine bauliche Ertüchtigung erfolgen, die die Standfestigkeit des Pfeilers wiederherstellt. Eine Zeitplanung konnte seitens der Stadtverwaltung noch nicht kommuniziert werden. (cs)


10.04.2021 - Polizeimeldungen

Polizei warnt vor betrügerischen Paketverfolgungs-SMS

Eine Information der Kreispolizeibehörde Rhein-Berg :  Die gefälschten SMS kündigen die Zustellung eines Pakets an und verlinken hierzu eine Paketverfolgung. Dieser SMS-Download-Link führt jedoch zu einer Schadsoftware mit erheblichen Gefahrenpotenzial. Einmal angeklickt, kapern die Kriminellen das Smartphone und verschicken zahlreiche SMS an andere Nutzerinnen und Nutzer weiter, um auf gespeicherte Passwörter zuzugreifen. Allein der Rheinisch-Bergische Kreis verzeichnet mittlerweile Anzeigen im zweistelligen Bereich, die Dunkelziffer dürfte jedoch wesentlich höher sein.

Die Masche betrifft nicht nur Android-User, auch 'iPhone'-Nutzer sind zunehmend betroffen. Apps können zwar nicht einfach so installiert werden, dennoch besteht durch eine aktuell bestehende Sicherheitslücke die Gefahr, dass über einen manipulierten Link Apple-Geräte kompromittiert werden können. Es wird dringend zum Update auf 'iOS 14.4.2' vom 26.03.2021 oder neuer geraten. Wer dem Link folgt, bekommt möglicherweise eine Seite mit der Nachricht "Ihr iPhone wurde gehackt. Alle Ihre Aktionen auf dem Gerät werden von einem Hacker verfolgt. Sofortiges Handeln ist erforderlich !" und wird gegebenenfalls auf eine App im App-Store geführt. Die App sollte auf keinen Fall installiert werden !

Um sich vor diesen Angriffen zu schützen, sollten Sie auf keinen Fall auf Links von unbekannten Absenderinnen und Absendern klicken. Wenn Sie eine sogenannte Smishing-SMS erhalten, heißt das nicht zwangsläufig, dass die Schadsoftware auf Ihrem Smartphone installiert ist. Solange Sie den Link nicht angeklickt und die App nicht installiert haben, kann noch nichts passiert sein.

Wenn Sie die App bereits auf ihrem Smartphone installiert haben, sollten Sie Folgendes tun :  Schalten Sie Ihr Smartphone in den Flugmodus. Informieren Sie Ihren Provider. Richten Sie die Drittanbietersperre ein. Prüfen Sie, ob durch die SMS bereits Kosten entstanden sind. Fragen Sie bei Ihrem Provider nach und bitten um einen Kostennachweis. Erstatten Sie Anzeige bei Ihrer örtlichen Polizeidienststelle. Bringen Sie dazu das Smartphone, gegebenenfalls Fotos vom Bildschirm, Kostennachweise und weitere relevante Informationen mit.


09.04.2021 - Polizeimeldungen, Verkehr

Polizei hat 'illegale Raser-, Poser- und Tunerszene' im Fokus

Eine Information der Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg :  Nachdem sich am letzten Samstag (03.04.) rund 200 Fahrzeuge aus der "illegalen Raser-, Poser- und Tunerszene" in einer öffentlichen Tiefgarage in Sankt Augustin getroffen hatten und dadurch eine massive Belästigung der Anwohner entstanden war, wurde das Treffen von der Polizei aufgelöst. Darüber hinaus wurden auch Verstöße gegen die Corona-Schutzregeln festgestellt und geahndet.

An den folgenden Ostertagen versuchten Mitglieder aus der Szene, sich im Zuständigkeitsbereich der Polizei im Rhein-Sieg-Kreis zu erneuten Treffen zu versammeln. Durch die angekündigte massive Polizeipräsenz an den potentiellen Treffpunkten kamen weitere Treffen nicht zustande. Die erkannten Fahrzeuge der Szene und deren Fahrer wurden kontrolliert und erhielten Platzverweise.

Nach polizeilichen Erkenntnissen hat die Szene weitere Treffen im Rhein-Sieg-Kreis geplant. Darauf ist die Polizei Rhein-Sieg eingestellt und wird am kommenden Wochenende wieder verstärkt kontrollieren. Durch die starke polizeiliche Präsenz an den bekannten Treffpunkten und den hohen Kontrolldruck sollen die Beeinträchtigungen für die Allgemeinheit sowie mögliche Gefahren für Leib und Leben nachdrücklich bekämpft werden. Dabei arbeitet die Polizei mit den Ordnungsbehörden eng zusammen.

Bei den Kontrollen der Szenemitglieder durch besonders geschulte Polizistinnen und Polizisten der Direktion Verkehr liegt der Fokus auf dem Fahrerlaubnis- und Zulassungsrecht mit der möglichen Folge der Beschlagnahme von Führerscheinen und Fahrzeugen. Grundlage für das Einsatzkonzept ist der seit vielen Jahren praktizierte und erfolgreiche Maßnahmenkatalog des Polizeipräsidiums Köln.


09.04.2021 - Baumaßnahmen, Verkehr, Stadtverwaltung

Sperrung der Fußgänger-Aggerbrücke am Dornheckenweg

(Archivfoto : rhein-sieg.info)

Nach der Hängebrücke zwischen Donrath und Heppenberg (nach Ertüchtigung vorerst wieder benutzbar, Neubau geplant) und der Holzbrücke zwischen Agger und Honsbach (endgültig gesperrt, Neubau projektiert) ist nun die dritte Fußgänger-Brücke über die Agger von aufgetretenen Schäden betroffen. So mußte die Brücke zwischen dem Dornheckenweg in Donrath und dem Wanderweg nach Reelsiefen kurzfristig gesperrt werden, wie die Stadtverwaltung mitteilt :

Eine Information des städtischen Tiefbauamtes :  Die Stadt Lohmar musste die Brücke über die Agger in Donrath am Dornheckenweg sperren. Grund waren aktuelle Erkenntnisse einer Bauwerksprüfung, die die Stadt Lohmar regelmäßig an ihren Brücken durchführen lässt. Im Rahmen dieser Prüfung wurde - neben der Brücke bei Naafshäuschen - auch hier eine weitergehende, objektbezogene Schadensanalyse erforderlich. Diese vertiefende Untersuchung ist vorzunehmen, wenn im Zuge der Bauwerksprüfung eine zweifelsfreie Schadensbewertung nicht möglich ist.

Die Untersuchungen am Gründungskörper des Brückenpfeilers ergaben, dass die vorliegende Flachgründung aus Natursteinen durch Ausspülungen gefährdet ist. Die abschließende Schadensanalyse kam zu dem Ergebnis, dass die Standsicherheit der Brücke unter Verkehrslasten nicht garantiert werden kann.

Das Tiefbauamt der Stadt Lohmar hat eine Umleitung entlang der Bundesstraße B 484 eingerichtet und prüft eine schnellstmögliche bauliche Ertüchtigung, insbesondere mit Blick auf die ausgewiesenen Fahrrad- und Wanderrouten. Die nächstgelegenen Querungs-Mglichkeiten befinden sich nördlich in Höhe Kreuznaaf und südlich in Höhe Heppenberg. Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis.


08.04.2021 - Landesregierung, Schulen, Gesundheit

Schulen starten nach den Osterferien mit Distanzunterricht

Eine Information des NRW-Ministeriums für Schule und Bildung :  Ab dem kommenden Montag werden alle Schulen in Nordrhein-Westfalen in den Schulbetrieb nach den Osterferien zunächst für eine Woche im Distanzunterricht starten.

"Das bis dato immer noch unsicher einzuschätzende und schwer zu bewertende Infektionsgeschehen nach der ersten Osterferienwoche und dem Osterfest mit diffusen Infektionsausbrüchen erfordert eine Anpassung des Schulbetriebes in der kommenden Woche. Deswegen hat die Landesregierung für alle Schulformen und alle Schülerinnen und Schüler entschieden, begrenzt für die eine Woche nach den Osterferien, Distanzunterricht vorzusehen. Ausgenommen bleiben die Schülerinnen und Schüler in den Abschlussklassen der Sekundarstufe I und der Sekundarstufe II inklusive der Qualifikationsphase 1, die sich weiterhin auch im Präsenzunterricht auf die Prüfungen vorbereiten können", so Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer.

Ab dem 19. April soll der Unterricht an den Schulen dann - sofern es das Infektionsgeschehen zulässt - wieder mit Präsenzanteilen (Wechselunterricht) fortgesetzt werden. Die Durchführung des Präsenzunterrichts ab diesem Zeitpunkt erfordert weiterhin unsere strengen Vorgaben zur Hygiene und zum Infektionsschutz sowie ein Fortschreiten des Impfens. Dies soll auch durch ein Vorziehen der Impfungen für Grundschul-Lehrerinnen und -Lehrer, die bislang noch keine Impfung erhalten haben, erfolgen.


08.04.2021 - Gesundheit, Recht, Kreisverwaltung, Landesregierung

Aufhebung der Corona-'Notbremse' für den Kreis erwartet

Mit Wirkung vom 29. März wurde in Nordrhein-Westfalen der Passus einer "Notbremse" in die Corona-Schutzverordnung aufgenommen. Diese nahm vorherige Lockerungen des schon seit November andauernden Shutdowns zurück, wenn die 7-Tages-Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt für drei Tage in Folge über dem Wert von 100 liegt. Für den Rhein-Sieg-Kreis wurde von dieser "Notbremse" Gebrauch gemacht, auch wenn die maßgeblichen, dem 'Landeszentrum für Gesundheit NRW' (LZG) gemeldeten Daten zuvor nur an zwei aufeinander folgenden Tagen über dem Schwellenwert lagen.

Seit dem 1. April liegt die 7-Tages-Inzidenz wieder durchgehend unter der 100er-Marke. Nach der damaligen Corona-Schutzverordnung hätte die "Notbremse" schon nach drei Tagen wieder gelockert werden müssen. Allerdings hat die Landesregierung die Verordnung mit Wirkung vom 7. April kurzerhand verändert und die dafür notwendige Anzahl Tage von drei auf mindestens sieben erhöht. Zudem müsse die Tendenz des Inzidenzwertes stabil nach unten weisen. Dies geschah, damit die nicht repräsentativen Osterfeiertage die Werte nicht beeinflussen. Somit konnte die "Notbremse" zunächst in keinem einzigen betroffenen Landkreis NRWs aufgehoben werden.

Für den Rhein-Sieg-Kreis ist die "Notbremse" aber auch unter den verschärften Bestimmungen nicht mehr zu halten. Die 7-Tages-Inzidenz liegt nun schon den achten Tag in Folge unter dem Schwellenwert von 100. Auch die Tendenz ist - wie in der Verordnung gefordert - eindeutig rückläufig, der Wert ist nämlich fast kontinuierlich auf heute 61,9 abgesunken.

Bei einer Aufhebung der "Notbremse" darf der Handel wieder nach Terminvereinbarung für jedermann öffnen ("Click & Meet"), die "Test-Option" der "Notbremse" eines tagesaktuellen negativen Corona-Tests ist dann nicht mehr notwendig. Außerdem würden die Kontaktbeschränkungen wieder gelockert, statt den Mitgliedern eines Haushaltes mit einer haushaltsfremden Person dürfen dann wieder bis zu fünf Personen aus zwei Haushalten zusammenkommen (Kinder bis 14 Jahre werden jeweils nicht mitgezählt).

Bislang wurde die Anordnung der "Notbremse" für das Kreisgebiet jedoch noch nicht außer Kraft gesetzt. Sobald dies geschieht, tritt die Aufhebung am Tag nach ihrer Verkündung durch das Landes-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Kraft. (cs)


08.04.2021 - Vereine, Sport, Personen

Trendsport 'Powerhooping' beim Turnverein Donrath

Allison Köller - (Foto : privat)

Eine Information des 'Turnverein Donrath' :  Wir gratulieren Allison Köller zur erfolgreich abgeschlossenen Prüfung zum "Powerhoop Instructor". Sie bietet in NRW als erste ausgebildete "Powerhoop"-Trainerin Kurse im Turnverein Donrath an. "Powerhoop" ist ein Ganzkörper-Workout mit einem auffallend gewichteten Fitness-Hula-Hoop-Reifen, der die Taille schlanker macht und die Rumpfmuskulatur kräftigt.

Das Workout strafft den Bauch, kräftigt die Muskeln im unteren Rückenbereich und Abdomen und sorgt für eine straffe Gesäßmuskulatur, Hüften und Oberschenkel. Powerhooping bietet ein ausgewogenes, symmetrisches Training der Rumpfmuskulatur und unterstützt so die Stabilität und Ausrichtung der Wirbelsäule. Es ist für alle Altersgruppen geeignet.

Zurzeit bietet der Turnverein Donrath montags einen Livestream-Kurs über "Zoom" an. Bei Wiedereröffnung der Hallen werden sowohl für Kinder als auch Erwachsene Kurse angeboten werden können. Interessenten wenden sich bitte an Allison :  Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailallisonk(at)hotmail.de .


08.04.2021 - Vereine, Natur, Soziales

Aufforstungs-Aktion - aus 1.000 wurden 3.000 Bäume

(Foto : 'HGV Lohmar')

Eine Information des Heimat- und Geschichtsverein Lohmar :  Erfolgreich abgeschlossen wurde vom HGV das Projekt "1000 Bäume für Lohmar". Nach einer Spendenaktion in der Vorweihnachtszeit 2019 durch den HGV, in Zusammenarbeit mit Vereinen und vielen Einzelspendern, konnten insgesamt 3.000 Bäume angeschafft werden. Entstanden ist im Lohmarer Wald bereits im Frühjahr 2020 ein ansehnlicher HGV-Pflanzgarten mit einem für Insekten ausgerichteten Blühstreifen und einem breit angelegten Strauch- und Baumstreifen.

Ein neu angelegter Rundweg führt vorbei an einer Infotafel, einem Insektenhotel und an vielen Schildern, die die gepflanzten Bäume und Sträucher benennen. Der Pflanzgarten wird sehr gut von Spaziergängern, Kindergruppen und sogar gerne von Geocachern angenommen. Am letzten März-Wochenende 2021 wurden nun die letzten Bäume unter den zu beachtenden Corona-Verhaltensregeln gepflanzt. Der HGV ist zuversichtlich, dass die insgesamt über 20 unterschiedlichen Laubbaum- und Straucharten gut mit den sich verändernden Klimabedingungen zurechtkommen und im Zusammenspiel mit einer natürlichen Naturverjüngung in Zukunft einen gesunden und überlebensfähigen Mischwald bilden werden. Zudem leisten die neu gepflanzten Bäume in der Zukunft einen wichtigen Beitrag zur CO2- Bindung und Sauerstofferzeugung.


07.04.2021 - Feuerwehr, Polizeimeldungen

Frau rettete sich bei Wohnungsbrand in Weegen vom Balkon

In der vergangenen Nacht kam es erneut zu einem folgenschweren Brand auf dem Breidter Rücken. In diesem Falle war der Ortsteil Weegen betroffen. Gegen 3.10 Uhr wurden die Feuerwehrleute der Standorte Breidt, Birk und Lohmar über ihre Funkempfänger und zusätzlich Sirenen alarmiert. Höchste Eile war geboten, da bezüglich eines Wohnungsbrandes auch gemeldet worden war, daß Menschenleben in Gefahr seien.

In einer Wohnung im ersten Obergeschoß eines Mehrfamilienhauses an der Dr.-Kallen-Straße am Ortseingang von Weegen war aus noch unklarem Grund ein Feuer ausgebrochen, das sich schnell zu einem Vollbrand der Räumlichkeiten entwickelte. Die Bewohnerin hatte keine Chance mehr, zur Wohnungstür und damit ins Treppenhaus zu gelangen. Sie rettete sich auf den Balkon, laut Feuerwehr mit den Flammen im Rücken. Um sich aus der Gefahrenzone zu bringen, kletterte oder sprang sie vom Balkon. (cs)


06.04.2021 - Baumaßnahmen

Baufortschritte am neuen 'Agnes-Schmitz-Weg' in Breidt

Im vergangenen Jahr wurde seitens der Politik die Benennung einer neuen Wohnstraße im Südosten der Ortschaft Breidt nach der früheren Lehrerin Agnes Schmitz (1931-1996) der örtlichen Volksschule beschlossen. Mittlerweile ist die Bezeichnung auch vor Ort erkenntlich, das Straßenschild, das den "Agnes-Schmitz-Weg" ausweist, wurde installiert. Ein Zusatzschild informiert kurz über den beruflichen Hintergrund der Namensstifterin.

Aber nicht nur das Schild wurde aufgestellt, auch die vier Grundstücke auf der Nordseite der nur rund 100 Meter langen Straße sind bereits bebaut. Hier entstehen - schon deutlich über den Rohbaustatus fortgeschritten - vier Doppelhäuser mit acht Wohneinheiten. (cs)

Nähere Infos zum Hintergrund aus unserer Meldung vom 18.06.2020 :


06.04.2021 - Wetter

Der Ostermontag - ein Apriltag wie aus dem Bilderbuch

Nachdem in der Vorwoche noch 20 Crad Celsius erreicht wurden, machte der Ostermontag dem April wettertechnisch alle Ehre. Das Geschehen wechselte praktisch im Halbstundentakt. Wieder und wieder folgte auf Schneeregen Sonnenschein, auf stürmische Böen absolute Windstille. Zwischendurch war auch noch Hagel zu verzeichnen und Donnergrollen eines Gewitters zu vernehmen. Passend zum zumeist löchrigen Wolkenhimmel war auch das lokale Geschehen : An einem Ort breitete sich eine geschlossene, wenn auch dünne Schneedecke aus, nur zwei Kilometer entfernt zeugten grüne Wiesen und intensiver Sonnenschein vom Frühling - ein Apriltag wie aus dem Bilderbuch. Die nächsten Tage ist übrigens mit ähnlich wechselhaftem Wetter zu rechnen. (cs)


05.04.2021 - Kreisverwaltung, Gesundheit

Kreis erläutert Vorgehen bei 'AstraZeneca'-Impfkontingent

Im Rhein-Sieg-Kreis werden die nicht mehr für unter 60-Jährige verwendbaren und damit für ältere Jahrgänge freigegebenen Impfdosen des britisch-schwedischen Herstellers 'AstraZeneca' nicht über das Online-Buchungssystem der 'Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein' vergeben, sondern sollen über die Hausärzte verimpft werden. Nach vielfacher Kritik an dieser gegenüber anderen Städten und Kreisen abweichenden Regelung reagiert Landrat Sebastian Schuster mit einer Erläuterung der Vorgehensweise :

Eine Information der Kreisverwaltung :  Die Entscheidung des Rhein-Sieg-Kreises, das Sonderkontingent des 'AstraZeneca'-Impfstoffes dezentral zu verimpfen, hat zu sehr unterschiedlichen Reaktionen geführt. Deshalb erläutert Landrat Sebastian Schuster an dieser Stelle noch einmal, welche guten Gründe für den gewählten Schritt sprechen :

"Nachdem wir am Donnerstag vom Land darüber informiert wurden, dass für den Rhein-Sieg-Kreis ein Sonderkontingent 'AstraZeneca' von 14.000 Dosen für Ü 60-jährige Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung gestellt werden kann, haben wir uns gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung dazu entschieden, die Verimpfung dezentral vorzunehmen. Das hat mehrere praktische Gründe.

Eine Verimpfung in unserem Impfzentrum in Sankt Augustin hätte auf die Schnelle nicht funktioniert, da die Kapazitäten dort bis zum 18. April ausgelastet sind; wir hätten insgesamt sechs Wochen benötigt, um die Menge Impfstoff an die Menschen zu bringen. Genau aus diesem Grund habe ich die dezentrale Impfung, die im 15. Erlass des Landes auch ausdrücklich aufgeführt ist, auch weiterverfolgt.


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Stand : 16.04.2021

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