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Mittwoch, 2. Dezember 2020

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Aktuelle Nachrichten

02.12.2020 - Gesundheit, Kreisverwaltung

Lohmar verzeichnet zwei weitere Todesfälle mit 'COVID-19'

Die Infektionszahlen mit dem "SARS-CoV-2"-Virus in Lohmar und dem Rhein-Sieg-Kreis haben den Höhepunkt aus dem November überwunden. Lokal sind derzeit aber noch 52 Personen akut infiziert, soweit dies durch einen positiven PCR-Test bestätigt wurde. Seit Pandemie-Beginn im März summieren sich die Fälle nun auf genau 400, wovon 344 als wieder genesen gelten. Wer nachrechnet erkennt, daß eine Differenz von vier Fällen verbleibt :  Zusätzlich zu den beiden Todesfällen aus dem Frühjahr sind heute zwei weitere Verstorbene für das Stadtgebiet vermeldet worden.

Kreisweit wurden heute drei neue "Rekordmarken" überschritten. Die Gesamtzahl überstieg mit aktuell 8.105 eine weitere 1.000er-Marke, ebenso die Anzahl der Genesenen mit nunmehr 7.048. Bedenklich ist der starke Anstieg der in Zusammenhang mit der "COVID-19-"-Erkrankung verstorbenen Patienten in den jüngsten Tagen. Deren Zahl erreichte heute den Stand 100, dies sind 19 mehr als noch vor einer Woche.

Den fünften Tag in Folge unterhalb von 1.000 bewegt sich die Zahl der akut Infizierten im Kreisgebiet, Stand heute sind es 957. Die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt dabei weiterhin auf hohem Niveau. Nach einem zwischenzeitlichen Absinken auf 109 am Samstag ist er wieder auf 139,2 angestiegen. (cs)


01.12.2020 - Kreisverwaltung, Gesundheit

Impfzentrum des Kreises in Sankt Augustiner Kinderklinik

Eine Information der Kreisverwaltung :  Landrat Sebastian Schuster und die Geschäftsführerin der 'Asklepios'-Kinderklinik in Sankt Augustin, Stefanie Wied, sind sich schnell einig geworden :  Die 'Asklepios'-Kinderklinik ist ein hervorragender Standort für das künftige Impfzentrum des Rhein-Sieg-Kreises.

"Ich freue mich, dass wir einen so zentralen Standort gefunden haben, der die nicht unerheblichen Anforderungen des Landes an ein solches Objekt voll und ganz erfüllt", so Landrat Schuster anlässlich der telefonischen Pressekonferenz im Siegburger Kreishaus. "Ganz wichtig ist mir auch, dass es uns hiermit gelungen ist, etwas für den Erhalt des Sankt Augustiner Standortes zu tun."

"Als Kinderklinik und Teil des 'Asklepios'-Konzerns sind wir stolz, dass wir bei dieser für die Gesellschaft sehr wichtigen Aufgabe bei der Bekämpfung der Pandemie aktiv einen Beitrag leisten können. Wir danken Landrat Schuster für den Schulterschluss mit der 'Asklepios'-Kinderklinik Sankt Augustin", fügt Stefanie Wied, Geschäftsführerin der Klinik seit 1.10.2020, hinzu.

Durch das Land waren alle Kreise und kreisfreien Städte aufgefordert, in kürzester Zeit ein Impfzentrum inklusive mobiler Impfteams zu errichten und zu betreiben. Bei der Standortauswahl galt es folgende Anforderungen zu berücksichtigen :  verkehrsgünstige Anbindung sowie Anschluss an den ÖPNV, ausreichend Parkplätze,  sicher gegen den Zutritt Unbefugter, barrierefrei, separate Anlieferungsfläche, gut zu reinigende Innenausstattung

Alle diese Voraussetzungen liegen bei der 'Asklepios'-Kinderklinik vor. Für den Impfablauf nutzt der Rhein-Sieg-Kreis die dritte und sechste Etage des Haupthauses - weitere Büroflächen für Verwaltungsaufgaben sowie Lagerräume für Verbrauchsmaterialien sind vorhanden. Besonders günstig ist, dass die bauliche Infrastruktur mit Behandlungs- und Arztzimmern bereits zur Verfügung steht. "Das hilft wegen der Kürze der Zeit, in der das Impfzentrum aufgebaut werden muss, ganz erheblich", erläutert Landrat Schuster. Ganz wichtig ist, dass die Patienten- und Besucherströme der Kinderklinik durch das Impfzentrum nicht berührt werden. Die Örtlichkeiten sind so ausgelegt, dass dort maximal 2.000 Menschen pro Tag geimpft werden können.

Die Organisation einer solchen Einrichtung ist nicht nur organisatorisch, sondern auch personell eine große Herausforderung. "Wir haben hier eine Herkules-Aufgabe zu bewältigen. Das geht nur, weil alle Leistungsträger im Bevölkerungsschutz an einem Strang ziehen und sich gegenseitig unterstützen", lobt der Landrat. Mit dem 'Deutsches Rotes Kreuz', der 'Johanniter Unfallhilfe' und dem 'Malteser Hilfsdienst' wurden bereits erste Gespräche geführt. Darüber hinaus kommt der Kassenärztlichen Vereinigung eine wesentliche Roll bei der Impfdurchführung zu.


01.12.2020 - Feuerwehr, Umwelt

Minibagger stürzte nahe Honsbach in die Agger - Ölalarm

Ein Großaufgebot an Einsatzkräften und Material brachte die Freiwillige Feuerwehr heute auf, nachdem gegen 10.30 Uhr ein Arbeitsunfall zwischen den Ortsteilen Bachermühle und Honsbach gemeldet worden war. Bei Gehölzpflege-Arbeiten am Ostufer der Agger war ein Minibagger umgestürzt und teilweise im Fluß gelandet. Der Fahrer konnte das Arbeitsgerät unverletzt verlassen, doch auf der Oberfläche der Agger waren leichte Ölspuren auszumachen.

Zuvor war man damit beschäftigt, Astwerk der Baumreihe in der Uferzone zu lichten und gleich vor Ort zu häckseln. Der Unfall geschah offenbar, als der Minibagger mit einem Greifer an seinem Arm einen größeren Baum umklammerte, während dieser in Bodennähe abgesägt wurde. Dabei muß der Baum in Richtung Fluß gekippt sein und den leichten Bagger mit zur Seite gerissen haben. Der unter Wasser liegende Baggerarm war immer noch mit dem Stamm verbunden. (cs)


01.12.2020 - Stadtverwaltung, Personen, Soziales

Pfarrbesuchsdienst der katholischen Kirche ausgezeichnet

Bürgermeisterin Claudia Wieja (links) überreichte die Dankschön-Urkunde im Beisein von Nathalie Welzel, Engagementförderin der Kirchengemeinde (2. von links), stellvertretend für alle Mitglieder der Pfarrbesuchsdienste, an (von links nach rechts) Marlis Höck, Ludger Jung, Anette Jung, Maria Bruhn, Eva Breidenbach und Orlanda Seemann - (Foto : Stadt Lohmar)

Eine Information des städtischen Hauptamtes :  Im Dezember ehrt die Stadt Lohmar den Pfarrbesuchsdienst der katholischen Kirchengemeinde Lohmar und zeichnet die Gruppe für ihren Einsatz gegen die Vereinsamung älterer Menschen mit dem Ehrenamt des Monats aus.

Die Mitglieder der Pfarrbesuchsdienste Wahlscheid / Neuhonrath, Scheiderhöhe und Lohmar-Ort besuchen rund 400 Seniorinnen und Senioren ab 80 Jahren zum Geburtstag, an Weihnachten und an Ostern. "Auf dich habe ich schon gewartet", hört Anette Jung oft, wenn sie an den Türen klingelt. Sie ist seit 2008 beim Pfarrbesuchsdienst und koordiniert die Besuche für Wahlscheid und Neuhonrath sowie die umliegenden Orte. Etwa 26 Frauen und Männer besuchen hier rund 320 ältere Menschen. Auch Ehemann Ludger und der 20-jährige Sohn André unterstützen die Gruppe.

In Scheiderhöhe und Umgebung koordiniert Eva Breidenbach die Besuche. Treue Unterstützung erhält sie dabei von Marlis Höck und zwei weiteren Frauen. Ältestes Mitglied des Besuchsdienstes in Lohmar-Ort ist die 87-jährige Maria Bruhn. Sie unterstützt den Besuchsdienst, gemeinsam mit sechs Frauen, seit 20 Jahren. Grundsätzlich nehmen sich die engagierten Besucher/innen vor allem an Geburtstagen viel Zeit. Unter einer Stunde gehen sie dann selten und die Seniorinnen und Senioren haben Gelegenheit zu erzählen.

In der aktuellen Corona-Pandemie sind die Möglichkeiten der Besuche schwer geworden :  Meist bleibt es bei einem kurzen Gespräch vor der Tür. "Aber wir waren da, das hilft den Menschen schon sehr", erzählt Anette Jung. Manchmal werden die Gespräche dann am Telefon fortgesetzt. "Nach den Besuchen bin ich immer glücklich und froh, mir die Zeit genommen zu haben", erzählt Marlis Höck. "Bei mir zu Hause ist immer viel los. Die Begegnungen holen mich aus dem Alltag raus und geben mir viel zurück."

Jetzt freuen sich die Seniorinnen und Senioren wieder über die Weihnachtsbesuche. Oft heißt es dann : "Komm doch kurz rein, nur fünf Minuten." "Das aktuell ablehnen zu müssen tut weh", weiß Anette Jung. Auch das gemütliche Beisammensein aller Besuchsdienst-Mitglieder fällt in diesem Jahr leider aus.

Die Beteiligung am Besuchsdienst erfolgt ganz zwanglos : Jeder besucht so viele Personen wie er möchte. Die Gruppen freuen sich immer über neue Mitglieder. Bei Interesse melden Sie sich bei Nathalie Welzel, Engagementförderin bei der katholischen Kirchengemeinde 'Sankt Johannes Lohmar', E-Mail :  Öffnet ein Fenster zum Versenden einer E-Mailnathalie.welzel(at)katholische-kirche-lohmar.de


01.12.2020 - Stadtverwaltung, Personen, Politik

Lohmar sucht neue/n Beigeordnete/n für das Sozialdezernat

Ende Februar 2021 endet nach 16 Jahren die zweite Wahlperiode des städtischen Beigeordneten Michael Hildebrand, der im Anschluß in den Ruhestand treten wird. Diese Gelegenheit will die Stadtverwaltung zu einer Neuorganisation der Dezernats-Zuordnung nutzen.

Peter Madel, der 2015 zum Ersten Beigeordneten gewählt wurde, ist bislang überwiegend mit den Aufgaben des Sozialdezernates betraut - er ist für das Amt für Bildung, Soziales, Kultur und Sport sowie für das Amt für Jugend und Familie zuständig, hat andererseits aber auch das Amt für Immobilienwirtschaft unter sich. Nun aber wolle man ein klares Sozial-Dezernat und ein klares technisches Dezernat schaffen, erläuterte Bürgermeisterin Claudia Wieja die Planungen bei der gestrigen Sitzung des Haupt- und Finanz-Ausschusses.

Daher werde Peter Madel zukünftig neben der Immobilienwirtschaft auch die anderen technischen Bereiche übernehmen. Im Themenfeld der Stadtentwicklung wäre er ohnehin schon in der Vergangenheit tief involviert gewesen. Zusätzlich soll er die Geschäftsführung der Stadtwerke von Michael Hildebrand übernehmen und könne daher noch vor dem Wechsel in diesen neuen Bereich eingearbeitet werden.

Dementsprechend wird für den Bereich des Sozialdezernats ein/e neue/r Beigeordnete/r gesucht. Laut Bürgermeisterin bestünden auch höhere Chancen, eine/n Sozialdezernentin/en zu finden als eine/n technische/n Dezernentin/en. Aus den Reihen des Haupt- und Finanz-Ausschusses wurde der neue Zuschnitt der Dezernate einhellig begrüßt. Das Gremium entschied einstimmig, dem Stadtrat zu empfehlen, die Beigeordneten-Stelle entsprechend auszuschreiben, um sie zum 1. März 2021 neu besetzen zu können. Das zukünftige Dezernat umfaßt die Ämter für Jugend und Familie, für Bildung, Soziales, Kultur und Sport sowie das Ordnungsamt.

Peter Madel betonte, der im Verwaltungsvorstand intensiv besprochene Neuzuschnitt sei im Einvernehmen erfolgt, auch wenn er einen liebgewonnenen Aufgabenbereich abgeben werde. Falls die Stelle der/s neuen Wahlbeamtin/en nicht zum Stichtag besetzt werden könne, soll Peter Madel übergangsweise weiterhin als Ansprechpartner für den Sozialbereich fungieren. (cs)


01.12.2020 - Verkehr, Baumaßnahmen

Bauarbeiten am Radweg im Sülztal mit zwei Tagen Verzug

Wetterbedingt verschiebt sich der Wechsel der Bauabschnitte bei der Sanierung des Radwegs entlang der Sülztalstraße (L 288). Wie der 'Landesbetrieb Straßen NRW' als Bauherr soeben (8.30 Uhr) mitteilte, dauern die Arbeiten am zweiten Bauabschnitt (Rösrath-Rambrücken bis Ampelkreuzung Gewerbegebiet Burg Sülz) länger als geplant und können erst im Laufe des heutigen Tages abgeschlossen werden.

Die ursprünglich für den heutigen Dienstag angekündigten Arbeiten am dritten Bauabschnitt zwischen der Ampelkreuzung und dem Weiler Bach mit der Sperrung des dortigen Geh- und Radwegs (wir berichteten) beginnen nun erst am Donnerstag (03.12.) und werden voraussichtlich bis kommenden Montag (07.12.) andauern. (cs)


29.11.2020 - Verkehr, Baumaßnahmen

Sperrung des Radwegs im Sülztal zum dritten Bauabschnitt

Geh- und Radweg der L 288 im Abschnitt an der Burg Sülz - (Archivfoto)

Im Rahmen der seit dem 16. November andauernden Sanierung des Geh- und Radwegs entlang der Landesstraße 288 im Sülztal wurden zunächst zwei Bauabschnitte auf überwiegend Rösrather Gebiet zwischen Rösrath-Scharrenbroich (Autobahnzufahrt) über Rambrücken bis zur Ampelkreuzung am Gewerbegebiet Burg Sülz bearbeitet. Von Dienstag (01.12.) bis voraussichtlich Samstag (05.12.) wechseln die Arbeiten zum dritten von fünf Bauabschnitten, der von der Ampelkreuzung vorbei an der Burg Sülz bis zum Weiler Bach reicht (Abzweig nach Kellershohn / Muchensiefen).

Der Geh- und Radweg wird daher auf dem rund 700 Meter langen Abschnitt gesperrt, nur die Haltestelle "Krewelshof" (Buslinie 556) bleibt von Nordwesten aus erreichbar. Eine Umleitungsroute wird mit gelben Hinweisschildern vom Weiler Bach über die gleichnamige Straße und die Kellershohner Straße bis zur Rückseite der Burg Sülz, von dort über den Verbindungsweg zum Gewerbegebiet und die dortige Straße 'An der Burg Sülz' zur Ampelkreuzung an der L 288 ausgeschildert, ebenso in Gegenrichtung.

Für den Fahrzeugverkehr auf der Sülztalstraße (L 288) soll es - nur außerhalb der Stoßzeiten - zu Einschränkungen kommen, indem nur ein Fahrstreifen zur Verfügung steht. Mobile Ampeln regeln den Verkehr dann wechselseitig. (cs)


28.11.2020 - Gesundheit, Kreisverwaltung

Infektionsgeschehen leicht rückläufig, in Lohmar deutlicher

Bundesweit überschritten die Infektionen mit dem "SARS-CoV-2"-Virus - soweit nach Test bestätigt - in dieser Woche die Millionen-Marke. Die Anzahl der Neuinfektionen war dabei geringfügig rückläufig, im Wochenmittel waren es gut 17.900 Fälle täglich. In der Vorwoche waren es im Schnitt noch über 18.400, was einem Rückgang von 2,6 Prozent entspricht. Die 7-Tages-Inzidenzzahl pro 100.000 Einwohner liegt am heutigen Samstag bei 136. Der 7-Tages-Reproduktionswert beträgt aktuell 0,96, das heißt 100 Infizierte stecken 96 weitere an.

Im Rhein-Sieg-Kreis war der Rückgang der Zahlen deutlicher. Hier waren es durchschnittlich 99 Neuinfektionen täglich gegenüber 148 in der Vorwoche (minus 33 Prozent). Stand Samstag hat sich die Gesamtzahl der Infektionen auf 7.646 erhöht, die der Genesenen auf 6.579. Die Zahl der kreisweiten Akutfälle ist mit 980 auf den niedrigsten Stand seit zehn Tagen zurückgegangen. Innerhalb einer Woche sind aber neun Betroffene an oder in Kombination mit der "COVID-19"-Krankheit verstorben. Der 7-Tages-Inzidenzwert ist mit 109,0 sogar der niedrigste seit Mitte November.

Zum Wochenausklang wurden wieder Detailzahlen veröffentlicht. Demnach gibt es derzeit (Stand Freitag) kreisweit 32 verschiedene "Ausbruchsgeschehen" in Pflege- und Betreuungs-Einrichtungen oder Kliniken, wovon insgesamt 404 Personen betroffen sind, im Durchschnitt also 12,6 pro Einrichtung. Außerdem werden Fälle aus 63 Schulen mit 125 Infizierten sowie 23 Kindertagesstätten mit 27 Infizierten gemeldet. Weiterhin gibt es 137 Fälle, die Infektions-Geschehen in acht verschiedenen Gewerbebetrieben zuzuordnen sind.

In Lohmar sind - seit dem letzten hier veröffentlichten Zwischenstand am Montag - innerhalb von fünf Tagen 32 Neuinfektionen hinzugekommen, die Gesamtzahl beträgt nun 381, die der Genesenen 327 (plus 64). Somit ist die Akutzahl (bei zwei Todesfällen im Frühjahr) von 84 auf derzeit 52 deutlich gesunken. Lokal sind jedoch - in Steigerung zur Vorwoche - nun schon zwei Pflege- oder Betreuungs-Einrichtungen und vier Schulen betroffen. In Kindertagesstätten liegt dagegen aktuell kein Fall mehr vor. Die detaillierten Fallzahlen hierzu werden nicht bekanntgegeben. (cs)


28.11.2020 - Feuerwehr, Technik

Feuerwehr bildete neue Maschinisten für Löschfahrzeuge aus

Eine Information der Freiwilligen Feuerwehr Lohmar :  Parallel zur Grundausbildung führte die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Lohmar auch einen Lehrgang "Maschinist für Löschfahrzeuge" durch. Unter der Leitung von Brandinspektor David Hunjet lernten die 14 Teilnehmer die nötigen Fertigkeiten, um zukünftig die Löschfahrzeuge im Einsatz bedienen zu können.

Die Ausbildung umfasste in 36 Stunden sowohl theoretische als auch praktische Einheiten. Ein besonderes Augenmerk galt hierbei der Bedienung der Feuerlösch-Kreiselpumpen. Zum Abschluss erfolgte deshalb eine gemeinsame Übung mit dem achtköpfigen Ausbilderteam, bei der eine Wasserförderung über eine lange Wegestrecke durchgeführt wurde.


28.11.2020 - Stadtverwaltung, Vermischtes

24 Adventsmotive lassen das Lohmarer Rathaus erstrahlen

Leuchtender Adventskalender im Jahr 2018 - (Archivfoto : rhein-sieg.info)

Eine Information der Stadtverwaltung :  Bereits im sechsten Jahr in Folge realisiert die Stadtverwaltung nun den leuchtenden Adventskalender am Rathaus :  24 Motive werden, vom 1. bis zum 24. Dezember, nach und nach die Fenster des Gebäudes erstrahlen lassen und das Rathaus in einen übergroßen Adventskalender verwandeln. Die 24 Bildmotive sind von den Lohmarer Fotografen Frank Kremer und Jürgen Morich zur Verfügung gestellt worden und zeigen Lohmar in winterlicher und weihnachtlicher Atmosphäre. "Ich danke Herrn Kremer und Herrn Morich sehr für ihre stimmungsvollen Lohmar-Motive, die uns durch die Adventszeit begleiten werden", so Bürgermeisterin Claudia Wieja.

Auf der Internetseite  www.adventerleben.lohmar.de  sind alle Motive des Adventskalenders ab dem 1. Dezember aufgeführt und beschreiben die gezeigten Bildmotive - wie es sich für einen Adventskalender gehört :  Erst nach und nach öffnet sich auch hier, online, jeden Tag ein neues Bild, so dass erst am 24. Dezember alle Motive sichtbar sind. Die Stadtverwaltung wünscht allen Lohmarerinnen und Lohmarern sowie den Gästen der Stadt eine schöne Adventszeit und viel Spaß dabei, jeden Tag ein neues Bild erstrahlen zu sehen.


26.11.2020 - Gesundheit, Recht, Landesregierung

Corona-bedingte Auflagen werden im Dezember verschärft

Nun ist die "Katze aus dem Sack" - ohne Überraschungen, aber doch mit vielen Widersprüchen :  Die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Bundesländer haben sich bei ihrer gestrigen Video-Besprechung mit dem Kanzleramt auf ein neues Maßnahmenpaket zur verstärkten Bekämpfung der "zweiten Welle" der Corona-Pandemie geeinigt. Im wesentlichen handelt es sich um eine Verlängerung der noch Anfang November ausdrücklich auf vier Wochen befristeten Einschränkungen bis hin zum 20. Dezember.

Hauptleidtragende der Verbote sind demnach weiterhin der Kulturbereich, die Veranstaltungsbranche, die Gastronomie und Hotellerie sowie die Reisebranche. Denn diese sind sozusagen weiterhin von Amts wegen an ihrer normalen Berufsausübung gehindert. Teile dieser Branchen der Wirtschaft sind damit schon seit dem Frühjahr ausgebremst - ohne Aussicht auf Besserung. Es ist absehbar, daß viele Betriebe - trotz versprochener Staatshilfen - unverschuldet auf der Strecke bleiben werden.

Was bedeuten die - jetzt noch in die Corona-Schutzverordnungen der einzelnen Bundesländer umzusetzenden - Absprachen der Regierungs-Chefinnen und -Chefs für die Bürger ?  Es bleibt fast alles wie es aus dem November gewohnt ist. Nochmals verschärft wurden die Kontakt-Beschränkungen. Statt zehn Personen aus zwei Haushalten dürfen jetzt nur noch fünf Personen aus zwei Haushalten zusammenkommen. Kinder unter 14 Jahren werden aber nicht mehr mitgerechnet. Treffen sich also zwei Familien mit überwiegend jüngeren Kindern (nicht Jugendlichen), kann die alte Höchstzahl von zehn also sogar überschritten werden.

Single-Haushalte sind wie zuvor stark benachteiligt. So dürfen sich etwa drei alleinstehende Seniorinnen oder Senioren ohne viele Außenkontakte nicht einmal zum Kaffee oder zum Kartenspiel treffen. Wer legal in größeren Gruppen zusammenkommen will, kann dies praktisch nur durch die Benutzung des Öffentlichen Personenverkehrs erreichen. Hier fallen Zusammenkünfte nicht sonderlich auf.

Neu ist auch eine strengere Begrenzung der Kundenzahl in größeren Einzelhandels-Geschäften oder Einkaufszentren. Bei kleineren Läden unter 800 Quadratmetern Verkaufsfläche bleibt es bei der Höchstzahl von einem Kunden pro 10 Quadratmetern, bei größeren Geschäften gilt jedoch die Regel ein Kunde pro 20 Quadratmeter. Nachdenklich stimmt, daß sich in vollbesetzten Bussen oder Bahnen 50 und mehr Fahrgäste auf der gleichen Fläche tummeln dürfen, ohne sich - wie in Geschäften - aus dem Weg gehen zu können.

Das Tragen einer Maske oder einer Mund-Nasen-Bedeckung ist nun "in allen geschlossenen Räumen, die öffentlich zugänglich sind", vorgeschrieben, zudem an allen Orten mit starkem Publikumsverkehr wie etwa in den Fußgängerzonen der Innenstädte, zudem weiterhin an Bahnsteigen und Bushaltestellen.

An den Schulen gilt eine erweiterte Maskenpflicht, die für Nordrhein-Westfalen aber keine Änderung zur bisherigen Regelung bedeutet. Die Weihnachtsferien beginnen bereits zwei Schultage früher am 18. Dezember, um eine längere Zeit "ohne Außenkontakte" bis Weihnachten zu ermöglichen. Wenn ein/e Schüler/in positiv auf das "SARS-CoV-2"-Virus getestet wurde, muß - anders als zuvor - die gesamte Klasse zuhause bleiben. Nach fünf Tagen kann diese Zwangspause durch einen negativen Test beendet werden - vorausgesetzt die Testkapazität ist verfügbar.

Ab einem Inzidenzwert von 200 (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen) können schulspezifisch weitere Maßnahmen ergriffen werden. Erst dann sollen Hybrid- und Wechsel-Unterricht möglich sein, sprich eine Verkleinerung der Klassen durch eine Mischung aus Präsenz- und Online-Unterricht. Im Rhein-Sieg-Kreis wurde ein solch hoher Inzidenzwert bisher jedoch nicht erreicht.

Bemerkenswert ist, daß das Virus über die Weihnachts-Feiertage an Gefährlichkeit einzubüßen scheint. Denn dann dürfen sich zeitweise wieder zehn Personen aus einer nicht enger begrenzten Anzahl von Haushalten treffen. Auch hier dürfen Kinder unter 14 Jahren die Gesamtzahl praktisch beliebig erhöhen. Noch unklar ist, ob diese Regelung auch "zwischen den Feiertagen" und an Neujahr gilt. Wenn die 7-Tages-Inzidenz (im Rhein-Sieg-Kreis derzeit 138,8) nach den Feiertagen noch nicht unter den (frei gewählten) Grenzwert von 50 abgesunken ist, ist mit einer Rückkehr zu den vorherigen Beschränkungen zu rechnen. (cs)


26.11.2020 - Verkehr, Baumaßnahmen

Engpässe zwischen Kreuz Bonn / Siegburg und Lohmar

Eine Information des 'Landesbetrieb Straßen NRW' :  Am Samstag (28.11.) und Sonntag (29.11.) steht auf der Autobahn 3 in Fahrtrichtung Oberhausen jeweils von 9 bis 15 Uhr zwischen dem Autobahnkreuz Bonn / Siegburg und der Anschlussstelle Lohmar nur eine Fahrspur zur Verfügung. In Fahrtrichtung Frankfurt sind im selben Zeitraum nur zwei von drei Fahrspuren frei. Der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen führt in dieser Zeit Markierungsarbeiten durch.


24.11.2020 - Stadtverwaltung, Gesundheit

'COVID-19'-Betroffene können Nachverfolgung unterstützen

Eine Information des städtischen Ordnungsamtes :  Aufgrund der steigenden Zahl der "COVID-19"-Infektionen werden die infizierten Personen gebeten, ihre Kontaktpersonen 1, das heißt Personen, mit denen sie länger als 15 Minuten und näher als 1,50 Meter ohne Mundschutz Kontakt hatten, nicht nur dem Gesundheitsamt bekanntzugeben, sondern auch diese Personen selbst über ihre eventuelle Kontaktperson 1-Eigenschaft und die hieraus folgende Quarantäne von 14 Tagen persönlich zu informieren.

"Mit dieser zusätzlichen Information kann die wichtige Nachverfolgung unterstützt und eine größtmögliche Sicherheit gewährt werden", so Dr. Jörg Mauer, Leiter des Ordnungsamtes der Stadt Lohmar. Darüber hinaus würden gegebenenfalls die genannten Kontaktpersonen noch eine gesonderte Verfügung von der Stadt Lohmar erhalten. Die Stadtverwaltung appelliert an die aktive Unterstützung der infizierten Personen im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus, dankt ihnen für ihr Verständnis und ihre Mithilfe und wünscht ihnen gute Besserung.


24.11.2020 - Verkehr, Polizeimeldungen

Autobahn 3 vor dem Heumarer Dreieck nach Unfall gesperrt

Berufspendler in Richtung Köln sollten heute morgen die Autobahn 3 meiden. Seit 6 Uhr ist die Strecke nach einem Unfall zwischen der Anschlußstelle Rösrath (29) und dem Heumarer Dreieck (28) voll gesperrt. Der Rückstau reicht bereits bis über die Anschlußstelle Königsforst hinaus. (cs)

Nachtrag von 8 Uhr :  Die Behinderung besteht immer noch. Der Rückstau beziehungsweise zähfließende Verkehr reicht inzwischen bis zur Anschlußstelle Rösrath (30a) zurück. Auch die parallel verlaufende Landstraße zwischen Rösrath und Köln (L 284) ist stark von Verkehr belastet.


23.11.2020 - Gesundheit, Kreisverwaltung

Zahl der Neuinfektionen und Akutfälle wieder rückläufig

Nach dem plötzlichen Anstieg der (nach Test bestätigten) Infektionsfälle mit dem "SARS-CoV-2"-Virus in Kreis und Kommune zur Mitte der vergangenen Woche sind die Zahlen wieder zurückgegangen. Über das Wochenende gab es in Lohmar innerhalb von drei Tagen "nur" zwölf neue Fälle, die die Gesamtzahl seit März auf 349 erhöhten. Durch 24 Genesungen (Stand nun 263) sank die Zahl der als akut erkrankt Geltenden von 96 auf 84.

Im Kreisgebiet kamen in den drei Tagen 292 Neuinfektionen hinzu. Mit aktuell 7.089 Betroffenen (Stand 15.30 Uhr) hat die Gesamtzahl aller bestätigten Fälle eine neue 1.000er-Marke übertroffen. Auch kreisweit überwogen die Genesungen mit 437 deutlich (gesamt 5.973), so daß die Akutfälle von 1.183 auf 1.036 zurückgingen. Allerdings waren auch zwei weitere Todesfälle in Zusammenhang mit der "COVID-19"-Krankheit zu beklagen (derzeitiger Stand 80). Wieder zugenommen hat die Gruppe, für die Quarantäne oder häusliche Absonderung angeordnet wurde, es sind nun 5.582.

Durch den Anstieg vergangene Woche ist die kreisweite 7-Tages-Inzidenz (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche) auf den bisherigen Höchststand von 169 gestiegen. Im Bundesdurchschnitt liegt er mit aktuell 143 etwas niedriger, die Reproduktionsrate (7-Tage-R-Wert) ist mit 0,97 wieder unter 1. (cs)


23.11.2020 - Feuerwehr

Erfolgreicher Abschluss der Feuerwehr-Grundausbildung

(Fotos : Freiwillige Feuerwehr Lohmar)

Eine Information der Freiwilligen Feuerwehr Lohmar :  Mit der praktischen Prüfung endete am Sonntag die diesjährige Grundausbildung bei der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Lohmar. Eine besondere Herausforderung bestand in diesem Jahr nicht nur in der anspruchsvollen Ausbildung, die wie immer in der Freizeit der Ausbilder und Teilnehmer stattfand, sondern in den besonderen Umständen während der Corona-Pandemie.

Um das Infektionsrisiko zu senken, fanden die 120 Unterrichtsstunden zum Teil per Videokonferenz statt und auch e-learning-Module wurden angeboten. Während der praktischen Ausbildung musste sofern möglich auf Abstand geachtet werden und alle Teilnehmer trugen bei den anstrengenden Übungen Schutzmasken.

Trotz dieser besonderen Umstände haben alle 26 Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Lehrgang erfolgreich absolviert. Der Großteil davon ist nun vollständig ausgebildet und wird in den jeweiligen Einheiten den Einsatzdienst unterstützen und Spezialausbildungen besuchen. Die restlichen acht Teilnehmer müssen im nächsten Jahr noch das vierte Modul absolvieren.


23.11.2020 - Verkehr, Baumaßnahmen

BAB 3-Engpässe zwischen Kreuz Siegburg und Lohmar

Eine Information des 'Landesbetrieb Straßen NRW' :  Von Montag (23.11.) bis Freitag (27.11.) kommt es auf der A 3 in Fahrtrichtung Oberhausen zwischen dem Autobahnkreuz Bonn / Siegburg und der Anschlussstelle Lohmar zu weiteren nächtlichen Verkehrseinschränkungen. Die 'Straßen NRW'-Regionalniederlassung Rhein-Berg führt zu dieser Zeit Fahrbahnreparaturen durch :

Montagnacht (23./24.11.) ist die A 3 in Richtung Oberhausen zwischen 20 Uhr und 5 Uhr auf eine Fahrspur verengt. Zudem ist die Überfahrt von der A 560 aus Hennef kommend auf die A 3 nach Köln gesperrt. Umleitungen sind ausgeschildert.

Dienstagnacht (24./25.11.), Mittwochnacht (25./26.11.) und Donnerstagnacht (26./27.11.), jeweils von 20 Uhr bis 5 Uhr, steht den Verkehrsteilnehmern in Fahrtrichtung Oberhausen ebenfalls nur eine Fahrspur zur Verfügung.

Ebenfalls Dienstagnacht (24./25.11.), Mittwochnacht (25./26.11.) und Donnerstagnacht (26./27.11.), jeweils von 20 Uhr bis 5 Uhr, stehen den Verkehrsteilnehmern in Fahrtrichtung Frankfurt nur zwei von drei Fahrspuren zur Verfügung.


23.11.2020 - Polizeimeldungen

Telefonbetrüger mit unüblicher Masche in Lohmar aktiv

Eine Information der Kreispolizeibehörde :  Eine 71-jährige Lohmarerin ist heute Morgen gegen 8.15 Uhr von einer unbekannten männlichen Person angerufen worden. Diese Person gab sich als Polizist der Polizeiwache Lohmar aus. Der Anrufer gab an, im Auftrag des Bundekriminalamtes anzurufen. Man habe ihn gebeten, Kontakt zur 71-Jährigen herzustellen, da gegen sie ein internationaler Haftbefehl bestehen würde. Hintergründe seien ihm nicht bekannt und er gab Name und Telefon-Nummer eines angeblichen BKA-Mitarbeiters preis, der mehr über den Haftbefehlt wüsste.

Die Lohmarerin rief die gennannte Mobilfunk-Nummer an und es meldete sich dort ein Mann, der sich Wagenknecht nannte. Er schilderte, dass die 71-Jährige in der Türkei als Inhaberin einer Firma gesucht werde, die Straftaten im Zusammenhang mit Kinderpornografie begangen habe. Die Auslieferung in die Türkei könne mit der Zahlung von mehr als 30.000 Euro Kaution verhindert werden. Um den Spuk zu untermauern, bekam die Lohmarerin eine E-Mail mit einem gefälschten türkischen Haftbefehl - ausgestellt auf ihren Namen. Die benutzte E-Mail-Adresse der Täter wirkte auf den ersten Blick wie eine E-Mail vom Bundeskriminalamt.

Glücklicherweise hatte sich das Opfer eine Vertrauensperson hinzugeholt, die das gesamte Gespräch mithören konnte. Nachdem die 71-Jährige mehrfach aufgefordert worden war, den hohen Geldbetrag zu überweisen, wurde das Gespräch beendet. Nach einer gewissen Wartezeit meldete sich der dritte Täter, diesmal eine Frau. Sie gab sich wieder als Beamtin der Polizei Lohmar aus und teilte mit, dass nun ein Streifenwagen sie abholen käme, da sie die geforderte Zahlung nicht getätigt habe. An dieser Stelle bekam die Frau es dann doch mit der Angst zu tun und verständigte die richtige Polizei. Der Sachverhalt konnte schnell aufgelöst werden. Die Polizei rät :

  • Gibt sich der Anrufer als Polizeibeamtin oder Polizeibeamter aus, lassen Sie sich den Namen nennen und wählen Sie selbst die 110. Schildern Sie der Polizei den Sachverhalt.
  • Geben Sie unbekannten Personen keine Auskünfte über Ihre Vermögensverhältnisse oder andere sensible Daten.
  • Öffnen Sie unbekannten Personen niemals die Tür oder ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu.
  • Übergeben Sie unbekannten Personen niemals Geld oder Wertsachen, auch nicht Boten oder angeblichen Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern der Polizei, Staatsanwaltschaften, Gerichten oder Geldinstituten.
  • Wenn Sie Opfer eines solchen Anrufes geworden sind, wenden Sie sich in jedem Fall an die Polizei und erstatten Sie eine Anzeige.
  • Bei Fragen helfen Ihnen die im Opferschutz besonders geschulten Beamtinnen und Beamten Ihrer örtlichen Polizei gerne (Telefon 02241 / 5414777).


22.11.2020 - Vereine, Karneval, Gesundheit

'Ortsring Birk' stellt Orden einer besonderen Session vor

(Foto : 'Ortsring Birk')

Eine Information des 'Ortsring Birk' :  Birker stonn zosamme :  Für die stille Session 2020/21 hat der Ortsring Birk einen Orden entworfen, der sicherlich einen besonderen Platz in der Historie des Birker Karnevals einnehmen wird. Das sonst so gesellige Dorf, das mit zahlreichen karnevalistischen Veranstaltungen auftrumpft und seinen Sessions-Höhepunkt mit einem überregional bekannten Umzug am Karnevalssonntag feiert, musste aufgrund der Pandemie alle geplanten Termine absagen.

Aber die Birker wären nicht Birker, wenn sie nicht dennoch einen Sessionsorden mit passendem Motto entworfen hätten. Sie blicken hoffnungsvoll in die Zukunft und diese Hoffnung spiegelt sich auch symbolisch in dem grünen Band wider, das den diesjährigen Orden ziert. Das Motto "Mir stonn zosamme !! kann gleichsam als Appell verstanden werden; man unterstützt die heimischen Lokalitäten und respektiert die Abstands- und Kontakt-Beschränkungen, um trotz aller Einschränkungen optimistisch in die Zukunft zu blicken. Gesundheit, Zusammenhalt und Zuversicht an Stelle von Kamelle, Kölsch und Alaaf - das sind die Attribute der diesjährigen Session.


20.11.2020 - Gesundheit, Kreisverwaltung

Infektionen : geringe Steigerung, aber auf hohem Niveau

Der sprunghafte Anstieg von bestätigten "COVID-19"-Fällen der vergangenen Tage im Lohmarer Stadtgebiet hat sich heute wieder abgeschwächt. Seit dem Vortag wurden "nur" vier Neuinfektionen verzeichnet, die Gesamtzahl hat sich damit auf 337 erhöht. Da 14 weitere Personen als genesen gelten (nun 239), haben sich die Akutfälle um zehn auf 96 reduziert. Nach den jeweils freitags vom Gesundheitsamt des Kreises veröffentlichten Zahlen sind derzeit auch zwei Kindergärten, eine Schule und eine Pflegeeinrichtung in Lohmar von Corona-Infektionen betroffen.

Kreisweit gibt es weiterhin hohe Zuwachszahlen. In den beiden letzten Tagen kamen 204 plus 142 neue Fälle hinzu. Die Anzahl der im gleichen Zeitraum Genesenen lag mit zusammen 237 niedriger, so daß die Anzahl der Akutfälle von vorgestern 1.075 auf heute 1.183 anwuchs. Der Höchststand dieser Woche wurde jedoch am gestrigen Donnerstag mit 1.239 Fällen verzeichnet. Auch die Zahl der in "häuslicher Absonderung" befindlichen Menschen erreichte gestern mit 5.633 ein neues Maximum, heute betrug deren Zahl 5.374. Der Inzidenzwert (Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen) bewegt sich im Kreisgebiet weiter um die 140 (heute 140,8). (cs)

Im Rhein-Sieg-Kreis gibt es 23 Ausbruchsgeschehen in Pflege- und Betreuungs-Einrichtungen sowie Kliniken mit insgesamt 328 positiv getesteten Personen. 46 Schulen mit aktuell 96 Fällen und 22 Kindertagesstätten mit 33 Fällen sind betroffen. Weiterhin werden zehn Ausbrüche in Gewerbetrieben mit 146 Fällen sowie vier im Bereich "Sport, Freizeit und Religion" mit vier Einzelfällen gelistet. (cs)


20.11.2020 - Stadtverwaltung, Verkehr, Umwelt

'ADFC' und Stadt machen sich stark für den Radverkehr

von links nach rechts : Klimaschutzmanager Christian Simons, 'ADFC'-Ortsgruppensprecher Martin Heringer, Marita Leimgruber ('ADFC' Lohmar), Bürgermeisterin Claudia Wieja, Fahrradtourenleiter Jürgen Rosenthal und Julia Oberdörster ('ADFC' Lohmar) - (Foto : Stadt Lohmar)

Eine Information des 'ADFC' Lohmar und der Stadt Lohmar :  In Lohmar hat sich der Austausch in Sachen Radverkehr zwischen 'ADFC' und Stadtverwaltung in Person des Klimaschutz-Managers Christian Simons seit mehreren Jahren etabliert. Umso schöner ist es, dass das Thema Klimaschutz der neue Bürgermeisterin Claudia Wieja besonders am Herzen liegt und sie Lohmar als fahrradfreundliche Stadt vorantreiben will.

'ADFC'-Sprecher Martin Heringer erklärt : "Wichtig ist die Zusammenarbeit vor allem, weil die Stadtverwaltung oft gar nicht über die Straßen auf dem eigenen Stadtgebiet bestimmen kann, sondern die Behörden auf Landesebene wie 'Straßen NRW', beim Kreis oder beim Bund gemeinsam überzeugt werden müssen." Bürgermeisterin Claudia Wieja ergänzt dazu : "Durch die unterschiedlichen Zugangswege über Kommune, Politiker und Verein wird dieser zähe Prozess erfolgreicher. Die ehrenamtlich für den Radverkehr Engagierten sammeln außerdem Ideen und Erfahrungen ein, welche dann von offizieller Stelle genutzt werden können um zum Beispiel Fördermittel zu beantragen und die Ideen umzusetzen."

'ADFC' und Stadt rufen aus diesem Grund gemeinsam dazu auf, sich am "Fahrradklimatest", der größten Verkehrsumfrage Deutschlands, zu beteiligen sowie Meinungen und Ideen zum Radfahren in Lohmar mitzuteilen. Dabei ist es egal, ob man ab und zu bei schönem Wetter fährt, täglich mit dem Rad pendelt, Pedelec strampelt oder vielleicht auch Fahrer eines Kinderanhängers ist. Unter  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.fahrradklimatest.de  kann der Fragebogen von jedem bis zum 30. November ausgefüllt werden.

Der Trend zum Radfahren in Corona-Zeiten ist in aller Munde; auch in Lohmar, freuen sich alle Beteiligten bereits jetzt. Die Teilnehmerzahlen beim "Fahrradklimatest" sind diesem Jahr im Gegensatz zur letzten Umfrage schon um circa ein Drittel gestiegen. Erfreulicher ist das umso mehr, da in Lohmar traditionell immer viele Menschen den Umfragebogen in Papierform ausgefüllt und abgegeben hatten, nun aber in Zeiten von Corona fast komplett online geantwortet wurde.

Doch der Abstimmungszeitraum ist noch nicht um und so hoffen 'ADFC' und Kommune auf viele weitere Teilnehmer im Endspurt der letzten zehn Abstimmungstage. Wenn Sie eine Papierversion des Fragebogens benötigen oder Fragen haben, können Sie sich gerne über  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.klimakompakt.de  oder telefonisch unter 02246 / 15383 an den Klimaschutzmanager Christian Simons im Rathaus Lohmar wenden.


20.11.2020 - Stadtverwaltung, Soziales

Hilfe für Alleinstehende / Familien statt Wunschbaumaktion

Eine Information der Stadtverwaltung : "Dieses Jahr ist alles anders", mit diesen Worten erklärt Bürgermeisterin Claudia Wieja die Absage der Weihnachtswunschbaum-Aktion und die Neuausrichtung der städtischen Geschenk-Aktion. "Corona zwingt uns, die traditionsreiche Wunschbaum-Aktion abzusagen. Diese weihnachtsmarkt-ähnliche Feier wäre den Familien und Gästen gegenüber unverantwortlich. Dennoch ist es uns wichtig, gerade in diesem Jahr, ein Zeichen der Solidarität und Freude zu setzen."

Gemeinsam mit der 'Lohmarer Tafel' und der Bürgerstiftung Lohmar hat die Verwaltungsspitze überlegt, wie Menschen in Lohmar, denen es nicht so gut geht, an Weihnachten eine besondere Freude gemacht werden kann - und dies unter Berücksichtigung der Corona-Schutzmaßnahmen :  Die Stadtverwaltung verzichtet dieses Jahr auf die Produktion und den Versand der über 750 Weihnachtskarten, die jedes Jahr an die bestehenden Kontakte geschickt werden. Dadurch können knapp 1.000 Euro aus den Verfügungsmitteln der Bürgermeisterin für andere soziale Zwecke genutzt werden.

Das ist eine auch unter ökologischen Gesichtspunkten nachhaltige Entscheidung, die es der Stadtverwaltung in diesem Jahr ermöglicht, Bedürftigen eine Weihnachtsfreude zu machen. "Ich bin mir sicher, dass dies auch im Sinne der bisherigen Kartenempfänger ist", freut sich Claudia Wieja, in der Corona-Krise eine neue Idee realisieren und damit helfen zu können. Deshalb soll in diesem Jahr das erste Mal Alleinstehenden und Familien, die nicht bei der 'Tafel' gemeldet sind und somit in der Regel keine weitere Unterstützung erhalten, ein kleines Weihnachtsgeschenk überreicht werden. An dieser Aktion beteiligt sich die Stadtverwaltung in diesem Jahr finanziell.

"Es freut uns sehr, dass wir diese großartige Unterstützung der Stadt erhalten", so Dr. Roswitha Diels, Koordinatorin der 'Lohmarer Tafel', und Ute Bartel von der "Willkommenskultur Lohmar", die sich für diese Aktion verantwortlich zeigen, "so ist es uns möglich, bedürftigen Menschen in Lohmar eine Freude zu bereiten, die bisher noch nicht mit einer besonderen Weihnachts-Aktion bedacht wurden." Die Geschenkpäckchen enthalten Hygieneartikel, Süßigkeiten und kleine Aufmerksamkeiten.

Die Kinder und Jugendlichen der 'Lohmarer Tafel' hingegen werden dieses Jahr ebenso nicht leer ausgehen. In Zusammenarbeit mit Ulrike Shalaby vom 'Lions Club Lohmar' und mit Unterstützung diverser Lohmarer Institutionen wurde deshalb seit Monaten eifrig daran gearbeitet, jedes 'Tafel'-Kind mit einem kleinen Weihnachtsgeschenk überraschen zu können. Darüber hinaus wird es an der 'Lohmarer Tafel', am 16. Dezember, zum 13. Mal eine "Weihnachtspaket-Aktion" geben, bei der haltbare Lebensmittel in schön geschmückten Kartons für die Festtage gespendet werden können.

Und auch die Bürgerstiftung Lohmar spendet Weihnachtsfreude :  Sie erfüllt bereits im zweiten Jahr in Folge mit "Engeln" den älteren Menschen in der Stadt einen Weihnachtswunsch. Da die Weihnachtswunschbaum-Aktion nicht stattfinden kann, hat sich die Bürgerstiftung kurzfristig entschlossen, ihre Weihnachtsaktion auf "Engel für Ältere und kleine Engelchen" zu erweitern und somit auch Kinder einzubeziehen.

Bei den Aktionen der 'Tafel' und der Bürgerstiftung haben die Lohmarer Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich finanziell, mit Lebensmitteln oder mit einem ausgewählten Präsent, zu beteiligen :
Öffnet einen externen Link in einem neuen Fenstercaritas.erzbistum-koeln.de/rheinsieg-skm/unsere-hilfen/die-tafeln/lohmarer-tafel  oder  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.buergerstiftunglohmar.de


20.11.2020 - Verkehr, Polizeimeldungen, Feuerwehr

Fußgänger auf der nächtlichen Hauptstraße von PKW erfasst

Gegen Mitternacht kam es auf der Hauptstraße in Lohmar zu einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Fußgänger. Das Geschehen spielte sich auf dem nur schwach beleuchteten Abschnitt in Höhe der 'Esso'-Tankstelle ab. Dem bisherigen Ermittlungsstand nach muß sich der 46-jährige Lohmarer ungefähr mittig auf der Fahrbahn befunden haben, als er von dem PKW erfasst wurde. Ob er die Hauptstraße überqueren wollte oder auf der Fahrbahn in Richtung Siegburg ging, ist noch unklar. Nachdem er von der linken Frontpartie des südwärts fahrenden 'VW Golf' gerammt wurde, schlug er in die Windschutzscheibe des PKW und wurde auf die linke Fahrbahnseite geschleudert. (cs)


19.11.2020 - Gesundheit, Kreisverwaltung

'COVID-19'-Akutfälle in Lohmar nach drei Tagen verdoppelt

Einen starken Anstieg von nach Test bestätigten Neuinfektionen mit dem "SARS-CoV-2"-Virus verzeichnet das Gesundheitsamt des Kreises seit Wochenbeginn für das Lohmarer Stadtgebiet. Nach 12 Fällen am Dienstag und 26 am Mittwoch (wir berichteten) kamen heute nochmals 25 Fälle hinzu. Die Zahl der Akutfälle hat sich damit innerhalb von nur drei Tagen mehr als verdoppelt, obwohl der Ausgangspunkt mit 52 Fällen bereits auf einem hohen Niveau lag. Heute werden schon 106 Akutfälle aufgelistet.

Die Zahl der Genesenen stieg im gleichen Zeitraum nur um neun Fälle auf nun 225 an. Keine Veränderung gibt es beim Stand der in Zusammenhang mit der Krankheit Verstorbenen, es verblieb bei den zwei Fällen vom Frühjahr. Seit März summiert sich die Gesamtzahl der erkannten Infektionen in Lohmar auf 333 (Stand 15.30 Uhr). Am morgigen Freitagnachmittag werden detailliertere Zahlen zur Struktur des Infektionsgeschehens vor Ort erwartet. (cs)


19.11.2020 - Kreisverwaltung, Tiere, Wirtschaft

Herdenschutzhunde im Wolfsgebiet Rhein-Sieg im Einsatz

Herdenschutzhunde - (Foto : Anette Wolff / NABU)

Eine Information des Amtes für Umwelt- und Naturschutz der Kreisverwaltung :  Nachdem Teile des östlichen Rhein-Sieg-Kreises seit August 2020 offizielles Wolfsgebiet sind, setzen die ersten Schafzüchter inzwischen Herdenschutzhunde ein. Sie unterscheiden sich von Hütehunden. Diese werden hauptsächlich dafür eingesetzt, Schafherden zusammenzuhalten. Große Raubtiere, wie Wölfe, könnten Hütehunde aber nicht abwehren. Das ist Aufgabe der Herdenschutzhunde.

Diese Hunde wachsen innerhalb einer Herde auf, leben ganzjährig bei den Tieren und sind extrem auf deren Schutz fixiert. Herdenschutzhunde arbeiten im Team, eigenständig und ohne Aufsicht eines Hirten. Grundsätzlich beobachten die Hunde alles Fremde zurückhaltend und misstrauisch. Beim geringsten Verdacht einer Gefahr für die Schafherde verjagen die Tiere den potentiellen Angreifer.

"Herdenschutzhunde sind keine Streicheltiere", sagt der Leiter des Amtes für Umwelt- und Naturschutz, Rainer Kötterheinrich. "Die Weiden sind gekennzeichnet, Hundebesitzerinnen und -besitzer sollten ihr Tier dort besser nicht frei laufen lassen." An entsprechenden Weiden gibt es Hinweisschilder, auf denen die Verhaltensregeln erläutert werden.

Seit Teile des östlichen Rhein-Sieg-Kreises offiziell Wolfsgebiet sind, fördert das Land NRW unter anderem die Anschaffung von Herdenschutzhunden. Auch andere Schutzmaßnahmen für Schafherden werden finanziell bezuschusst. Alle Informationen zur "Förderrichtlinie Wolf" gibt es auf der Internetseite der Bezirksregierung Köln :  Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/leistungen/abteilung05/51/foerderung/wolf/index.html

Im Rhein-Sieg-Kreis umfasst das Wolfsgebiet alle rechtsrheinischen Kommunen mit Ausnahme von Troisdorf, Niederkassel, Sankt Augustin, Königswinter und Bad Honnef. Diese gehören zu der Pufferzone um das Wolfsgebiet. Der linksrheinische Teil des Rhein-Sieg-Kreises ist nicht einbezogen.


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Stand : 02.12.2020

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